Papst fordert, Konflikte nicht zu ignorieren
Es gebe noch viele Konflikte in der Welt und „wir nehmen sie kaum noch wahr“, sagt Papst Franziskus anlässlich des Segens „Urbi et Orbi“. Im Besonderen ging er auf die Lage in der Ukraine und im Irak ein.
Es gebe noch viele Konflikte in der Welt und „wir nehmen sie kaum noch wahr“, sagt Papst Franziskus anlässlich des Segens „Urbi et Orbi“. Im Besonderen ging er auf die Lage in der Ukraine und im Irak ein.
Weihnachten zählt zu den höchsten Feierlichkeiten im katholischen Kirchenjahr. Im Vatikan und dem Heiligen Land ist es wieder ein Fest unter Pandemie-Bedingungen. Papst Franziskus fordert dennoch: Macht keine langen Gesichter.
Bei der diesjährigen Christmette im Petersdom hat Papst Franziskus die Menschen zu Demut aufgerufen. Außerdem betonte das Oberhaupt der katholischen Kirche, Menschen sollen keine Sklaven ihrer Arbeit sein.
Immer wieder reist Papst Franziskus in Flüchtlingslager auf Mittelmeerinseln. Dabei findet er klare Worte. Es ist aber unwahrscheinlich, dass sie Gehör finden.
Franziskus nimmt Aupetit in Schutz. Er habe dessen Rücktritt „nicht auf dem Altar der Wahrheit“ angenommen, sondern auf dem „Altar der Heuchelei“.
Transzeremonielle Privatheit: Wie Angela Merkel und Papst Franziskus zu Michelangelos Pietà stehen.
Franziskus sorgte für bewegende Momente in dem Flüchtlingslager Mavrovouni, das auch unter dem Namen Kara Tepe bekannt ist. Der Besuch war Teil seiner Zypern- und Griechenlandreise.
Papst Franziskus ist bei einem Besuch auf der griechischen Insel Lesbos und in Athen abermals hart ins Gericht gegangen mit Europas Umgang mit Bootsmigranten. Aber es gab auch eine Entschuldigung in eigener Sache.
Die EU wirke zuweilen blockiert, „anstatt eine treibende Kraft der Solidarität zu sein“, beklagte Papst Franziskus bei einer Rede im Präsidentenpalast in Athen. Am Sonntag will er Flüchtlinge auf der Insel Lesbos treffen.
Papst Franziskus hat den Umgang mit Flüchtlingen in Europa erneut scharf kritisiert. „Die von nationalistischen Egoismen zerrissene Europäische Gemeinschaft wirkt zuweilen blockiert und unkoordiniert, anstatt eine treibende Kraft der Solidarität zu sein", sagte das Oberhaupt der Katholiken in Athen.
In Astromeritis wird anschaulich, wie schwierig die Mission von Papst Franziskus auf Zypern ist. Denn Nikosia lässt wieder Zäune bauen. Nicht, um sich an der Demarkationslinie gegen den Norden abzusichern. Sondern um Migranten abzuhalten.
Es sei eine „symbolische Initiative“: Papst Franziskus will nach seinem Besuch in Zypern 50 Migranten mit zurück nach Italien nehmen. Die Mittelmeerinsel verzeichnet derzeit einen starken Anstieg der Ankünfte von Flüchtlingen.
Der Pariser Erzbischof Aupetit hat zugegeben, gegen den Zölibat verstoßen zu haben. Der Papst nahm sein Rücktrittsgesuch an. Es sei jedoch kein Schuldeingeständnis, sondern eine „Geste der Demut“, sagt Aupetit.
In den neunziger Jahren soll ein katholischer Priester seine drei Nichten sexuell missbraucht haben. Nun muss sich der inzwischen 70 Jahre alte Geistliche vor Gericht verantworten.
Während seiner Amtszeit als Großmeister der Malteser stand Fra’ Matthew Festing im Mittelpunkt eines Machtkampfes in der Weltkirche. Nun starb er nach Angaben des Ordens im Alter von 71 Jahren in Valletta.
Im Malteserorden leisten Amerikaner und Italiener erbitterten Widerstand gegen Reformpläne des „deutschen“ Flügels. Sie wollen das Adelsprivileg retten und jede Demokratisierung verhindern. Jetzt hat Papst Franziskus eingegriffen.
Die katholische Kirche träumt von einem obersten nationalen Leitungsgremium, geschlechter- und generationengerecht besetzt. Aber solch ein Synodaler Rat trägt nur zur Aufblähung der Apparate bei. Ein Gastbeitrag.
Die US-Bischöfe wollten katholischen Politikern, die nicht für ein Verbot der Abtreibung eintreten, die Kommunion verweigern. Das zielt auf Präsident Joe Biden.
Auf dem G-20-Gipfel in Rom beschwört Gastgeber Mario Draghi die Chance eines geeinten Vorgehens der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer. Doch die Differenzen sind schwer zu überbrücken.
Joshua Kimmich +++ Bauministerium +++ Kardinal Woelki +++ Afghanistan +++ Hessischer Rundfunk +++ Olav Hackstein
Einzelne amerikanische Bischöfe hatten in den vergangenen Monaten gefordert, Biden wegen seiner Unterstützung für Abtreibungen vom Empfang der Kommunion auszuschließen. Der Papst sieht das offenbar anders.
Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki ist in „Auszeit“. Das hätte eine Chance für einen Neuanfang im Erzbistum Köln sein können. Ändern sollen sich aber nur die Gläubigen.
Vor 800 Jahren erreichte die franziskanische Bewegung den deutschsprachigen Raum. Verblieben sind nur wenige Konvente wie jener, der mit Marienthal im Rheingau einen der frühesten Wallfahrtsorte betreut.
Weil französische Bischöfe das Beichtgeheimnis über den Gesetzen der Republik sehen, entbrannte ein heftiger Streit. Premierminister Castex lässt daher im Vatikan nichts unversucht, um die Wogen zu glätten.
Es gibt gute Gründe, skeptisch zu sein, dass der „Synodale Weg“ des Papstes zu einem Ziel führt. Dennoch ist es falsch, sich in das Schneckenhaus eines deutschen Besserwisser-Katholizismus zurückzuziehen.
Die kolumbianische Ordensschwester Gloria Cecilia Narváez war nach Mali gegangen, um Kinder zu unterrichten. Vor mehr als vier Jahren geriet sie in Geiselhaft. Nun konnte sie aus den Händen islamistischer Terroristen befreit werden.
Wie können Katholiken an kirchlichen Entscheidungsprozessen beteiligt werden? Mit dieser Frage soll sich eine Weltsynode befassen. Zur Eröffnung feiert der Papst eine Messe im Petersdom.
In Rom eröffnet der Papst einen auf gut zwei Jahre angelegten synodalen Prozess der katholischen Weltkirche. Salomonisch sagt Franziskus: Am Ende solle nicht eine andere Kirche stehen, sondern eine, die verschieden sei.
Kein Kanzler vor ihr war öfter im Vatikan zur Privataudienz beim Papst. Was verbindet die protestantische Pastorentochter mit dem argentinischen Jesuiten?
Die scheidende Bundeskanzlerin besucht den Papst für ihre fünfte Privataudienz. Ihr Verhältnis zum Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche gilt als besonders herzlich.
Die Kanzlerin ist am Donnerstag von Papst Franziskus zu einer Privataudienz empfangen worden – der fünften in ihrer Amtszeit. Danach trifft sich Merkel zu einem Arbeitsessen mit dem italienischen Regierungschef Draghi.
Der Gouverneur von Missouri hatte Forderungen, den Mann aufgrund seiner geistigen Behinderung zu verschonen, nicht gelten lassen. Die Hinrichtung geistig behinderter Menschen ist in den USA eigentlich verboten.
Sind die Bischöfe in Deutschland dazu bereit, freiwillig auf Macht zu verzichten? Beobachtungen von der zweiten Vollversammlung des katholischen Reformprojekts, die im Eklat endete.
Die Mitglieder des katholischen Reformprojekts „Synodaler Weg“ beraten über mehr Mitspracherechte für Gläubige in der Kirche. Doch die Papstentscheidungen zu Kardinal Woelki und Erzbischof Heße überschatten die Versammlung.
Die katholische Kirche will in der Gegenwart ankommen. Doch welcher Weg führt dorthin? Darüber zerstreiten sich die Akteure. Und die Kirchen leeren sich.
Man muss wohl ein unverbesserlicher Optimist sein, um zu hoffen, dass die Krise im Erzbistum Köln mit einer mehrmonatigen „geistlichen Auszeit“ Kardinal Woelkis zu lösen ist. Denn sie lässt nicht nur viele Betroffene ratlos zurück.