Maurer oder Master
Kinder aus deutschen Arbeiterfamilien besuchen selten eine Hochschule. Akademikerkinder haben eine viel höhere Chance, studieren zu gehen. Aber wie schlimm ist das eigentlich?
Kinder aus deutschen Arbeiterfamilien besuchen selten eine Hochschule. Akademikerkinder haben eine viel höhere Chance, studieren zu gehen. Aber wie schlimm ist das eigentlich?
Bernd Ehinger macht’s noch einmal: Der Präsident der Handwerkskammer Frankfurt/Rhein-Main tritt zu den Neuwahlen im Herbst wieder an. Im Interview beklagt er die Über-Akademisierung und setzt auf Flüchtlinge zur Sicherung des Fachkräftenachwuchses.
Zu jung und unerfahren, zu schlecht auf die Arbeitswelt vorbereitet, zu viele Abbrecher: Erst wollten alle jüngere Absolventen und Berufseinsteiger. Jetzt ist das auch wieder nicht recht. Eine Analyse.
Wer kein Abitur ablegt, gehört in den Augen vieler schon zu den Bildungsverlierern. Das ist Quatsch. Und doch zeigt diese Ansicht, wie sehr das Schulsystem ins Wanken gerät.
Viele Menschen in Deutschland sind durch Bildung sozial aufgestiegen. Und dieser Status soll auch an die kommende Generation weitergegeben werden. Oftmals um jeden Preis.
Noch nie seit der Wiedervereinigung wurden so wenige Ausbildungsstellen besetzt wie im vergangenen Jahr. Viele junge Leute wollen lieber studieren. Die Gewerkschaften geben der Wirtschaft eine Mitschuld.
Früher Hockey-Trainer, heute Fußball-Funktionär: Bernhard Peters spricht im FAZ.NET-Interview über die Entwicklung von Persönlichkeiten und mangelhafte Nachwuchsarbeit in der Bundesliga.
Der Südwesten rühmt sich als Land der Tüftler. Viele Industriezweige haben dort lange Tradition. Und auch heute noch hat das „Ländle“ eine hohe Innovationskraft. Auftakt der Mini-Serie über den Standort Baden-Württemberg.
Ein großer Titel unterm Dach fehlt David Storl noch: bei der Hallen-EM in Prag ist die Gelegenheit für den Kugelstoß-Champion günstig. Zwei Sterne auf seiner Schulter motivieren ihn zusätzlich.
Möglichst allen jungen Leuten einen zukunftsträchtigen Ausbildungsplatz verschaffen, das Ziel hat sich nicht geändert. Aber irgendetwas ist diesmal anders beim Ausbildungspakt. Jedenfalls macht nun auch der DGB mit.
Manche Branchen suchen nach geeigneten Auszubildenden, anderen fliegen Lehrlinge nur so zu. Brigitte Faust, Personaldirektorin bei Coca Cola, über die Kunst, sich als Betrieb für junge Menschen schmackhaft zu machen.
Die AfD und die Pegida-Proteste lassen die Urangst der CSU wieder aufleben, rechts von ihr könnte sich eine Partei dauerhaft etablieren. In der Flüchtlingspolitik macht sie sich nun zunutze, zu jeder These auch die Antithese im Angebot zu haben.
Für junge Mütter, die auch noch alleinerziehend sind, kommt eine normale Lehre aus zeitlichen Gründen oft nicht in Frage. Eine Teilzeitausbildung kann den Konflikt lösen.
Birgit Sophie Metzger stellt Hüte her und besitzt einen Laden in Esslingen. Sogar Hollywoodstar Katherine Heigl hat ihren Salon in der Altstadt besucht.
Laut der Deutschen Rentenversicherung haben schon über 160.000 Menschen einen Antrag auf Rente mit 63 gestellt. Die Antragsteller sind zu zwei Dritteln männlich.
Der neue VhU-Präsident Wolf Mang leitet selbst zwei Unternehmen. Vorbehalte gegen einen grünen Wirtschaftsminister in Hessen hat er nicht. Klare Forderungen an die schwarz-grüne Politik aber schon.
Mehr als 400 Lehrstellen sind in Hessen nicht besetzt. Die Arbeitsagentur ermutigt auch Abiturienten zu einer dualen Ausbildung. Eine Online-Börse soll bei der Vermittlung helfen.
Wenn Flüchtlinge ankommen, muss ihnen geholfen werden. Das Land tut, was es kann, der Bund tut das Seine noch nicht, sagt der hessische Sozialminister Stefan Grüttner.
Michael Boddenberg, der CDU-Fraktionschef im Landtag, wirbt für eine höhere Wertschätzung der beruflichen Bildung. Das Image von Haupt- und Realschule sieht er unterbewertet.
Eine Studie des Zentrums der Europäischen Wirtschaftsforschung kommt zu dem Schluss: Derzeit gibt es nur wenige Maßnahmen, die arbeitslose Jugendliche in Südeuropa längerfristig in Lohn und Brot bringen.
Vor einem Jahr hat Deutschland es beruflich qualifizierten Fachkräften aus Ländern außerhalb der EU leichter gemacht, hierher zu kommen. Genutzt haben diese Möglichkeit nur wenige.
In wenigen Tagen beginnt in Hessen das nächste Ausbildungsjahr. Noch stehen viele Tausend Bewerber und Ausbilder ohne jeweils passenden Partner da. Die späten Ferien und überzogene Vorstellungen auf beiden Seiten machen das Geschäft nicht leichter.
Schon jetzt könnten 70 Prozent der Deutschen studieren - auch ohne Abitur oder Fachhochschulreife. Der Politik reicht das aber noch nicht: Die Hochschulen sollen sich noch stärker öffnen.
Die Wende am Arbeitsmarkt ist deutlich sichtbar: Die Zahl der offenen Stellen übersteigt die der gestrichenen Stellen. Auszubildende werden umworben wie nie.
Das wiedergewonnene Selbstbewusstsein der SPD beruhte zum Teil nur auf Autosuggestion. Damit ist es nun vorbei. Und der nächste Absturz steht schon bevor.
Etwa 21 Prozent aller Europäer mit Hochschulabschluss arbeiten in Berufen, für die gar kein Studium nötig wäre. Das Thema alarmiert die Bildungsminister in Brüssel: Die akademische Bildung lasse zu wünschen übrig - vor allem in Spanien und Italien.
Mehr als 20 europäische Staats- und Regierungschefs reden in Paris über den Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit. Neue Mittel gibt es dabei nicht. Kanzlerin Merkel ist dennoch zufrieden. Der DGB indes übt Kritik.
+ Bernd Kracke, Veranstaltungsdesigner, hat mit der B 3 Biennale des bewegten Bildes Frankfurt und Rhein-Main ein neues Festival beschert.
ajw. REGION OFFENBACH. Die duale Ausbildung ist ein Vorzeigeprojekt Deutschlands. Doch in einem Teil der wirtschaftstärksten Regionen Deutschlands, in Stadt ...
Es kann keiner so recht erklären: Warum haben in diesem weniger junge Leute eine Lehre in Hessen angefangen als im vergangenen Jahr?
Das Handwerk in Deutschland fürchtet eine Attacke von EU-Kommissar Barnier gegen zulassungspflichtige Berufe. Es sieht den Meisterbrief in Gefahr. Die Kommission reagiert verwundert und versteht die ganze Aufregung nicht.
Studieren lohnt sich mehr denn je - allen Unkenrufen zum Trotz. Denn Akademiker sind seltener arbeitslos und verdienen mehr Geld. Der wahre Skandal ist, dass zu wenig Bildungsferne an den Universitäten sind.
Der Anteil der Akademiker darf nicht weiter steigen, fordern Professoren und Wirtschaftsvertreter. Doch sie könnten Wichtiges übersehen: Die Welt verändert sich.
Franz Josef Fischer hat eine Elektrotechnik-Firma und 200 Mitarbeiter. Einen Teil seiner Ausbildungsplätze vergibt er jedes Jahr an Jugendliche mit schlechten Schulabschlüssen. Im Gespräch erzählt er, warum er das tut, und warum das jedes Unternehmen machen sollte.
Zur Bundestagswahl stellt die F.A.Z. die Pläne der Parteien vor. Heute zum Thema: Forschung und Bildung. In einem sind sich die Parteien einig: Die Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern soll sich ändern.
Zum Wintersemester wird es in Deutschland mehr Studierende geben als je zuvor. Ökonomen sehen darin eine Gefahr für das duale Ausbildungssystem.