Versicherung gegen Bürgergeld
Zwischen Frust und Perspektivlosigkeit: Wenn Ausbildungsplätze leer bleiben und Bewerber keine Chancen haben, leidet die gesamte Gesellschaft.
Zwischen Frust und Perspektivlosigkeit: Wenn Ausbildungsplätze leer bleiben und Bewerber keine Chancen haben, leidet die gesamte Gesellschaft.
Mit dem Ende von Schule und dem Ausbildungsjahr steigt die Zahl der Hessen ohne Arbeit, doch die Personalnot bleibt hoch. Die hessischen Arbeitgeberverbände nehmen die Jobcenter in die Pflicht. Die Gewerkschaften sehen dagegen die Schuldenbremse als Ursache an.
Wie viele Kommunen braucht Friedberg in Hessen Dutzende neue Kitaplätze. Und viel mehr Erzieherinnen. Ein übertarifliches Gehalt reicht als Lockstoff längst nicht aus. Die Kleinstadt setzt auf mehr als zwei Dutzend Angebote.
Mit einem Campus wollen Stadt und Handwerkskammer die Jugend begeistern. Die wurde im Zuge der Planung auch befragt.
MINT-Berufe sind attraktiv und zukunftsfähig, aber die Freude an Fächern wie Mathematik, Informatik oder den Naturwissenschaften wird häufig nicht in der Schule geweckt. Das sollte sich ändern. Ein Gastbeitrag.
Mehr Menschen als im Jahr zuvor haben 2023 eine Ausbildung angefangen. Doch das Plus fällt nicht gerade üppig aus – und das Vor-Corona-Niveau ist weiterhin nicht erreicht.
BMW Japan und die Daimler-Truck-Tochtergesellschaft Mitsubishi Fuso wollen mit einer neuen Idee ihre Attraktivität für Schulabsolventen steigern: der dualen Ausbildung nach deutschem Vorbild.
Das Mittel des Arbeitskampfes seien sichere Tarifverhandlungen „auf Augenhöhe“, sagt Michael Rudolph. Im Interview stellt der Kopf des hessischen Gewerkschaftsbundes Forderungen an die neue Regierung in Wiesbaden.
Die Präsidentin des Hessischen Industrie- und Handelskammertags, Kirsten Schoder-Steinmüller, warnt vor einer Abwanderung deutscher Unternehmen. Im derzeitigen Krisenstakkato seien die Betriebe umgeben von Ideologie.
Das hessische Handwerk hat die Pandemie recht gut überstanden, doch nun setzt vielen Betrieben die Inflation zu. Die neue Landesregierung soll helfen.
Berivan Moslem kennt Sorgen von Zuwanderern aus eigener Erfahrung. Als IHK-Willkommenslotsin will sie möglichst viele von ihnen in Ausbildung und Arbeit vermitteln. Das erfordert Geduld.
Nach schlechten Ergebnissen in der Pisa-Studie soll in Frankreich die Mittelstufe reformiert werden – nach deutschem Vorbild? Bildungsminister Gabriel Attal beweist sein Gespür für öffentliche Erwartungen.
Der große Mangel an Technikern und Programmierern bremsen laut dem Digitalverband die Wirtschaft. Eine große Mehrheit der Unternehmen erwartet, dass sich die Lage weiter verschlechtern wird.
Im Mai zog er sich beim Fußball einen Mittelfußbruch zu. Nun startet Biathlet Philipp Nawrath durch. Plötzlich hat er einen entscheidenden Vorteil gegenüber dem norwegischen Dominator Johannes Thingnes Bö.
Der Mittelstand beklagt einen „giftigen Dreiklang“ zulasten der Firmen. Derweil wird die Antwort auf die Frage gesucht: Wie groß ist eigentlich die Veranstaltungsbranche hierzulande?
Sicherheit, Energie, wirtschaftliche Zusammenarbeit – Migration. Es sind die großen Themen, die in Nigeria und Marokko auf Kanzler und Innenministerin warten. Häufig stoßen deutsche Politiker dabei an ihre Grenzen.
Kirsten Schoder-Steinmüller, die Präsidentin des Hessischen Industrie- und Handelskammertages, würde lieber über den dramatischen Fachkräftemangel sprechen.
Die Abbrecherquoten in Ausbildung und Studium sind hoch. Haben die jungen Menschen das Durchhalten verlernt? Oder sind sie überfordert?
Die duale Ausbildung muss attraktiver werden, fordert der hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir. Zu diesem Zweck nimmt er die Ausbildung zum Meister in den Blick und greift eine alte SPD-Forderung auf.
Carola Schneider hat einen Leitfaden zum Anwerben von Auszubildenden geschrieben. Etwas kess und etwas vollmundig.
Einige zugewanderte Schüler können nicht lesen und schreiben. An Hessens Schulen werden sie in speziellen Klassen und Kursen gefördert.
Fachkräfte fehlen nicht nur in Deutschland. In vielen Weltregionen bilden deutsche Firmen deshalb ihre eigenen Mitarbeiter aus – nach dem bewährten dualen System. Bei den jungen Menschen kommt das gut an.
Nach dem deutschen PISA-Schock gab es laut dem Bildungsmonitor zunächst Fortschritte – seit zehn Jahren nehmen die Probleme wieder zu. Eine weitere Erhebung kommt zu ebenso ernüchternden Ergebnissen.
Wenn es mit der Ausbildung nicht gleich klappt, kann das das Ende einer guten Perspektive bedeuten. Beim Projekt „Joblinge“ mit seinen „Basecamps“ ist das anders.
Mit Wohnraum für junge Leute will der Main-Kinzig-Kreis Nachwuchs für Unternehmen aus ganz Deutschland anziehen. Auf einem eigenen Campus können Auszubildende wohnen, für die der Weg zum Betrieb sonst zu weit wäre.
Auch Auszubildende können mit einem Stipendium Erfahrungen im Ausland sammeln. Das hat nicht nur für die jungen Leute Vorteile, sondern auch für ihre Betriebe.
In den nächsten zehn Jahren fehlen mehr als 20.000 Lehrkräfte in Baden-Württemeberg, Jetzt sollen Studenten bestimmter Fächer mit einem neuen Angebot zum Abschluss gebracht werden.
Für Studierende ist es weithin bekannt, aber auch Auszubildende können über das Erasmus-Programm Auslandserfahrung sammeln. Offenbar haben das Angebot immer mehr Unternehmen auf dem Schirm – aus gutem Grund.
Im deutsch-französischen Getriebe knirscht es, aber nicht zwischen Annalena Baerbock und Catherine Colonna. Die Außenministerinnen wollen zeigen, dass europäische Souveränität zu Hause beginnt.
Die Entscheidung für eine duale Ausbildung ist nicht immer die erste Wahl junger Menschen. Vielleicht aber die beste – nicht nur für die Lehrlinge, sondern auch Studenten, die an ihrem Studium (ver)zweifeln.
In der Rangliste der wettbewerbsfähigsten Länder ist Deutschland hinter China auf Platz 22 abgerutscht. Das liegt nicht nur an den hohen Steuern.
Zum ersten Mal seit elf Jahren ist die Zahl der Studienanfänger unter 400.000 gerutscht. Während private und Fachhochschulen immer beliebter werden, büßen staatliche Universitäten kräftig ein. Woran das liegt – und was folgt.
Karriere nur mit Studium? Das geht auch anders, sagen die Kammern. Ein höherer Berufsabschluss wie Meister oder Techniker könne eine Art Geheimtipp für karrierebewusste Mitarbeiter wie auch Unternehmen sein.
Junge Menschen haben zum Start ihrer Karriere die Qual der Wahl. Das ist wörtlich gemeint. Nie gab es so viele Möglichkeiten wie heute. Wie soll man sich da bloß entscheiden?
Immer mehr Schüler auf Gymnasien bekommen ein Spitzen-Abi – ohne wirklich besser zu sein. Ist die Zeit der Schulnoten vorbei?
Der Ministerpräsident schaut im Rheingau Auszubildenden über die Schulter. Die Industrie- und Handelskammern fordern mehr Engagement für die berufliche Bildung