Erdrutsche und Überschwemmungen in Indien
Bei den Erdrutschen und Überschwemmungen nach Monsun-Regenfällen in Indien sind nach neuen Angaben mindestens 124 Menschen ums Leben gekommen. Rettungskräfte suchen weiter nach Vermissten.
Bei den Erdrutschen und Überschwemmungen nach Monsun-Regenfällen in Indien sind nach neuen Angaben mindestens 124 Menschen ums Leben gekommen. Rettungskräfte suchen weiter nach Vermissten.
Besonders schwer betroffen ist die Region um die Küstenmetropole Mumbai. Knapp 150.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen.
Nach der Flutkatastrophe in der vergangenen Woche laufen in den betroffenen Regionen die Aufräumarbeiten. Die Situation ist vielerorts noch angespannt. Nun könnte es in NRW und Rheinland-Pfalz abermals heftig regnen.
Bei den Überschwemmungen in Westdeutschland wurden Bahngleise, Bahnübergänge und Stellwerke zerstört. Der Löwenanteil der Schäden ist nach Angaben der Bahn nicht versichert.
Der Konzern spricht von Zerstörungen in historischem Ausmaß. Bis zum Jahresende sollen 80 Prozent der beschädigten Infrastruktur wieder funktionieren. Mancherorts könnte der Wiederaufbau jedoch Jahre dauern.
Die höchsten Schäden und die größten Menschenopfer weichen voneinander ab. Auf der ganzen Welt sind durch Dürren und Stürme mehr Menschen gestorben als durch Fluten. Die aber waren wirtschaftlich folgenreich.
Auch wer sein Haus nicht versichert hat, darf nach der Flut auf viel Geld vom Staat hoffen. Darum ist eine Versicherungspflicht überfällig, sagen Fachleute.
Rund eine Woche ist vergangen, seit der dramatischen Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und NRW. Und es ist beeindruckend, wie beherzt Menschen aus ganz Deutschland bei den Aufräumarbeiten helfen. Das betonte auch Rainer Kaul, Präsident des Deutschen Roten Kreuzes vom Landesverband Rheinland-Pfalz am Donnerstag in Ahrweiler.
An vielen Hessen sind die Bilder von den Überschwemmungen nicht spurlos vorübergegangen. Viele Betriebe schicken den Flutopfern Geld, aber auch Windeln, Autos, Heizungen und Gabelstapler. Sogar Wohnungen sind angeboten worden.
Norwegen erinnert an den Anschlag von Utøya vor zehn Jahren. Angela Merkel stellt sich den Fragen der Hauptstadtpresse. Und die deutschen Fußball-Herren starten in Tokio. Was sonst noch wichtig wird, steht im F.A.Z. Newsletter.
Nach der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz errichtet die Bundeswehr in insul im Landkreis Ahrweiler eine Behelfsbrücke. Für die Menschen ist es ein Lichtblick inmitten von Chaos und Zerstörung.
Der Bund stellt 200 Millionen Euro Soforthilfen für die Flutopfer bereit. Ausnahmen im Planungsrecht sollen den Wiederaufbau beschleunigen, sagt Finanzminister Scholz. Innenminister Seehofer stellt Gefahrenwarnungen per SMS in Aussicht.
Nach der Flutkatastrophe will Fridays for Future im ganzen Land demonstrieren. Kritiker werfen ihnen vor, die Krise zu instrumentalisieren. Diese Kritik aber ist aus mehreren Gründen unberechtigt.
Die regelmäßige Überschwemmung der Uferwege im Rheingau gehört zum Leben am Strom dazu. An den Bächen sind die Starkregen-Risiken ungleich höher als am Fluss.
Ausgelöst wurde der Starkregen vom Taifun „In-Fa“. Die Wasser- und Stromversorgung war vielerorts unterbrochen. Auf Videos ist zu sehen, wie hunderte Menschen in einer U-Bahn schulterhoch im Wasser stehen.
Wurde rechtzeitig vor der Flut gewarnt? EU und USA machen chinesische Hacker für Attacke auf Microsoft-Exchange-Server verantwortlich. Textilarbeiter in Asien warten auf ihren Lohn. Was sonst noch wichtig wird, steht im F.A.Z.-Newsletter.
Weil viele Menschen auf engstem Raum zusammenkommen, wächst die Sorge vor einem Superspreader-Event in den Überschwemmungsgebieten. Rheinland-Pfalz bereitet Sonder-Impfaktion vor.
Funktionierende Handynetze sind in den Katastrophengebieten besonders wichtig, doch das Hochwasser hat viele Funkmasten zerstört. Wie sie jetzt schnell wieder hergestellt werden sollen.
Personal und Baumaterialien sind knapp: Wie kann der Wiederaufbau nach der Flut gelingen? Fachleute raten dazu, die Vergabeverfahren zu beschleunigen.
Nach den verheerenden Überschwemmungen richten sich die Augen auf Warnsysteme und den Katastrophenschutz. Was lief schief? Und wurden Lehren aus vergangenen Hochwassern gezogen?
Anwohner der von den Überschwemmungen hart betroffenen Stadt Rheinbach brachten am Montag ihr zerstörtes Eigentum zu einer Mülldeponie.
Nach Starkregen und Erdrutschen verschärft sich die Lage in Oberbayern
Zahlreiche Hilfsorganisationen haben Konten eingerichtet für diejenigen, die von den Überschwemmungen betroffen sind. Hier kommt eine Übersicht.
Armin Laschet und Olaf Scholz können sich als Krisenmanager profilieren. Annalena Baerbock muss hoffen, dass ihre Fehler im Hochwasser untergegangen sind.
Wie konnte es im deutschen Sommer zu so einem Unglück kommen? Warum haben die Frühwarnsysteme das Unglück nicht begrenzen können? Wir sprechen mit Menschen vor Ort, dem Katastrophenschutz und einem Klimaforscher.
Der Osten des Landes meldet 23 Tote, weitere Menschen vermisst. Lüttich kommt mit blauem Auge davon, das Königspaar besucht die Unglücksorte.
Nach Überflutungen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen steigt die Todeszahl, Retter suchen nach Vermissten. Die Lage bleibt angespannt. Bilder zeigen die verheerende Lage in vielen Orten.
Monströse Starkregenfälle und die von ihnen ausgelösten tödlichen Flutwellen im Westen Deutschlands fallen vielleicht wie andere Unwetter vom Himmel. Aber sie können ohne den menschlichen Beitrag nicht mehr diskutiert werden.
Viele Betroffene stehen nach den Fluten vor den Trümmern ihrer Existenz. Längst nicht alle sind versichert. Der Staat hat bereits Hilfe angekündigt – und die Versicherungen rechnen mit einem schadenreichen Jahr.
Die Bundeskanzlerin äußert sich erschüttert zu den Überschwemmungen im Westen Deutschlands und dankt den Helfern. Annalena Baerbock und Olaf Scholz brechen ihren Urlaub ab. Und Armin Laschet macht sich in Hagen ein Bild von der Lage.
Auch bei Deutschlands westlichen Nachbarn gibt es nach starkem Regen Überschwemmungen. Das Zentrum der Kurstadt Spa etwa steht unter Wasser. In einigen Bereichen fiel der Strom aus.
Reißende Ströme, überflutete Straßen, Katastrophenbilder: In der Eifel sind zahlreiche Personen ums Leben gekommen, in Köln wurden zwei Tote im Keller gefunden. Dutzende Menschen werden noch vermisst.
Heftige Niederschläge haben für Überschwemmungen und vollgelaufene Keller gesorgt. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes besteht für den Südwesten von Nordrhein-Westfalen noch bis Donnerstagmorgen eine amtliche Unwetterwarnung.
Bereits seit Freitag haben mehrere Landkreise in Mittelfranken mit Starkregen und Überschwemmungen zu kämpfen.