Der Meister als Integrationshelfer
Die Handwerkskammer will Flüchtlingen den Weg in den Arbeitsmarkt öffnen, und sie so integrieren. Die Aktion „F.A.Z.-Leser helfen“ sammelt Geld für das Projekt.
Die Handwerkskammer will Flüchtlingen den Weg in den Arbeitsmarkt öffnen, und sie so integrieren. Die Aktion „F.A.Z.-Leser helfen“ sammelt Geld für das Projekt.
Ein Härtefall: Die Handballfrauen kämpfen um ihre letzte Chance – mit dem neuen Bundestrainer Biegler. Der Vollprofi wundert sich über manches, bleibt aber seiner Linie treu.
Wie schlimm die Lehrlingsnot der Betriebe ist, wird zum Start des neuen Ausbildungsjahrs besonders deutlich. Industrie und Handel sind regelrecht alarmiert, weil mancherorts keine einzige Bewerbung mehr landet.
Immer mehr junge Menschen scheitern in ihrem Studium - oder sie quälen sich durch die falschen Fächer. Gleichzeitig herrscht anderswo Mangel, und die Ausbildung wird geringgeschätzt. Das ist unverantwortlich.
Viele Berufsschulen sind offline, die duale Ausbildung verpasst die Digitalisierung. Eine Studie malt deshalb ein düsteres Zukunftsbild.
Ab diesem Montag gibt es das neue „Aufstiegs-Bafög“. Es soll ein Signal für junge Leute sein, dafür dass es auch in Lehrberufen Aufstiegschancen gibt. Denn immer mehr wollen lieber studieren als eine Ausbildung machen.
Die hessische Arbeitsverwaltung schlägt Alarm: Junge Leute gingen lieber weiter in die Schule oder suchten gleich das schnelle Geld. Für eine Lehre jedoch interessierten sie sich weniger denn je.
Überraschungen auf dem hessischen Arbeitsmarkt sind im Juli ausgeblieben. Der leichte Anstieg sei für den Sommer normal. Flüchtlinge machen weniger als ein Prozent der Arbeitslosen aus.
Europa hat der EU viel zu verdanken, aber der Hinweis auf diese historische Wahrheit reicht nicht, um die Gemeinschaft weiterzuentwickeln. Sie kann nur dann wieder erfolgreich werden, wenn sie den Bürgern das Gefühl von Sicherheit zurückgibt.
Keiner will mehr eine Lehre im dualen Ausbildungssystem machen? Stimmt nicht so ganz, wie Zahlen zeigen, die der F.A.Z. vorliegen: Das Handwerk jedenfalls steuert auf einen Zuwachs der Ausbildungsverträge zu.
Die größten börsennotierten Konzerne haben bislang kaum feste Arbeitsplätze für Flüchtlinge geschaffen. Nun sollen es andere richten.
Der Bildungsbericht 2016 zeigt wachsende Ungleichheiten – zwischen sozialen Schichten wie zwischen Regionen. Außerdem lässt sich ein neuer Trend im Osten Deutschlands beobachten.
Der Weg zur „diconomy“ ist unumkehrbar. Doch lässt sie sich auch mit sozialer Gerechtigkeit verbinden? Dazu ist die Vorbereitung der Gesellschaft notwendig. Ein Gastbeitrag.
Er ist geschickt und geduldig: Werner Bader ist Handgraveur im Südschwarzwald. Aber seine Kundschaft ist durchaus international.
Noch nie haben weniger junge Menschen eine Ausbildung in Deutschland begonnen als im vergangenen Jahr. Dafür gibt es zwei Gründe.
Erst ein Deutschkurs, dann Qualifikationen sammeln, schließlich eine feste Stelle – aber so einfach ist es für Flüchtlinge nicht. Berliner Helfer können erzählen, warum.
Bier muss vor der Trinkreife kühl lagern. Wie machten das die Brauer vor Erfindung der Kältetechnik? Ein Familienbetrieb bei Ulm benutzt noch ein altes Hilfsmittel und kämpft gegen den Klimawandel.
Handwerksfunktionär Harald Brandes hat gegen den Wegfall der Meisterpflicht und für ein größeres Gewicht des Handwerks gefochten. Er geht, der Kampf geht weiter.
Das Bundeskabinett hat die Reform der Alten- und Krankenpflegeausbildung gegen vielfältigen Widerstand beschlossen. Demnächst soll es nicht mehr drei Ausbildungsberufe geben, sondern nur noch einen.
In Hessen lässt die gute Konjunktur die Beschäftigung weiter steigen. Die Zahl der Flüchtlinge wird nun aber erst einmal für einen Anstieg der Arbeitslosenzahl sorgen.
Trotz „richtig schlechtem“ Abitur hat Mirjam Schlüter in diesem Jahr die beste Abschlussprüfung als Hauswirtschafterin abgelegt - mit gerade einmal 22 Jahren. Doch für die Wiesbadenerin ist damit das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht.
Es ist ein mieses Zeugnis, das die Wissenschaftler vom Institut der Deutschen Wirtschaft der Regierung ausstellen: Ihre Rente mit 63 sei „verheerend“. Sie entziehe dem Arbeitsmarkt immer mehr naturwissenschaftlich-technische Fachkräfte.
Viele Betriebe suchen händeringend nach Auszubildenden. Vor allem im Osten ist Nachwuchs Mangelware. Zugleich sinkt aber auch die Zahl der angebotenen Lehrstellen.
Gesponserte Schulfeste, kostenlose Materialien: Haben Unternehmen zu viel Einfluss auf den Unterricht? Tim Engartner sieht den Schonraum Schule gefährdet. Und hat damit den Zorn der Arbeitgeberverbände auf sich gezogen. Ein Interview.
Seit einem Jahr lebt der jemenitische Germanistikstudent Abdo Dohaim in Deutschland. Nach einem Praktikum hat er eine Ausbildungsstelle gefunden. Nun wird er Mechatroniker.
Deutsche Unternehmen tun sich immer schwerer, geeignete Lehrlinge zu finden. Ist die duale Berufsausbildung trotzdem noch vorbildlich in Europa? Oder braucht es etwas Neues?
Angehende Handwerksmeister, Techniker aber auch Erzieher können es beantragen: das Meister-Bafög. Künftig soll es deutlich steigen, wie das Kabinett nun beschlossen hat. Ein Schritt gegen zu viel Akademisierung?
Mit großem Gefolge ist Kanzlerin Merkel in Indien eingetroffen. Auf dem Programm stehen Afghanistan und der UN-Sicherheitsrat, vor allem aber Wirtschaftskontakte. Das kommt den Indern sehr entgegen.
Sie schrauben an Autos, drehen Filme und kommunizieren wie selbstverständlich mit Kollegen in Mexiko. Bei Audi ist eine neue Azubi-Generation mit Tabletcomputern am Start. Ein Werkstattbesuch in Ingolstadt.
Betriebe und Berufsschulen im IHK-Bezirk Frankfurt sind sich einig: Es muss etwas geschehen. Im Unterricht fehlt es an zeitgemäßer Technik, noch mehr aber am Personal.
Neue Vorgaben für das bezahlen könnten den Online-Einkauf komplizierter machen. Toshiba legt nach dem Bilanzskandal rote Zahlen vor.
In der „Azubi-Cloud“ Arbeitsanweisungen empfangen, Maschinen vom Tablet aus steuern und im Hightech-Labor die Fabrik der Zukunft kennenlernen: Digitalisierung ist längst Alltag für Lehrlinge. Wie die neue Azubi-Generation heranwächst.
Lorenz Muschal, 29, arbeitet als Prokurist bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ebner Stolz. Sein Examen zum Wirtschaftsprüfer hat er schon in der Tasche. Im Interview berichtet er von seiner Karriere in der Wirtschaftsprüfung.
Künstliche Intelligenz und mobile Roboter bedrohen laut Studien jeden zweiten Arbeitsplatz. Pure Panikmache oder berechtigte Furcht vor einer Arbeitswelt ohne Beschäftigte?
Lill Themann aus einem Dorf im Oldenburger Münsterland wird Nutzfahrzeugmechatronikerin. Begeistert schraubt sie an Lastkraftwagen und Bussen herum.
Von wegen Werkstatt um die Ecke: Immer mehr Unternehmen schicken ihre Azubis ins Ausland. Aber wer profitiert eigentlich davon, wenn 19-jährige Jungmitarbeiter nach Thailand reisen?