So träumt ein Neuling
Zuflucht in der Physiognomik der Landschaft: Der Germanist Rainer Gruenter führte ein zweites Leben als Schriftsteller.
Zuflucht in der Physiognomik der Landschaft: Der Germanist Rainer Gruenter führte ein zweites Leben als Schriftsteller.
Auf Marbots Spuren: Ein Gartenhistoriker überredet einen Dichter, seine idiosynkratische Grand Tour durch Parks und andere Orte zu beschreiben.
Über die Verteilung der Streaminggelder zwischen Diensten, Labels, Verlagen und Künstlern wird mitunter hitzig diskutiert. Spotify hat nun neue Zahlen präsentiert. Was sie zeigen – und was nicht. Eine Analyse.
Bisher war der Kunstmarkt nur etwas für Reiche. Wer schon immer ein Stück von einem Banksy besitzen wollte, hat jetzt die Chance dazu. Das ist riskant, kann aber lukrativ sein.
In seiner ersten Einzelausstellung beschäftigt sich der HfG-Absolvent Joschua Yesni Arnaut im 1822-Forum mit Leerstellen autobiographischer Erzählungen.
Mit seinen Fotografien von Venedig nähert sich Peter Seidel der italienischen Stadt bei Nacht. Die Bilder sind nun im Kunstverein Familie Montez ausgestellt.
Sein bekanntestes Lied „Im Wagen vor mir“ gilt heute als sexistisch. Doch Hans-Bernd Blum schrieb viele Evergreens. Nun ist er im Alter von 95 Jahren gestorben.
Am 26. März wird das futuristische Apartment versteigert, in dem Karl Lagerfeld bis zuletzt lebte. Das Startgebot liegt bei 5,3 Millionen Euro. Eine Wohnungsbesichtigung im siebten Arrondissement von Paris.
Offene Briefe, Sit-Ins und Vandalismus: Propalästinensische Aktivisten attackieren in New York Galerien und Museen. Einschüchtern lassen wollen die Vertreter der Kunst sich nicht.
Nachhaltigkeit und Gemeinwohl steht bei der Bäckerei Bio-Kaiser hoch im Kurs. In der neu eröffneten Filiale am Merianplatz in Frankfurt will der Chef des Unternehmens nicht nur Brot verkaufen, sondern auch mit Kunden ins Gespräch kommen.
Im Norden Londons ist rechtzeitig zum Lenz eine neue Wandmalerei des Streetartkünstlers Banksy aufgetaucht – ein realer Baum mit artifiziell gesprühter Krone. Frühlingsgefühle wollen angesichts des Bildes dennoch nicht aufkommen.
Verdienter deutscher Hörbuchpreis: „The Sick Bag Song – Ein langes Liebeslied in Zeitlupe“ erzählt in schönstem Gejammer von Nick Caves Tourleben.
Die Fliegerangriffe im März 1944 vernichteten das alte Frankfurt. Das Bombardement der Zivilbevölkerung war Teil der alliierten Kriegsstrategie. 80 Jahre danach gedenkt die Stadt der Opfer und erinnert zugleich daran, wer mit dem Morden begonnen hat.
Der schillernde Kunstimpresario Walter Smerling siegt auf heimischem Terrain: Die von seinem Verein in der Bonner Innenstadt aufgestellten Skulpturen von Starbildhauern dürfen bleiben.
Beruflich führt Philip Burchard den Pharmakonzern Merz in Frankfurt, privat unterstützt er ein ungewöhnliches Museum in der 6000 Kilometer entfernten Harvard-Universität. Einiges dort empfiehlt er auch deutschen Einrichtungen
John Niven hat ein Buch über den Suizid seines Bruders geschrieben, mit dem er aufwuchs und in der Punkszene unterwegs war – bevor sie sich auseinanderlebten. Hätte er ihn retten können? Ein Gespräch.
Mutige und moderne Kunst, auf die sich ein neuer, scharfer Blick lohnt: Kuratorin Regina Freyberger spricht über das Werk von Käthe Kollwitz.
Emotionen, Erinnerungen, Identität: Bei der fünften Fototriennale in Frankfurt und der Region geht es um große Geschichten und Gefühle.
Für die einen ist es nur eine Bushaltestelle, andere sehen die Betonskulptur, die bis Mai an der Rheinstraße aufgestellt werden soll, als wichtigen Botschafter.
Neo Rauch, geboren am 18. April 1960 in Leipzig, gilt als einer der bedeutendsten zeitgenössischen deutschen Künstler und Vertreter der „Leipziger Schule“. Sein zeichnerisches Werk ist von 6. Juli bis 1. September im Museum Bensheim zu sehen.
Er war ungeheuer erfolgreich und galt als Staatskünstler - zum 100. Geburtstag kann man ihn wiederentdecken: Günter Fruhtrunk.
Das hat es so noch nicht gegeben: Eine Ausstellung in drei Museen, das nimmt das romantische Prinzip beim Wort.
Zum zweiten Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine hat Nora Krug ihre illustrierte Serie von Tagebuchnotaten aus beiden Ländern noch einmal aufgenommen.
Esoterik und Abstraktion: Die Düsseldorfer Ausstellung „Träume von der Zukunft“ führt Werke von Hilma af Klint und Wassily Kandinsky zusammen.
Der amerikanische Dribbelkünstler Brenden Aaronson stand exemplarisch für die Transferfehler bei Union Berlin. Nun hat hat sich ein Platz gefunden – und Aaronson löst ein Versprechen aus Kindertagen ein.
Die Harlem Renaissance war die erste von Schwarzen angeführte künstlerische Berwegung. Das New Yorker Metropolitan Museuem widmet ihr eine große Ausstellung – und verortet sie im Zentrum der transatlantischen Moderne.
Die Berliner Clubszene hat ein Antisemitismusproblem. Die jüdisch inspirierte Technoparty „Karneval de Purim“ ist deshalb zum Politikum geworden. Jetzt spricht der Veranstalter.
Die Berliner Ausstellung „Chronorama“ zeigt 250 Fotos und Illustrationen aus den Archiven von „Vogue“ und „Vanity Fair“. Sie erzählen eine Geschichte des schönen Scheins im zwanzigsten Jahrhundert.
In der Stadt mit der größten Dichte an Michelinsternrestaurants, macht Chef Gaku nicht nur beim Outfit den Unterschied.
Die Documenta ist nicht erst mit ihrer letzten Ausgabe ins Gerede gekommen. Auch die vierzehnte Ausgabe der größten Kunstschau der Welt war schon heftig umstritten: Sieben Jahre später hat Dimitris Athiridis seinen vierzehn Stunden langen Dokumentarfilm „exergue“ darüber fertiggestellt.
Er verliebte sich, und dann floh er an die Front. Doch aus der Leidenschaft entstanden wunderbare Gedichte und eine grandiose Korrespondenz: die „Briefe an Lou“ von Apollinaire.
Wer hat eigentlich welche Interessen? Die Kinobesetzer weiter gewähren zu lassen ist ein Bärendienst am Kino.
Ein Säugling stirbt in der DDR unter mysteriösen Umständen. Die Eltern bekommen ihn nie zu Gesicht. Was ist geschehen? Matthias Jügler erzählt in seinem Roman „Maifliegenzeit“ eine ungeheuerliche Geshichte.
Patrizia Casagranda porträtiert Frauen mit einer besonderen Technik auf Recyclingmaterial. Jedes Bild in der Ausstellung in Kronberg hat eine Botschaft.
Während Altmeister Christian Zacharias seinen Abschied von der Bühne nimmt, ist der 30 Jahre alte Alexander Gadjiev zum ersten Mal in der Alten Oper zu Gast.
Der Wahl-Frankfurter Omer Klein hat in der Saison 2024/25 kurze Wege: Er wird Residenzkünstler in der Alten Oper. Zudem sind Pat Metheny Till Brönner und Cécile McLorin Salvant zu Gast.