Kein Menschenrecht auf Sterbehilfe - aber 29236,25 EUR Schadenersatz
Die politischen Manöver in Ungarn und Rumänien waren nicht mit der Demokratie und Rechtsstaatlichkeit der Europäischen Union zu vereinbaren. Die EU reagierte in beiden Fällen mit Instrumenten, die die Kommission nur zufällig in den Händen hielt.
Der EU-Justizkommissarin Viviane Reding reichen die Zusagen von Rumäniens Ministerpräsident Ponta nicht. Im F.A.Z.-Interview spricht sie über die Werte der EU, stärkere Kontrollen und eine Änderung des EU-Vertrags.
R.O. WIEN, 17. Juli. Das ungarische Verfassungsgericht hat das umstrittene Verfassungsgesetz über die Pensionierung von Richtern mit 62 statt 70 Jahren außer ...
R.O. WIEN, 16. Juli. János Fratanolo, der frühere Vorsitzende der außerparlamentarischen „Ungarischen Arbeiterpartei 2006“, ist vom höchsten ungarischen ...
Das grün-bürgerliche Klientel liebt alte Obstsorten. Der Kaiser-Wilhelm-Apfel und die Kartoffel Linda sind angeblich ständig vom Aussterben bedroht wegen der „Monopolmacht“ der Saatgutkonzerne. Jetzt jubelt das Milieu über ein Urteil des EuGH.
jagr. BERLIN, 12. Juli. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat entschieden, dass Landwirte das Saatgut alter Pflanzensorten wie bisher im Rahmen gesetzlicher ...
Die EU steckt in der Krise, weil Recht missachtet wurde. Und wir spielen weiter mit dem Feuer: Eine Instabilität des Rechts wiegt schwerer als eine Instabilität der Finanzen. Wer das nicht begreift, dem hilft auch keine Zentralgewalt mehr.
Dürfen Bauern selbst Saatgut aus alten, amtlich nicht zugelassenen Pflanzensorten herstellen und als Saatgut weiterverkaufen? Ja, sagt der Europäische Gerichtshof. Das Urteil freut vor allem Biobauern.
wie. MADRID, 10. Juli. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg hat Spanien dazu verurteilt, eine inhaftierte baskische Eta-Terroristin „so ...
Das Bundesverfassungsgericht, das über die deutsche Euro-Rettungspolitik entscheidet, hat längst die Rolle einer Opposition übernommen. Es ist ein Ort der Überzeugungsarbeit.
Für Deutsche ist es nichts Neues mehr, ihre Grundrechte einklagen zu können: Dieses Recht gibt ihnen das Grundgesetz schon lange.
Andreas Voßkuhle, Präsident des Bundesverfassungsgerichts, muss abermals über den Euro urteilen. Er versteht es, dabei Würde und Nüchternheit zu wahren.
Vor zwei Jahren entschied das Bundesverfassungsgericht, jetzt handelt die Politik. Der Gesetzesentwurf zum Sorgerecht ist tatsächlich eine Reform.
Die Gegner des Urheberrechtsabkommens Acta haben erfreut auf die Abstimmung im Europäischen Parlament reagiert, mit der Acta vorerst gestoppt wurde. EU-Kommission und Vertreter der Wirtschaft kritisierten die Entscheidung. Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger warb für eine Neufassung.
Das umstrittene Urheberrechtsabkommen Acta ist im Europäischen Parlament gescheitert. Die Abgeordneten stimmten mit großer Mehrheit gegen den Vertrag, der Internetpiraterie bekämpfen sollte. Damit kann er in der EU nicht in Kraft treten.
Das Bundeskabinett hat eine Reform des Sorgerechts für Kinder unverheirateter Eltern beschlossen. Danach sollen Väter ein gemeinsames Sorgerecht einfacher und notfalls auch gegen den Willen der Mutter durchsetzen können.
Der oberste spanische Gerichtshof will ein Verfahren gegen den ehemaligen Chef des verstaatlichten spanischen Sparkassenkonzerns Bankia, Rodrigo Rato, einleiten. Gegen mehr als 30 Manager wird ermittelt.
Im Interview spricht EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström über ihr Verhältnis zur deutschen Justizministerin, eine verkürzte Vorratsdatenspeicherung und die Reform des Schengen-Raums.
Der Europäische Menschenrechtsgerichtshof wirft dem Regime des ukrainischen Präsidenten Janukowitsch vor, „willkürlich“ Recht zu brechen. Die Verhaftung des früheren Innenministers Luzenko Ende 2010 habe „andere Gründe“ gehabt, als im Prozess angegeben.
An diesem Mittwoch wird das Handelsabkommen Acta aller Voraussicht nach im EU-Parlament scheitern - obwohl die Kritik großteils Propaganda war.
Gebrauchte Software-Lizenzen dürfen generell weiterverkauft werden. Das hat der Europäische Gerichtshof entschieden.
Bundestag und Bundesrat haben dem europäischen Fiskalpakt und dem dauerhaften Rettungsschirm ESM mit den notwendigen Zweidrittelmehrheiten zugestimmt. Nun prüft das Bundesverfassungsgericht die Gesetze.
Eine Kultur oder eine Religion, die eine regelmäßige Körperverletzung von Minderjährigen im Programm hat, steht in einem Dauerkonflikt mit wesentlichen Zielen der Verfassung eines freiheitlichen und säkularen Staates.
In einem jahrelangen Rechtsstreit über den spektakulären Abgang des ehemaligen Daimler-Chefs Jürgen Schrempp erweitern die Luxemburger Richter das Recht der Anleger auf bessere Information. Konzerne müssten wichtige Personalentscheidungen bereits im Vorfeld öffentlich machen, hieß es.
Acta ist gescheitert, weil Menschen Unwahrheiten Glauben geschenkt haben. Das Abkommen hätte das europäische Recht nicht verschärft. Wie eine Debatte gesteuert und an der Verfassung gezerrt wird.
Der Europäische Gerichtshof hat in einem aktuellen Urteil eine Kartellstrafe gegen Microsoft im Kern bestätigt. Das Rekordbußgeld von ursprünglich 899 Millionen Euro wurde leicht gesenkt. Nun muss Microsoft 860 Millionen Euro Strafe zahlen.
Das ukrainische Kassationsgericht hat das Revisionsverfahren im Fall Julija Timoschenkos abermals vertagt. In Berlin kursieren derweil Gerüchte, Bundeskanzlerin Merkel wolle bei deutscher Beteiligung zum EM-Finale nach Kiew reisen.
Am Dienstag wird Jens Söring abermals vor einem amerikanischen Gericht stehen. Seit 1990 verbüßt er eine Haftstrafe, weil er die Eltern seiner damaligen Freundin getötet haben soll.
Der Handelsausschuss des Europaparlaments hat als fünfter Parlamentsausschuss gegen das Acta-Abkommen gestimmt. Damit gilt als sicher, dass Acta nicht verabschiedet werden wird.
Die französische Regierung will die Gewinnausschüttung der Unternehmen besteuern, damit diese mehr investieren oder die Löhne erhöhen. Die französische Arbeitgeber-Präsidentin Laurence Parisot warnt vor einem „Würgegriff“ durch die Regierung.
Nach Stahl und Banken wird in Luxemburg ein neues wirtschaftliches Standbein gesucht. Eine Forschungsstätte steht für den ehrgeizigen Versuch, neue Schlüsseltechnologien zu erschließen.
Unternehmen brauchen zunehmend Fachkräfte. Bislang vernachlässigte Gruppen werden mobilisiert. Das Arbeitsrecht macht jetzt schon viel möglich.
Der Oberste Gerichtshof in Großbritannien hat eine Wiederaufnahme des Auslieferungsverfahrens gegen Julian Assange abgelehnt. Der Wikileaks-Gründer kann damit entweder nach Schweden ausgeliefert werden oder vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ziehen.
Die Minister schwören bei ihrem Amtsantritt, Schaden vom deutschen Volke abzuwenden. Eine Kritik an der Bundesjustizministerin von Professor Dr. Marcus Lutter.
Die Anwälte des Wikileaks-Gründers Julian Assange haben abermals Widerspruch gegen seine Auslieferung nach Schweden eingelegt. Dort werden ihm Vergewaltigung und sexuelle Nötigung vorgeworfen.