Hochwasser geht örtlich zurück
An 21 Pegeln haben Flüsse in Hessen eine Hochwasser-Meldestufe überschritten. Das sind aber neun weniger als noch am Wochenende.
An 21 Pegeln haben Flüsse in Hessen eine Hochwasser-Meldestufe überschritten. Das sind aber neun weniger als noch am Wochenende.
Viele kleinere Flüsse und Bäche sind durch den Regen übers Ufer getreten. An Rhein und Main gibt es keine Hochwassergefahr.
Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Unwettern in Nordrhein-Westfalen. Wegen des Zustands der Böden ist teils mit Hochwasser zu rechnen. Am Sonntag wird es stürmisch.
Das Hochwasser in einzelnen Flüssen Hessens geht leicht zurück. Doch weiterer Regen ist in Sicht. Am Sonntag könnte es brenzliger werden.
Am Wochenende gibt es wieder Regen. Doch schon jetzt sind die Böden nass und die Flüsse und Bäche randvoll. Die Hochwassergefahr ist aber noch überschaubar.
Überflutete Straßen, vollgelaufene Keller: Dauerregen hat zahlreiche Feuerwehreinsätze ausgelöst. Ein Hochwasseralarm konnte zwar nach kurzer Zeit aufgehoben werden, jedoch soll der Regen weiter anhalten.
Bevor der Maindeich 1890 errichtet wurde, starben in Offenbach Menschen durch Hochwasser. Die überfällige Sanierung des alten Deichs beginnt nun.
Nach dem Rekordschadenjahr 2021 mit dem Tiefdruckgebiet Bernd, das an Ahr und Eifel wütete, war das aktuelle Jahr vergleichsweise normal. Die teuersten Versicherungsschäden sind schon Anfang des Jahres entstanden.
Hunderte Millionen Euro hat Hessen in den vergangenen Jahren ausgegeben, um Bäche wieder so herzurichten, dass dort auch die seltenen Steinkrebse wieder leben.
Wenn das ganz große Hochwasser kommt, könnte es im Main-Kinzig-Kreis zur Katastrophe kommen. Neue Rückhaltebecken könnten helfen – aber deren Bau dauert noch.
Auch wenn die Hochwasserperiode typisch für diese Jahreszeit ist, wichtige Gebäude müssen dennoch geschützt werden. Und der Klimawandel könnte das jährliche Ereignis noch drastisch verschärfen.
In Australien werden die Folgen des Klimawandels spürbar: Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen kommt es im Osten des Landes zu Starkregen und Überschwemmungen.
Das Mekka der Vermögenden taucht unter. Kommende Fluten werden die Gesellschaft von Miami massiv verändern. Was ist im Jahr 2100 noch von der Küstenstadt übrig?
Bis der Main-Taunus-Kreis besser gegen Überschwemmungen gewappnet sein wird, vergehen wohl noch ein paar Jahre. Die Landwirte der Region sorgen sich um die Wirtschaftlichkeit ihrer Betriebe. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Das große Hochwasserkonzept ist beerdigt, es folgt eine kleinere Version. Ob es diesmal mit der Umsetzung klappt?
Der Kreis Main-Taunus lässt sich den Hochwasserschutz viele Millionen Euro kosten. Doch das ist gut investiertes Geld.
In der Flutnacht habe es kein klares Lagebild gegeben, hat der rheinland-pfälzische Innenminister gesagt. Doch um 0.53 Uhr lag ein Einsatzbericht der Polizeihubschrauberstaffel vor. Die CDU spricht von einem „ungeheuerlichen Skandal“.
Videos zeigen, dass das Ausmaß der Katastrophe im Ahrtal am Abend überdeutlich war. Der Innenminister will trotzdem richtig gehandelt haben.
Wo die Bäche zusammenfließen, wird es eng: Nach dem Hochwasser vor zwei Jahren investiert Bad Soden in Rechenanlagen, Retentionsbecken und Renaturierung.
Nach der verheerenden Flut in Pakistan drohen Nahrungsmittelknappheit und Krankheit. Millionen brauchen dringend Hilfe, aber bisher kommt wenig bei ihnen an.
Vor einem halben Jahr war der kleine Koala im Hochwasser gefunden worden. Weil er noch zu klein war, um allein zu überleben, haben ihn Tierschützer aufgepäppelt. Bis jetzt.
Auf den ersten Blick wirkt alles grün und gesund. Doch in der Leipziger Burgaue liegt ein einzigartiges Ökosystem trocken und ist vom Aussterben bedroht. Und mit dem Auwald verschwindet seine Artenvielfalt.
Besonders in Bayern und Baden-Württemberg kann es zu starken Regenfällen kommen. Laut dem Deutschen Wetterdienst sind bis Samstagmorgen 50 bis 80 Liter pro Quadratmeter möglich. Vor Überschwemmungen und Erdrutschen wird gewarnt.
Im Süden Bayerns könnte es an diesem Wochenende zu Hochwasser kommen. Im Osten und Westen Deutschlands bleibt es dagegen – bis auf vereinzelte Schauer – weiterhin trocken.
Knapp ein Jahr nach dem Hochwasser ist die Erft in Bad Münsteifel derzeit nur noch ein kleiner Wasserlauf. Die Schäden der Flut beschäftigen noch immer die Bauarbeiter.
Erst wurden Rhein, Donau und andere Flüsse begradigt, nun sollen die Gewässer aber renaturiert werden. Kann das gelingen? Fragen an die Ökologin Barbara Stammel
Vor 20 Jahren versank Sachsen in bisher nie dagewesenen Wassermassen. Seitdem hat das Land viel Geld und Aufwand in den Hochwasserschutz investiert. Doch der Ministerpräsident sagt: Einen hundertprozentigen Schutz könne es nicht geben.
Der Gouverneur des Bundesstaats warnt: Die Todeszahlen werden weiter steigen. Es seien die schlimmsten Überschwemmungen in der jüngeren Geschichte Kentuckys. Hunderte Menschen haben ihr Zuhause verloren.
Ein Starkregen hat 2014 das kleine Wallernhausen in der Wetterau überschwemmt. Engagierte Bürger wollen nicht nur die nächsten Wassermassen verhindern, sondern das Dorf auch „klimafest“ machen.
Versicherungsschutz gegen Hochwasser ist in Zeiten des Klimawandels dringend geboten. Doch die Beitragsunterschiede sind enorm.
Auch wenn Starkregen und andere Naturkatastrophen zunehmen: Die Hälfte der Häuser in Deutschland besitzt für diesen Fall keinen Versicherungsschutz. Dabei könnten viele Haushalte die Absicherung problemlos erhalten.
Das Magdalenenhochwasser von 1342 war eine Katastrophe unvorstellbaren Ausmaßes in Frankfurt. Die Fluten rissen Milliarden Tonnen Erdreich mit. Es folgten Hungersnot und die Entvölkerung ganzer Landstriche.
Ein Jahr nach der Hochwasser-Katastrophe ist im Ahrtal von Wiederaufbau noch wenig zu sehen. Bewohner und örtliche Behörden beklagen die schleppende Auszahlung von Hilfen und zu viel Bürokratie.
Vom Hochwasser vor einem Jahr wurden Tausende Firmen getroffen. Ob Winzer oder Hotelierin, ob Großkonzern oder Mittelstand. Sechs von ihnen berichten, was sich schon getan hat – und was noch zu tun ist.
Der Maindeich, auf dem der beliebte Mainradweg verläuft, soll verstärkt werden. Mit Fördergeldern aus dem Hochwasserschutzprogramm werden Flörsheim und Eddersheim vor künftigen Jahrhundertfluten geschützt.
Auf den Häusermarkt kommen immer mehr Klimaschutzvorgaben zu. Doch der Wiederaufbau nach der Flut wird laut Forscherin Bierwirth wenig innovativ, energieärmer und klimaneutral angepackt.