Vatikan will im Ukraine-Krieg vermitteln
Papst Franziskus appelliert an den russischen Präsidenten, den Krieg in der Ukraine zu beenden. Für Verhandlungen sei es „nie zu spät“. Sogar die verfeindete ukrainische Kirche ist sich in dieser Frage einig.
Papst Franziskus appelliert an den russischen Präsidenten, den Krieg in der Ukraine zu beenden. Für Verhandlungen sei es „nie zu spät“. Sogar die verfeindete ukrainische Kirche ist sich in dieser Frage einig.
Der Kölner Erzbischof kehrt an diesem Aschermittwoch nach fast fünf Monaten aus seiner „geistlichen Auszeit“ zurück. Niemand weiß, wie es im Bistum mit ihm weitergehen soll.
Coache deinen Nächsten wie dich selbst: Nach mehrmonatiger „geistlicher Auszeit“ soll Kardinal Woelki am Aschermittwoch wieder die Amtsgeschäfte im Erzbistum Köln übernehmen. Dafür soll er nun fit gemacht werden.
Die Ukraine ist enttäuscht über die Reaktion des Papstes zum Überfall Putins auf die Ukraine. Doch Franziskus träumt von einem historischen Besuch in Moskau und einem Treffen mit dem Patriarchen Kyrill.
Als anderswo schon die Aufklärung des Missbrauchs in der katholischen Kirche begonnen hatte, wurden die Opfer in Spanien noch zum Schweigen gebracht: Jetzt aber wächst der Aufklärungsdruck auf die Bischöfe.
Joseph Ratzinger hat nach seiner Zeit in München viel unternommen, um den Missbrauch in der katholischen Kirche zu bekämpfen. Zu spät, zu wenig? Sein Motiv war vor allem ein theologisches. Ein Gastbeitrag.
Zwölf Jahre nach der Enthüllung des Missbrauchs-Skandals am Canisius-Kolleg in Berlin hat die katholische Kirche ihre Glaubwürdigkeit nicht zurückgewonnen: Ein Gespräch mit Pater Klaus Mertes SJ, dem Zeugen der ersten Stunde.
Das italienische Terni entdeckt die Legenden um den bekanntesten Sohn der Stadt wieder: San Valentino. Für die zweitgrößte Stadt Umbriens ist der Valentinstag das wichtigste Fest des Jahres.
Wo ist die Empirie? Martin Mosebach widerspricht der gängigen Erklärung für den Missbrauchsskandal der katholischen Kirche.
Papst Franziskus gab sich im italienischen Fernsehen die Ehre. Es war ein langes Gespräch, doch keine einzige Aussage zur Krise der katholischen Kirche. Das ist symptomatisch.
Der Wirbel um die Papst-Premiere in einer politischen Talkshow des italienischen öffentlich-rechtlichen Rundfunks war groß. Doch viel mehr als ein Austausch von Höflichkeiten kam nicht zustande.
Das katholische Reformprojekt Synodaler Weg will beim Papst erreichen, dass Homosexualität nicht mehr als Sünde gilt. Die Bischöfe waren geteilter Meinung.
Nach dem Tod des fünf Jahre alten Rayans steht in Bevölkerung in Marokko unter Schock. Tagelang hatten zahlreiche Menschen die Rettungsarbeiten verfolgt. Auch der Papst kondoliert.
Das katholische Reformprojekt Synodaler Weg stellt Forderungen an den Papst. Dazu zählt, homosexuelle Handlungen nicht mehr als schwere Sünde zu begreifen. Allerdings gibt es deutliche Meinungsunterschiede zwischen den Bischöfen.
In der katholischen Synodalversammlung in Frankfurt zeichnet sich eine deutliche Mehrheit für einen Text ab, der Homosexualität als gleichwertige Identität würdigt. Zuvor hatte der Papst-Botschafter gemahnt.
Thomas Bachs Kronzeugen reichen vom Papst bis Hamlet: Wie der deutsche IOC-Präsident sich vor den Olympischen Spielen in China um die Antwort auf die Menschenrechts-Frage drückt.
Nun fordern auch Bischöfe grundstürzende Reformen der Kirche: Ämter auf Zeit, verheiratete Priester. Aber auch das Reformprojekt Synodaler Weg ist außer Kontrolle geraten.
Der Mann, der Kardinal Woelki den Rücktritt nahelegt, ist nicht irgendjemand, sondern ein Vertrauter des Papstes. Jetzt wird es eng – und spannend.
Der Erzbischof von Luxemburg Hollerich empfiehlt dem Kölner Erzbischof Woelki, seinen Rücktritt einzureichen und „irgendwo in eine Gemeinde“ zu gehen. Im Umgang mit den Missbrauchsfällen habe Woelki „eine sehr schlechte Kommunikation“.
Ein Vertrauter von Papst Franziskus hat Kardinal Woelki nahegelegt, auf sein Amt zu verzichten. Er würde bei einem solchen Vertrauensverlust in eine Gemeinde zurückgehen, sagte der Luxemburger Erzbischof Jean-Claude Hollerich.
In Spanien war die Zeitung „El País“ die treibende Kraft hinter der Aufarbeitung, die die Kirche ausbremste. Jetzt machen der Vatikan und die Politiker Druck. Und die Justiz fordert alle Akten an.
Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, ermahnt den emeritierten Papst Benedikt. Der Passauer Bischof Oster indes verteidigt ihn.
Zuletzt stand Papst Benedikt XVI. im Fokus. Aber auch Franziskus kann im Umgang mit sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche keine gute Bilanz vorweisen.
Der Münchner Erzbischof Reinhard Kardinal Marx will nicht zurücktreten und bestreitet die Vorwürfe des Missbrauchsgutachtens. Gleichzeitig sagt er, Betroffene übersehen zu haben, sei unverzeihlich gewesen.
Den Umgang mit Missbrauchsfällen in seinem Erzbistum nennt Reinhard Kardinal Marx „unverzeihlich“. Doch er tut sich schwer damit, die gegen ihn im Missbrauchsgutachten erhobenen Vorwürfe anzuerkennen.
Am Donnerstag wird ein Gutachten zu sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche veröffentlicht. Es geht darin um einen Priester als Täter – und um die Rolle des vormaligen Papstes.
Ein „moderater“ Verstoß gegen den Zölibat wird mit der Entfernung des Bischofs aus dem Amt geahndet. Versäumnisse beim Umgang mit Missbrauchsfällen bestraft Papst Franziskus jedoch nicht so hart.
Papst Franziskus degradiert den zweiten Mann der Glaubenskongregation zum Bischof eines Provinzbistums. Der Mitarbeiter war an einem Papier zur Segnung homosexueller Paare beteiligt.
Kommt der Papst aus dem Plattenladen - nein, das ist nicht der Beginn eines Witzes, sondern eine Beobachtung aus Rom vom Dienstag.
Papst Franziskus hat am Dienstagabend ein Musikgeschäft in Rom besucht, um Schallplatten zu kaufen. Bei seinem Besuch segnete der Musikliebhaber auch die Räumlichkeiten des Ladens.
Der Papst wirft internationalen Organisationen „ideologische Kolonisierung“ vor. Im Namen des Schutzes der Diversität werde der Sinn für jede Art von Identität ausgelöscht.
Jüngst kritisierte der Papst Paare, für die Hunde und Katzen Kinder ersetzen. Die unbedachte Einlassung zog Empörung nach sich – wie einst ein Karnickel-Vergleich.
Die Kirche in Frankreich ist von Krisen geschüttelt. Die Folgen sind im ganzen Land zu spüren. Es herrscht Niedergangsstimmung.
Wenn es nach Papst Franziskus geht, sollen Adoptionen leichter möglich sein. Eine Familie sei der Traum vieler Kinder. Zugleich kritisiert er Paare, die keine Kinder wollen.
Der Papst hat sich in seiner Neujahrspredigt dafür eingesetzt, Frauen besser zu beschützen. „Eine Frau zu verletzen bedeutet, Gott zu beleidigen“, so Franziskus im Petersdom.
Die Ordensgemeinschaft der verstorbenen Friedensnobelpreisträgerin ist in Indien, um den Ärmsten zu helfen. Nun kritisiert das Innenministerium die Buchführung der Nonnen. Im Land wendet sich zunehmend die Stimmung gegen Christen.