Tiefenbohrung in der Technotradition
Hip-Hop auserzählt? Was uns der Erfolg der Marching Band Meute über die Lage der elektronischen Musik im Frühjahr 2024 verrät.
Hip-Hop auserzählt? Was uns der Erfolg der Marching Band Meute über die Lage der elektronischen Musik im Frühjahr 2024 verrät.
Wo bleibt das Negative? Ein halbes Jahrhundert wird besichtigt – und ihm zuletzt kein gutes Zeugnis für sein Komikverständnis ausgestellt. Ein Gastbeitrag.
Während in London gerade ein neues Banksy-Graffiti aufgetaucht ist, wird in Berlin eine Banksy-Ausstellung gezeigt. Was aber passiert mit der anarchischen Kraft dieser Kunst, wenn man sie in einen Käfig sperrt?
Einen wie ihn haben nicht mal die Franzosen: Bei seiner Rückkehr in die Nationalelf demonstriert Toni Kroos mit und ohne Ball, warum der Bundestrainer ihn wollte – weil er ein neues Niveau möglich macht.
Weitwandern ist eine besonders nachhaltige Form des Wintersports. Im Unterengadin lernt man dabei gleich noch eine andere Seite der Schweiz kennen.
Wieder einmal war eine Frau vom Radar der Kunstgeschichte verschwunden. Nun entdeckt das Belvedere die um 1900 gefeierte Malerin Broncia Koller-Pinell neu.
Es gibt nur noch fünf Schallplattenunternehmen in Europa, Pallas aus Diepholz gehört dazu. Vor allem zwei Altersgruppen kaufen Vinyl.
In „Tanz den Kommunismus“ porträtiert Henryk Gericke Punkbands der DDR. Der Pflicht zur staatlichen Einstufung setzten sie einen Spieltrieb entgegensetzten, der sich um keine Erlaubnis scherte.
Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs brachten die Nationalsozialisten zahlreiche beschlagnahmte und geraubte Kunstwerke in die österreichischen Alpen. Eine Ausstellung in Linz erzählt von ihren Irrfahrten.
Seine Interpretation der Chopin-Etüden wurde zur Jahrhundertaufnahme. Er engagierte sich in Politik und Kunst gleichermaßen, hielt aber beides streng auseinander. Jetzt ist der Pianist Maurizio Pollini mit 82 Jahren gestorben.
Der kürzlich verstorbene Marcello Gandini war einer der wichtigsten Designer des 20. Jahrhunderts. Sein Alfa Romeo Carabo sah aus, als könnte man damit mindestens zum Mond fliegen.
Die Impressionisten hatten Angst, Robert Rauschenberg war erbost, und Gerhard Richter kann nicht klagen: Kommen Kunstwerke zeitgenössischer Künstler zur Auktion, wird es schnell kompliziert.
In der Kulturbranche wächst der Groll. Partner im Ausland müssen seit Monaten auf Honorare aus Deutschland warten, weil sich im Zentralamt für Steuern die Arbeit staut. Erst klagte die Buchbranche – jetzt auch Labels und Konzertveranstalter.
Romantik, Raubbau und Ressource – ein Gang durch die Ausstellung „Wälder“ in Frankfurt und Bad Homburg.
Die besten Bilder, die größten Namen waren hier zu sehen: Das Frankfurter Fotografie Forum wird 40 und feiert das mit einem großen Fest.
Ein Kunstwerk des Street-Art-Künstlers ist Kunstkennern ein Rätsel. Baumexperten hingegen wissen sofort, worauf er hinauswill.
Seit 20 Jahren ist die Weißfrauenkirche in Frankfurt ein begehrter Ausstellungsort. Nun soll die aktuelle Schau vorerst die letzte sein - und was danach kommt, will keiner genau sagen.
Pionier der Vermittlung der Videokunst und forschender Museumsdirektor: Zum achtzigsten Geburtstag von Wulf Herzogenrath.
Ein Blatt Papier ist immer noch das faszinierendste Experimentierfeld: Auf den großen Pariser Messen Salon du Dessin und Drawing Now lässt sich die Kunst der Zeichnung von einst und heute in aller Vielseitigkeit genießen.
Seit rund 50 Jahren ist Peter Schwenkow im Konzertgeschäft. Ein Gespräch mit dem Deag-Chef über seine Krise, Lehren aus der Zeit in der Politik, warum er für dynamische Ticketpreise ist – und mal einen ganzen Tag Golf spielt.
Dänemarks neues Königspaar besucht zum ersten Mal gemeinsam die Oper: Georg Friedrich Händels „Saul“ führt dabei den Zerfall einer Herrscherpersönlichkeit vor.
Europas blinder Fleck: Der Historiker Timothy Snyder und neue Filme beleuchten die Kultur und Geschichte des Südostens der Ukraine – und ihre systematische Zerstörung.
Der Staat darf die Kunst auf politische Zwecke wie den Kampf gegen den Antisemitismus verpflichten, stellt ein Gutachten des Berliner Staatsrechtlers Christoph Möllers fest. Aber wäre das klug?
Hohe Haft- und Geldstrafen für 28 Angeklagte: Sie hatten der französischen Unternehmerin Magali Berdah unter anderem wochenlang Todesdrohungen und antisemitische Nachrichten geschickt.
Seine Kunstwerke atmeten, hat Mark Rothko einmal erklärt. Bei Daniel Canogar ahnt man, was er damit hatte sagen wollen.
Das Staatsoberhaupt hat einen Oberkörper wie aus dem Bilderbuch: Jason Derulo ist in der Frankfurter Festhalle zu Gast.
Auf 28,6 Milliarden Dollar belief sich der Umsatz mit Musikaufnahmen im Jahr 2023. Alleine die Zahlungen von Spotify und Co steuerten rund 67 Prozent bei. Aber gerade auch die CD bleibt ein Faktor.
Braucht man in Zeiten von GPS-Systemen noch Leuchtfeuer? Ein Besuch bei den letzten Leuchtturmwärtern an Spaniens Küsten. Viele haben die Einsamkeit bewusst gewählt – und tauschten die Großstadt gegen den Meereshorizont.
Beim „METAhub“-Projekt wird nach jüdischen Spuren im Frankfurter Stadtraum gesucht. Nun endet es mit einem Festival. Dessen Höhepunkt ist ein vergessener Gewölbekeller der Judengasse.
Roman oder Manifest? Auf jeden Fall Furcht und Zittern: Teju Coles neues Werk „Tremor“ bescheinigt der westlichen Kultur eine auslöschende Arroganz. Sein Erzähler muss das Leid der ganzen Welt tragen.
Die Whitney Biennale will einen Überblick über die wichtigste amerikanische Gegenwartskunst bieten, kann aber nur ein kleiner Ausschnitt sein.
Damien Hirst soll bei dreien seiner Werke mit konservierten Tierkadavern falsche Angaben zum Entstehungsjahr gemacht haben. Lässt sich das noch mit Konzeptkunst erklären?
Körpersäfte im ersten Bezirk: Das neue Wiener Aktionismus Museum wirbt für eine Kunstrichtung, an die sich viele Museen nicht herantrauen. Ein Rundgang.
Andreas Döllerer aus Golling im Salzburger Land ist der Erfinder der „Alpine Cuisine“. Und er zeigt eindrucksvoll, wie gut radikaler Regionalismus schmecken kann, wenn er mit Weltoffenheit verschmolzen wird.
Jenseits aller Klischees schaut das Städel Museum auf das Werk der bekanntesten deutschen Künstlerin. Und ermöglicht den Besuchern eine Neuentdeckung.
Ein Aufsatz aus dem documenta Institut beschreibt das Zusammenwirken zweier Bundestagsabgeordneter bei der Gründung der Documenta. Geprägt ist die Perspektive der Studie von der Lektion von 2022: Kunst und Politik können nicht getrennt werden.