Warum es sich lohnt, EU-Mitglied zu sein
Als Bulgarien 2007 der EU beitrat, lag die bulgarische Wirtschaftsleistung noch unter der von Serbien. Das hat sich geändert.
Als Bulgarien 2007 der EU beitrat, lag die bulgarische Wirtschaftsleistung noch unter der von Serbien. Das hat sich geändert.
Zbigniew Ziobro werden zwei Dutzend Straftaten vorgeworfen. In einer Stellungnahme erklärt er, zum Schutz vor „politischer Verfolgung“ in Ungarn zu bleiben.
Wer wegen aus Gründen des Mutterschutzes oder wegen einer Elternzeit seinen Jahresurlaub nicht vollständig nehmen kann, verliert ihn nicht. Doch wie lange bleiben die Resttage erhalten?
Frankreich stimmt erstmals gegen ein wichtiges europäisches Handelsabkommen, Deutschland ist dafür. Warum die Verbraucher davon profitieren, wie die EU den Bauern helfen will und was das mit Donald Trump zu tun hat.
Die Partei möchte den Umweltverbänden ihr Klagerecht gegen Infrastrukturprojekte entziehen. Dabei erfüllt Deutschland noch nicht einmal die Vorgaben des EU- und des Völkerrechts.
Afghanische Frauen sind wohl wegen zunehmender Abschiebungen der Bundesregierung verunsichert. Sie machen sich ein EuGH-Urteil zunutze. Das führt zu einem Rekord.
Ein altes Zollabkommen sorgt in Baden-Württemberg für Ärger. Kaufstarke Schweizer Bauern schnappen sich immer mehr Agrarflächen – sehr zum Verdruss der deutschen Landwirte.
Fleischereien, die vegan arbeiten, gibt es in immer mehr deutschen Städten. Bei den Produkten aus Soja und Weizenprotein müssen sie einiges beachten. Das fängt schon beim Namen an.
Hennadij Truchanow war als Bürgermeister von Odessa lange unangefochten. Dann kam der große Regen mit neun Toten – und der alte Vorwurf, er habe einen russischen Pass.
Nach einer einflussreichen These folgt die europäische Integration einer marktliberalen Agenda, die den Sozialstaat zurückdrängt und das Demokratiedefizit vertieft. Stimmt diese Sichtweise heute noch?
Die Abschaffung des Bürgergeldes hat die Zahl der Sozialhilfe-Empfänger in Italien mehr als halbiert. Doch Sozialexperten warnen vor wachsender Verarmung.
Meinungsfreiheit +++ Kampf um die Adenauer-Stiftung +++ Marcel Reich-Ranicki
Das Bundesjustizministerium will die Internetanbieter verpflichten, Verbindungsdaten drei Monate lang zu speichern. Dafür will das Haus am Montag einen Gesetzentwurf vorlegen.
Der neue Vorschlag zur Speicherung von IP-Adressen ist eine Rückkehr zur Normalität, ein Gebot eines freiheitlichen Staates, der sich nicht selbst aufgibt.
Rechtliche Fragen boten 2025 Stoff für viele öffentliche Debatten. Die frühere Vizepräsidentin des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte schreibt, warum Europa selbstbewusst auf das neue US-Strategiepapier reagieren sollte.
Im Streit bei der Ausgründung des Ligaverbands der Frauen-Bundesliga fehlen dem Deutschen Fußball-Bund juristische Argumente. Ein Plädoyer für mutige Entscheidungen.
Der Streit zwischen Warschau und Brüssel, um den es im aktuellen Straßburger Urteil geht, ist nicht mehr virulent. Das Urteil über die Unabhängigkeit der Justiz ist dennoch wichtig.
Im Umgang mit gesellschaftlichen Werten ist Europa gut aufgestellt und darf stolz auf seine Errungenschaften sein. Auf das Strategiepapier der US-Regierung gilt es selbstbewusst zu antworten.
Schulden machen oder russische Vermögen einsetzen? Der belgische Regierungschef klagt zwar über den deutschen Kanzler, bewegt sich aber.
Polens Verfassungsgericht wollte EuGH-Entscheidungen nicht anerkennen. Werte wie Rechtsstaatlichkeit, Rechtsschutz und richterliche Unabhängigkeit seien aber für alle EU-Mitgliedstaaten bindend, sagen die Richter nun.
Dänemark versucht, Problemviertel aufzubrechen – auch mit dem Bulldozer. Der Europäische Gerichtshof hat nun entschieden, dass ein dänisches Gericht prüfen muss, ob das rechtens ist.
Rund 2000 Afghanen warten in Pakistan darauf, dass sie nach Deutschland einreisen dürfen. Gut 500 von ihnen mit rechtlich bindenden Zusagen will Innenminister Dobrindt nun aufnehmen.
Bis zu 210 Milliarden Euro soll die Ukraine bekommen, abgesichert mit russischem Vermögen. Noch ist ungewiss, ob die notwendige Mehrheit dafür zusammenkommt.
Die EU-Staaten ringen um Milliarden-Hilfen für die Ukraine. Gegen das Freihandelsabkommen mit Südamerika formiert sich auf den letzten Drücker der Widerstand. Und in Bonn wird die Wiedereröffnung einer Ikone der alten Bundesrepublik gefeiert. Der F.A.Z. Frühdenker.
1099 Unterkünfte können laut einem Urteil Schadenersatz wegen früherer Praktiken des Portals verlangen. Einen Großstreit der Branche beendet das aber nicht. Offen ist auch, wie hoch der Schaden der Hotels überhaupt ist.
Mit seinem Urteil markiert der EuGH einen Wendepunkt in der europäischen Arbeitsmarktpolitik und stärkt die Position der Mitgliedstaaten. Damit zeichnen sich für die Entwicklung des deutschen Mindestlohns neue Leitplanken ab.
2025 hat die Zahl der Flugausfälle in Europa abgenommen, Verspätungen sind geblieben. Einige Airlines stechen dabei hervor, die Lufthansa zählt nicht mehr dazu.
Ungarn, die Slowakei und die Tschechische Republik lehnen den Plan zur Unterstützung Kiews ab. Vorbehalte äußert aber auch Italien – ein Alarmsignal.
Deutschlands größter Sportwettenanbieter wird aufgekauft und strukturiert deswegen um, heißt es. Vertreter von geschädigten Wettkunden sehen dahinter eine Taktik zur Umgehung von Strafzahlungen.
Die allgemeine Institutionsskepsis erfasst nun auch das Bundesverfassungsgericht. Ein früherer Datenschutzbeauftragter warnt vor den Folgen der Anonymität im Internet.
Neun Staaten stellen die Autorität des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte infrage. Auslöser sind dessen Urteile zur Abschiebung von Gefährdern.
Seit fast einem Jahr liegt die „Eventin“ mit rund 100.000 Tonnen Öl vor Rügen. Nun gibt es eine Entscheidung des Bundesfinanzhofes zu dem Schiff, das der russischen Schattenflotte zugerechnet wird.
Der Bundesfinanzhof trifft eine Entscheidung zur Grundsteuer. Die Spitzen von Union und SPD treffen sich zum letzten Koalitionsausschuss des Jahres. Und Australien schränkt die Social-Media-Nutzung ein. Der F.A.Z. Frühdenker.
Ungarn will weiter russisches Gas über die Türkei beziehen – ein zweischneidiges Schwert für Erdoğan.
Ein Präsident der Briefträgergewerkschaft in Luxemburg veruntreute 13,9 Millionen Euro, im Jahr 2007 wurde er verurteilt. RTL greift den Fall auf, darf seinen Namen aber nicht nennen, sagt ein Gericht. Warum nicht?
Es braucht einen nüchternen Blick auf die Grüne Gentechnik. Eine Kennzeichnung der Produkte, in denen mit der Genschere veränderte Pflanzen stecken, könnte dazu beitragen. Doch die wird es nicht geben.