Das Ahrtal steht unter Hochspannung
Nach der Hochwasserkatastrophe hat der Energiekonzern E.ON das Ahrtal recht schnell wieder mit Strom versorgt. Ein Jahr nach der verheerenden Flut ist die Region auch eine Blaupause für Energienetze der Zukunft.
Nach der Hochwasserkatastrophe hat der Energiekonzern E.ON das Ahrtal recht schnell wieder mit Strom versorgt. Ein Jahr nach der verheerenden Flut ist die Region auch eine Blaupause für Energienetze der Zukunft.
Die Flutkatastrophe im Ahrtal hat 134 Leben gekostet. Noch immer werden zwei Personen vermisst. Was bedeutet es für ihre Hinterbliebenen, wenn sie einen geliebten Menschen nicht beisetzen können?
Während die Bürokratie und der Mangel an Handwerkern und Gutachtern den Wiederaufbau hemmt, zeigen Unternehmer Verantwortungsbewusstsein. Das ist ein Vorbild.
Sturzartige Regenfälle haben Teile der Ostküste Australiens abermals unter Wasser gesetzt. Bislang sind rund 50.000 Menschen von einer behördlichen Evakuierungsorder betroffen.
In Indien und Bangladesch stehen weiterhin zahlreiche Städte unter Wasser. Über drei Millionen Menschen sind von den Folgen betroffen.
Während der verheerenden Flutkatastrophe im Sommer 2021 retteten die Einsatzkräfte besonders viele Menschen. Dies schlug sich auch in der Bilanz nieder: Zusammengenommen, gab es allein damals 641 Lebensrettungen.
Bei Starkregen waren 2020 die Königsteiner Straße und die Altstadt überschwemmt worden. Ein Geröllfang soll helfen, dass das nicht noch einmal passiert.
Welche Koalition auch immer nach dem 15. Mai in Düsseldorf regieren wird: Beim Katastrophenschutz gibt es in Nordrhein-Westfalen viel zu tun – und zwar Wichtigeres als die Aufarbeitung einer Party in Mallorca.
Gehackt und lahmgelegt: Immer häufiger stehlen oder sperren Kriminelle Daten, um von Unternehmen Lösegeld zu erpressen. Egal, ob die Firmen zahlen oder nicht: Eine Hackerattacke ist immer teuer – und kann sogar in die Insolvenz führen.
Einst musste Rudolf Scharping wegen Pool-Fotos seinen Hut nehmen. Jetzt tat es die NRW-Umweltministerin, weil sie feierte, während Hochwasser war. Und dann ist da noch Anne Spiegel. Eine lange Geschichte der Rücktritte.
Sechzehn Stunden lang befragte der Untersuchungsausschuss Ministerpräsidentin Dreyer und Innenministerminister Lewentz. Der Landesregierung dämmerte offenbar erst spät, dass es um Leben und Tod ging.
Corona, Hochwasser und nun auch noch Krieg: Armin Schuster ist Präsident des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Im F.A.Z.-Interview spricht er über Bunker, Notfallreserven – und deutlich mehr Geld für den Zivilschutz.
Der Bergbau im Spessart hat giftige Schwermetalle an die Oberfläche befördert, Hochwasser hat sie verteilt. Nun ist der Boden in Biebergemünd belastet. Und die Vorsichtsmaßnahmen für die Anwohner zahlreich.
Die Hochwasserkatastrophe hat der Bahninfrastruktur in der Eifel schwer zugesetzt. Mit Hochdruck wird an vielen Stellen daran gearbeitet, die Schäden zu beseitigen.
Energie aus Wasserkraft schadet zwar nicht dem Klima, aber der Natur an und in den aufgestauten Gewässern. Dagegen hilft aktives Spülen der Täler unterhalb der Staumauern. Ein Ortstermin in der Schweiz
Die Ausstellungsstücke im Anbau des Fünfziger-Jahre-Museums in Büdingen gingen bei dem Hochwasser im Januar 2021 zwar größtenteils verloren. Doch die Räume konnten renoviert und neugestaltet werden.
Wegen gleich zwei Orkantiefs gibt der Deutsche Wetterdienst Unwetterwarnungen für den Norden heraus. Überschwemmungen sind möglich. In NRW fällt Donnerstag die Schule aus. Und die Bahn kündigt Sonderregeln an. Ein Überblick.
Hochwasser und Erdrutsche sorgen für Verwüstungen bei Rio de Janeiro. Seit Dezember kommt es dort immer wieder zu Überschwemmungen.
Der Hochwasserschutz in Hessen soll verbessert werden. Daher kündigt das Land den Ausbau von Schutzwällen und Rückhaltebecken an.
Für Hochwasserrückhaltebecken und höhere Dämme muss Hessen laut Ministerin Hinz mehr als 200 Millionen Euro in vier Jahren ausgeben
Warum wurde vor dem Hochwasser an der Ahr am 14. Juli 2021 nicht gewarnt? Die Frage richtet sich nicht nur an Behörden, sondern auch an den SWR: Ein Meteorologe schlug vorab eine Warn-Sendung vor. Die wurde abgelehnt. Warum?
Zwei starke Hochseeschlepper und sechs kleinere Assistenzschlepper waren nötig, um das 400 Meter lange Containerschiff zu bergen. Es hatte seit Mittwochabend im flachen Wasser gut sechs Kilometer nördlich der ostfriesischen Insel Wangerooge festgesessen.
Vor und während der Juli-Flut blieben in Nordrhein-Westfalen Lageberichte liegen. Eine weitere Frage, die der Untersuchungsausschuss klären muss.
Mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu knapp 130 Stundenkilometern ist Sturmtief „Nadia“ über Teile Norddeutschlands hinweggefegt. In Brandenburg ist ein Fußgänger ums Leben gekommen.
Mit einem Aktionsplan „Hochwasserschutz in Zeiten des Klimawandels“ will Nordrhein-Westfalen Lehren aus der Juli-Flut ziehen. Doch auch beim Katastrophenschutz liegt noch einiges im Argen.
Nach der Überflutung der Büdinger Altstadt haben die Planungen für besseren Hochwasserschutz nun Fahrt aufgenommen. Ein zusätzliches Rückhaltebecken könnte bis 2025 eingerichtet werden.
Es habe Warnungen genug gegeben, sagen Sachverständige im Untersuchungsausschuss des rheinland-pfälzischen Landtags zur Flutkatastrophe im Ahrtal. Das Hochwasser sei vorhersehbar gewesen.
Die „Flutwein“-Initiative sammelte viele Millionen Euro an Spenden. Doch eine Auszahlung an die betroffenen Betriebe ist bisher aus rechtlichen Gründen nicht möglich. Dabei sind die Unternehmen dringend auf Hilfen angewiesen.
Man kann das Ahrtal nicht vom Schreibtisch aus neu planen. Darum ist ein wissenschaftliches Begleitprojekt für den Wiederaufbau auch vor Ort. Die Beteiligten wissen, wo Hochwasserschutz mit Flächenmangel konkurriert – denn sie sind teils selbst betroffen.
Wer in Bad Homburg wohnt, kann sich auf Youtube anschauen, wo genau die Stadt bei einer Überflutung unter Wasser stünde. Das soll verhindern, dass an solche Gefahren erst gedacht wird, wenn irgendwo eine Katastrophe passiert ist.
Im Sommer wurden in Deutschland Rinnsale zu reißenden Flüssen und verwüsteten ganze Dörfer. Vor allem im Ahrtal starben viele Menschen. Hat die Politik daraus gelernt?
Die „Ampel"-Koalition beendet die Ära Merkel, Westdeutschland wird von Hochwasser heimgesucht, in Washington stürmen Trump-Gegner das Kapitol, in Afghanistan gelangen die Taliban an die Macht und die Corona-Pandemie wütet weiter – an historischen Ereignissen herrschte 2021 kein Mangel.
Franziska und ihrer Partner verloren beim Hochwasser im Sommer ihr Zuhause in Ahrweiler. Kurz vorm Fest konnten sie nun endlich wieder in eine Unterkunft ziehen, die ihnen Privatsphäre bietet.
Tamara Segers und Reinhard Boll wollten helfen und bauten im Flutgebiet eine Kaffeebude auf, die für viele Betroffene zum Ankerpunkt wurde. Jetzt zieht das Ehepaar aus dem Münsterland selbst an die Ahr. Warum?
Wahrscheinlich werden Gesamtschäden von 8,2 Milliarden Euro wegen der Hochwasserkatastrophe an Ahr und Erft ersetzt werden müssen, schätzt der GDV. Bis der Rest des Betrags ausgezahlt ist, dauert es aber noch.
Der SC Roitzheim ist ein Verein im Aufbruch – bis im Sommer 2021 das Jahrhunderthochwasser kommt und den Kunstrasenplatz fortspült. Und die Träume. Ein Besuch in einem schwer getroffenen Ort.