Kein Schicksal, sondern ein Verbrechen
Dass die Erde bebt, hat mit Plattentektonik zu tun. Dass es so viele Tote gibt, Gelder abgezweigt und Hilfen blockiert werden, ist jedoch keine Naturkatastrophe. Neue Folge der Kolumne „Import Export“.
Dass die Erde bebt, hat mit Plattentektonik zu tun. Dass es so viele Tote gibt, Gelder abgezweigt und Hilfen blockiert werden, ist jedoch keine Naturkatastrophe. Neue Folge der Kolumne „Import Export“.
In Kahramanmaras und Hatay dauert die Suche nach Verschütteten an. In den anderen betroffenen Provinzen sind die Sucharbeiten zwei Wochen nach dem Erdbeben beendet. In Syrien kommt Nothilfe noch nicht überall an.
Auch zwei Wochen nach der Erdbebenkatastrophe lassen sich die Ausmaße nur erahnen. In Syrien sollen 8,8 Millionen Menschen betroffen sein. In der Türkei haben mehr als eine Million Menschen die zerstörten Gebiete verlassen.
Laut Außenministerin Baerbock behindert das Assad-Regime die Arbeit von Helfern im Erdbebengebiet. Die Bundesregierung sichert nun weitere Hilfen zu.
Ein Hangrutsch hat die Bewohner eines Mehrfamilienhauses in Siegen in Angst und Schrecken versetzt. In aller Eile mussten sie in der Nacht ihre Wohnungen verlassen – die Abbruchkante liegt gefährlich nah.
296 Stunden nach dem Erdbeben haben Rettungskräfte in Antakya eine Familie lebend aus eingestürzten Gebäuden geborgen. Das 12 Jahre alte Kind starb jedoch kurz darauf. Die Zahl der Todesopfer stieg allein in der Türkei auf mehr als 40.000.
Unmittelbar nach dem Erdbeben im Februar war unsere Autorin eine Woche lang im Katastrophengebiet unterwegs. Hier hat sie beschrieben, was sie dort mitangesehen hat – und wie schwierig es sein kann, emotionale Distanz zu wahren.
Die Zahl der Toten infolge des Erdbebens in Syrien und der Türkei hat mittlerweile 40.000 überschritten – doch weiterhin werden Überlebende geborgen. Laut Auswärtigem Amt werden erste Visa für Betroffene ausgestellt.
Elf Tage nach dem Erdbeben sind in der Türkei drei Überlebende gerettet worden. Allerdings werden noch immer viele Tausend Menschen vermisst.
In Antakya haben Rettungskräfte zwei Männer und einen Jungen aus den Trümmern eines Gebäudes gezogen. Sie werden im Krankenhaus behandelt. Viele Tausend Menschen werden noch vermisst.
Lehrermangel +++ Erdogan und Erdbeben +++ Erdbeben in Syrien und der Türkei +++ Rassismus +++ Briefe an die Herausgeber +++ Bilder und Zeiten +++ fehlende politische Kraft +++ Wahlrechtsdebatte
Rettungskräfte haben in der stark zerstörten Stadt Kahramanmaras zwei junge Frauen lebend geborgen. In anderen Orten wurde die Suche bereits eingestellt.
Geophysiker beginnen, die tektonischen Ursachen des schweren Erdbebens in der Türkei allmählich im Detail zu verstehen. Doch einige Fragen bleiben noch zu klären.
Der Katastrophenschutz übernimmt die letzten Minuten einer Bergung und lässt sich dabei filmen: Ein Interview mit der türkischen Autorin Asli Erdogan über den Zynismus des Regimes, Erdbebentraumata und eine vernachlässigte Region.
Noch immer erschüttern Nachbeben das türkisch-syrische Grenzgebiet. Der Bedarf an Nothilfe für die Erdbebenopfer in Syrien ist riesig, Lieferungen kommen aber nur stockend. Auch in der Türkei gibt es Streit um Hilfsgüter.
Eine über soziale Medien verbreitete Erdbeben-Falschmeldung hat in der Nacht Teile der Bevölkerung in Panik versetzt. „Die Leute haben sich gegenseitig aus dem Bett geklingelt, um sich zu warnen“, sagt die Polizei.
Die Zahl der Toten nach dem schweren Erdbeben in der Türkei und Syrien steigt weiter an. Dennoch werden auch nach mehr als 200 Stunden Menschen lebend aus den Trümmern geborgen.
Zerstörte Straßen, keine Zelte, keine Bagger: In die entlegenen Dörfer in der Erdbebenregion ist bislang kaum Hilfe gelangt. Unsere Autorin begleitet Helfer vor Ort.
Spezielle Satellitenbilder zeigen die geomorphologischen Folgen des Erdbebens an der Grenze zwischen Syrien und der Türkei.
Helfer werden diskriminiert und diffamiert, Kritiker verhaftet. In der Katastrophe versagt Erdogan komplett. Das Erdbeben nennt er „Schicksal“. Was bedeutet das für sein eigenes?
Acht Tage nach dem verheerenden Erdbeben im Grenzgebiet zwischen der Türkei und Syrien sind mittlerweile mindestens 40.000 Menschen gestorben. Die Chancen noch Überlebende zu finden sinken von Tag zu Tag.
Millionen Menschen in der Türkei und Syrien brauchen nach den schweren Erdbeben Anfang der Woche dringend Hilfe. Hier finden Sie einige Organisationen, die Sie mit Geldspenden unterstützen können.
Offenbar wurden acht Tage nach dem Erdbeben in der Türkei drei Überlebende aus den Trümmern geborgen. Hilfsorganisationen konzentrieren sich derweil auf die Versorgung der obdachlos gewordenen Menschen.
In Händels „Orlando“ machen die Sänger an der Oper Frankfurt jeden Affekt stimmlich plausibel. Doch dann zeigen sie ihre Seele noch auf andere, ganz überraschende Weise: für die Erdbebenopfer in der Türkei und in Syrien.
Syriens Präsident Assad will zwei Grenzübergänge zur Verbesserung der humanitären Hilfe öffnen. In den Erdbebengebieten beginnt die Suche nach „einem Sinn für die Zukunft“. Die ersten Helfer aus Deutschland reisen wieder ab.
Die Überlebenschancen unter den Trümmern des Erdbebens im türkisch-syrischen Grenzgebiet gehen mittlerweile gegen null. Die Weißhelme rufen eine einwöchige Trauer aus. Vereinzelte Bergungen Überlebender gelingen dennoch.
Retter suchen weiter nach Überlebenden in den Trümmern. Aber die Versorgung der Überlebenden rückt zunehmend in den Mittelpunkt des Einsatzes.
Die Trauer in der Türkei schlägt in Wut um. Welchen Anteil hat Erdogans Präsidialsystem an dem Ausmaß der Katastrophe?
Nach dem verheerenden Erdbeben in der Türkei und in Syrien konzentriert sich die in Friedrichsdorf im Taunus ansässige Hilfsorganisation World Vision auf die Opfer in Nordwestsyrien und ganz besonders auf das Elend der Kinder dort.
Hier lebten schon Juden, bevor Seleukos die legendäre Stadt Antiochia gründete: Nach der Erdbebenkatastrophe in der Türkei haben die letzten zehn Juden ihre Heimatstadt Antakya verlassen müssen.
Die Hoffnung schwindet, eine Woche nach dem Erdbeben in der Türkei und in Syrien noch Lebende unter den Trümmern zu finden. In Gaziantep ist es Helfern nun gelungen, eine Überlebende zu bergen.
Die Menschen in den syrischen Erdbebenregionen sind verbittert. Assad feiert Hilfszusagen, doch bei ihnen kommt nichts an. Das liegt auch an bekannten Schwächen der westlichen Hilfspraxis.
Fast eine Woche nach dem verheerenden Erdbeben in der Türkei und Syrien haben Einsatzkräfte weitere Überlebende gerettet. Unter ihnen ist auch ein sieben Monate alter Säugling.
Offiziell bestätigt wurden schon mehr als 30.000 Todesopfer, doch die Zahl wird weiter steigen. Seuchen drohen sich auszubreiten. Wegen mutmaßlicher Fahrlässigkeit und Plünderungen gab es in der Türkei Festnahmen.
Das Erdbeben hat die Türkei mit nicht gekannter Gewalt getroffen. Aber eine so hohe Zahl an Opfern hätte verhindert werden können. Für Präsident Erdogan geht es bei der Wahl deshalb jetzt um alles.
24,4 Millionen Menschen sind von den Folgen des Erdbebens an der türkisch-syrischen Grenze betroffen. Berlin will vielen den Weg nach Deutschland öffnen – zumindest für ein paar Monate.