100 Konzerte in fünf Tagen
Neugier ist gefragt, wenn das „Fratopia“-Festival bei freiem Eintritt die Saison 2024/25 in der Frankfurter Alten Oper eröffnet.
Neugier ist gefragt, wenn das „Fratopia“-Festival bei freiem Eintritt die Saison 2024/25 in der Frankfurter Alten Oper eröffnet.
Mit freiem Eintritt beim Fratopia-Festival, mit einem Nachbarschaftsprojekt, mit „Musiken der Welt“ reagiert die Alte Oper auf eine sich verändernde Gesellschaft. Klassische Konzerte und Traditionspflege bleiben dem Intendanten aber wichtig.
Holz und Design, das geht in der Architektur perfekt, aber funktioniert es auch mit Rinde und Textilien? Die Potsdamer Biomaterialforscherin Charlett Wenig, Jahrgang 1989, hat Gewänder aus Borke designt und spricht im Podcast über das Potential des Rindenrecyclings aus der Holzindustrie.
Am stärksten wirkt der Singer-Songwriter am Klavier. Aber James Blunt hüpft auch energiegeladen durch die Frankfurter Festhalle.
Der Schriftzug Hollywood thront über Los Angeles, das Wort Holywood erstrahlt auf einem Hügel in der tiefsten Provinz Serbiens. Ist es das Original oder eine Fälschung? Und wer kam auf die Idee, die monumentalen Buchstaben in die Balkanwildnis zu rammen?
Vor 200 Jahren wurde Bedřich Smetana geboren. Das Mährisch-Schlesische Nationaltheater in Ostrava zeigt dessen komplette acht Opern im März und im Mai. Das Ergebnis ist herzerwärmend.
Ausbeutung und Anbetung bestimmen das Verhältnis des Menschen zu den Bäumen. Die Ausstellung „Wälder“ zeigt in Frankfurt und Bad Homburg, wie es wurde, was es ist.
Noch einmal durch die ganze Kunstgeschichte: Felix Krämer hat im umgebauten Düsseldorfer Kunstpalast die Sammlung neu gehängt und zeigt, was ein städtisches Kunstmuseum heute leisten kann.
Seit mehr als 20 Jahren kommentieren Achim Greser und Heribert Lenz mit ihren Karikaturen von Aschaffenburg aus das Zeitgeschehen. Eine Ausstellung zeigt dort jetzt eine Auswahl ihres Schaffens.
Gefördert vom Kulturprogramm zur Fußball-EM ist in Frankfurt ein neues Wandgemälde mit Fußballbezug entstanden. Neben zahlreiche Wandgemälde mit Eintracht-Bezug schafft die Künstlerin Hera nun eine Ergänzung mit zartem Antlitz.
Die Wiener Albertina ehrt Roy Lichtenstein, den vielfältigen und komplexen Mastermind der Pop-Art – und feiert eine großzügige Schenkung seiner Werke.
Seine digitalen Produkte gehören zu unserem Alltag: Peter Deng arbeitete für Facebook, Instagram und Uber. Nun soll er ChatGPT von Open AI gegen die Konkurrenz zum Erfolg führen.
Er war der „Sonnenmaler des 20. Jahrhunderts“: Das Museum Wiesbaden widmet dem expressionistischen Maler Max Pechstein eine so erhellende wie überwältigende Retrospektive.
Obwohl Straßen, Plätze und Gebäude nach ihm benannt sind: Der vor 200 Jahren geborene Komponist Peter Cornelius fällt in Mainz bis heute nicht sonderlich auf.
Geheimnisvolle Monolithen tauchten in den vergangenen Jahren weltweit auf – nun entdeckten Wanderer einen weiteren in Wales. Die Stahlsäule sorgt im Netz für Spekulationen: Ein Signal von Aliens oder anonyme Kunstinstallationen?
Die nächste Station der norwegischen Tournee Raw Air führt nach Trondheim. Dort denkt man bereits an die WM im kommenden Jahr – und hat große Pläne.
Kaum ein Genre hat gerade so viel Einfluss auf die weltweite Musikszene wie Afropop. Die Sänger aus dem Süden und Westen Afrikas sammeln Milliarden Streams und haben sogar dafür gesorgt, dass es eine neue Kategorie bei den Grammys gibt.
Dana Grigorceas Roman „Das Gewicht eines Vogels beim Fliegen“ bedient sich des Mythos um den rumänischen Bildhauer Constantin Brâncuși. Dabei liegt seine Stärke nicht im Blick auf den bildnerischen Prozess.
Bei „Frankfurt liest ein Buch“ geht es vom 22. April an um den Roman „Zebras im Schnee“ von Florian Wacker. Und um die Zwanzigerjahre, eine Zeit des Neuen.
Der Aufsichtsrat der Berlinale beschließt, dass das Festival bei politischen Statements der Preisträger für „Einordnung und Gegenrede“ sorgen soll. Damit wälzt die Politik ihre Verantwortung auf die Festivalleitung ab.
Teilnehmer von Poetry-Slams bezeichnen sich gerne als Spoken-Word-Künstler. Wer ihre Performances mit Gestik, Mimik und Schauspiel sieht, versteht warum.
Ein gerettetes Glasbild zum Thema Kaffeeernte, globalhistorisch kontextualisiert, sollte ein Universitätscafé eigentlich schmücken: In Hagen sorgt die Rahmung des „Hussel-Fensters“ für Streit.
Als Botschafterin der Kunst Lyonel Feiningers, Alexej von Jawlenskys, Wassily Kandinskys und Paul Klees zog Galka Scheyer 1924 in die Vereinigten Staaten. Dieser Mission widmet das Städtische Museum ihrer Heimatstadt Braunschweig nun eine Ausstellung.
Sein eigensinniger Western „Out of Rosenheim“ machte ihn weltberühmt, seine Heldinnen waren fast immer weiblich. Und seine Filme sollten wie Gedichte sein. Jetzt ist der Filmregisseur Percy Adlon gestorben.
Spieler der DDR-Auswahl machen zur WM 1974 in der Bundesrepublik zwei Entdeckungen: Ihre Privilegien zwingen sie zu schweigen, und ihre Qualität reicht zum Sieg über das Star-Ensemble des Klassenfeindes. Ein Auszug.
Spiegelnde Flächen, lichtschluckende Formen in patentierter Farbe: Anish Kapoor ist der Bildhauer des falschen Scheins. Dem Turner-Preisträger und Schwärzest-Maler zum Siebzigsten.
Hape Kerkeling spricht über Anarchie und Kleinbürgertum, gesellschaftliches Engagement, hasserfüllte Mails und Bodyshaming im Zeichentrickfilm.
Auf der Suche nach einem Ausweg aus Russland: Die Künstler Elena Artemenko und Ilya Martynov studieren an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach.
Kein „German Haus“ und keine große Rolle im Start-up-Wettbewerb: Deutschland ist auf der South by Southwest kaum präsent – und wird von anderen Ländern in den Hintergrund gedrängt.
Der Bund fördert die Stadt Frankfurt als „Bildungskommune“: Mithilfe des Förderprogramms sollen die städtischen Bildungsangebote sichtbarer werden.
Von einer Bühne, die im Hessischen Ried mit kargen Mitteln seit 15 Jahren bemerkenswertes politisches Volkstheater macht: Die Büchnerbühne setzt jetzt auf Stücke, die en suite gespielt werden – wie Dario Fos „Bezahlt wird nicht!“.
Künstler aus aller Welt gestalten „Postkarten für die Ukraine“. Zu erwerben sind sie bei der Galerie Sperling in München – gegen eine Spende für Hilfsprojekte in dem überfallenen Land.
Russische Drohungen +++ Entscheidung über Auslieferung von Julian Assange +++ Muslimisch-jüdische Kolumne
Kunst statt Kommerz: „Unter dir die Stadt“ ist in diesem Jahr bei „Frankfurt schaut einen Film“ zu sehen. Regisseur Christoph Hochhäusler spricht über seinen Frankfurt-Film, seine Ästhetik und die „Berliner Schule“.
Antonino Panté war ein erfolgreicher Hairstylist, dann hatte er einen Unfall und wurde Fotograf.
Lasst mich euch unterhalten: Die irische Sängerin Róisín Murphy gastiert im ausverkauften Frankfurter Zoom.