Gegenwind für Draghi
Angeführt vom Rechtspopulisten Salvini formiert sich in Italien Widerstand gegen die umfassende Unterstützung der Ukraine. Berufen kann er sich auf Papst Franziskus.
Angeführt vom Rechtspopulisten Salvini formiert sich in Italien Widerstand gegen die umfassende Unterstützung der Ukraine. Berufen kann er sich auf Papst Franziskus.
Papst Franziskus will unbedingt nach Moskau reisen, um Putin zu einer Beendigung des Krieges zu bewegen. Aber der zeigt kein großes Interesse an einem Treffen.
Papst Franziskus will Putin zu einem Ende des Ukrainekrieges bewegen. Dafür würde er mit vatikanischen Traditionen brechen und nach Moskau reisen. Aber er wartet vergeblich auf ein Signal aus dem Kreml.
Um sich für ein Ende der Eskalation einzusetzen, will der Papst den russischen Präsidenten treffen – und erst danach in die Ukraine reisen. Bisher habe der Kreml aber noch kein „Zeitfenster geöffnet“.
Angelina Jolie besucht die Ukraine, Prinzessin Isabella wird konfirmiert, Prinz Charles will mehr Bäume sehen und weitere Meldungen
Laut Präsident Selenskyj leisten die Eingeschlossenen in Mariupol nach wie vor Widerstand gegen russische Angriffe. Russland habe jedoch 42 Ortschaften in Donezk erobert. In mehreren Städten habe es nach Beschuss Tote gegeben. Der Überblick.
Es ist ein Schritt der Versöhnung nach Jahren des Schweigens. Der Papst entschuldigt sich bei Kanadas Indigenen für den Tod und Missbrauch Tausender Kinder in katholischen Einrichtungen.
Auch am Ostermontag ruft Papst Franziskus zum Frieden auf – ohne Russland als Aggressor zu benennen. In der Ukraine hat er schon vorher für Verärgerung gesorgt.
Papst Franziskus hat vom Balkon des Petersdoms aus den Ostersegen erteilt - und sich erneut für Frieden in der Ukraine eingesetzt.
Im Petersdom zelebriert Papst Franziskus die Osternacht. Am Ende der Predigt wendet er sich direkt an einen ukrainischen Bürgermeister – und sorgt für einen emotionalen Höhepunkt.
Papst Franziskus hielt an der umstrittenen Symbolik fest. Der ukrainische Botschafter in Rom und der griechisch-katholische Großerzbischof kritisierten sie als verfrühte Versöhnungsgeste.
Im Zeichen des Krieges in der Ukraine: In Rom haben die Gedenken zum Tode Jesu begonnen. Eine Friedensgeste irritierte im Vorfeld. Papst Franziskus wirbt für eine diplomatische Lösung – und kritisiert, dass es Flüchtlinge verschiedener Klassen gibt.
Der Papst vermeidet es, den russischen Aggressor Putin und dessen spirituellen Hintermann Kirill beim Namen zu nennen. Er muss sich endlich bedingungslos an die Seite der Opfer stellen.
Den Krieg gegen die Ukraine hat Franziskus verurteilt. Er hat aber weder Russland noch Putin namentlich kritisiert. Trotzdem wird das Kirchenoberhaupt von Moskau nicht als wirklicher Verhandlungspartner anerkannt.
Papst Franziskus erwägt einen Besuch in Kiew. Er wirbt aber auch hartnäckig um den militaristischen Patriarchen von Moskau und Russland, Kirill. Mit seinem Schweigen über den Aggressor droht der Papst sich selbst zu beschädigen. Ein Gastbeitrag.
Theaterskandal auf Malta: Die 2017 ermordete Journalistin Daphne Caruana Galizia sollte in einem Stück auf der Bühne offen verunglimpft werden. Jetzt haben die Verantwortlichen auf die Proteste reagiert.
Der Kölner Kardinal Woelki trennt sich von seinem wichtigsten Mitarbeiter. Die Umstände sind dubios. Dem Vatikan wirft Woelki Illoyalität vor.
Das Mittelmeer dürfe „nicht zum größten Friedhof Europas werden“, mahnt Franziskus auf Malta mit Blick auf die Migrationspolitik der EU. Ohne Putin beim Namen zu nennen, geißelt er „infantile und zerstörerische Aggression“ in der Ukraine.
Die Kirchen sprechen beim Thema Sterbehilfe nicht mit einer Stimme. Katholiken geben oft den Protestanten die Schuld daran. Aber so einfach ist es nicht.
Der Papst entschuldigt sich bei Indigenen, die in sogenannten Residential Schools in Kanada der „christlichen Zivilisation“ zugeführt werden sollten. Viele wurden wohl auch Opfer sexuellen Missbrauchs.
Der Vatikan und der Papst setzen auf Moskaus Patriarchen Kirill als Friedensstifter. Doch Russlands Orthodoxe Kirche ist eng mit Putin und dem Kreml verbunden.
Papst Franziskus weiht die Ukraine und Russland dem „Unbefleckten Herzen Mariens“. Dabei stützt er sich auf die Berichte über Marienerscheinungen in Fatima. Kritiker sagen, er benenne den Aggressor nicht klar.
Franziskus baut die Zentrale der Weltkirche um. Das Vorhaben verfolgt er schon seit Beginn seines Pontifikats. Die neue Kurienverfassung zeigt, wohin er die Kirche führen will.
Seit Jahren erwartet: Der Vatikan hat ein neues Grundgesetz veröffentlicht, mit dem Papst Franziskus die Verwaltung des Heiligen Stuhls reformieren will. Eine der Neuerungen ist, dass auch Frauen künftig Einrichtungen leiten können.
Papst Franziskus verstärkt seine Bemühungen um ein Ende des Kriegs in der Ukraine – und spricht dabei auch mit Patriarch Kirill. Sie kommen überein, dass die Kirche in dem Konflikt „die Sprache Jesu“ sprechen müsse.
Waffenlieferungen an die Ukraine halten die Bischöfe im Prinzip für legitim. Aber ihre Erklärung zum Krieg lässt auch durchscheinen, dass es ihnen am liebsten wäre, wenn die Angegriffenen die Waffen nicht gebrauchten.
Lange Zeit kannte die kirchliche Friedensethik nur eine Blickrichtung: zum Frieden, weg vom Krieg. Putins völkerrechtswidrige Aggression sollte auch für Bischöfe und Theologen eine Zeitenwende einläuten.
In Italien gibt es zum Missbrauch in der Kirche ein regelrechtes Kartell des Schweigens. Neue Schätzungen kommen auf mehr als 825.000 Fälle. Auch der Papst hält sich mit Forderungen nach Aufklärung zurück.
Seit mehr als 30 Jahren demonstriert die „Initiative Ordensleute für den Frieden“ unermüdlich gegen Krieg und Ausbeutung. Der Ukraine-Krieg stellt auch bei ihnen alte Gewissheiten infrage.
Für Papst Franziskus ist es mehr als peinlich, dass ein Gericht in Argentinien einen Freund wegen sexueller Übergriffe verurteilt hat. Denn der Papst hatte für den Geistlichen im Vatikan einen Posten geschaffen.
In Argentinien wurde der erste Bischof des Landes, Gustavo Zanchetta, wegen Missbrauchs zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt. Wegen der Schwere der Tat wurde er unmittelbar nach dem Schuldspruch ins Gefängnis gebracht.
Papst Franziskus erklärte am Sonntag, er wolle zwei Kardinäle in die Ukraine schicken. Zuvor hatte die Regierung in Kiew vorgeschlagen, der Pontifex solle mit dem russischen Präsidenten Putin über die Einrichtung von Korridoren zur Abreise von Zivilisten aus den ukrainischen Städten sprechen.
Der frühere italienische Innenminister ist eigentlich für seine Nähe zum russischen Präsidenten bekannt. Nun will er selbst an die ukrainische Grenze fahren, um Kriegsflüchtlinge nach Italien zu holen.
Der Kölner Kardinal Woelki hat dem Papst seinen Rücktritt angeboten. Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken fordert eine rasche Entscheidung des Papstes.
Niemand hindert den Papst daran, seine Autorität weiter aufs Spiel zu setzen
Papst Franziskus werde darüber zu gegebener Zeit entscheiden, erklärte das Erzbistum. Zugleich ordnete der Papst an, dass Woelki seinen Dienst in Köln wie geplant wieder aufnimmt. Der Diözesanrat kritisiert das Vorgehen des Papstes.