„Gefühlt ist die ganze Welt zum Retten gekommen“
Wie machen sich Hilfsorganisationen gerade ein Bild von der Lage vor Ort in der Erdbebenregion? Und was genau wird benötigt? Ein Gespräch mit Markus Bremers von Action Medeor in der Türkei
Wie machen sich Hilfsorganisationen gerade ein Bild von der Lage vor Ort in der Erdbebenregion? Und was genau wird benötigt? Ein Gespräch mit Markus Bremers von Action Medeor in der Türkei
Die Zahl der Toten nach dem Erdbeben in Syrien und der Türkei ist auf mehr als 25.000 gestiegen. Noch immer gelingt es, Menschen lebend aus den Trümmern zu bergen. Doch die Sicherheitslage verschärft sich in einigen Regionen.
Viele Menschen sehen die letzte Hoffnung in der syrischen Zivilschutzorganisation der Weißhelme. Denn Unterstützung aus dem Ausland hat die Opfer bislang nicht erreicht. Die Verzweiflung ist groß.
In Antakya in der Türkei sind viele Menschen enttäuscht über die langsame Rettung ihrer Angehörigen. Doch kritische Stimmen werden von der Regierung unterdrückt. Es gab Festnahmen.
Katastrophale Erdbeben wie in Syrien und der Türkei lassen sich kaum vorhersagen. In Europa wird die Gefahr häufig unterschätzt.
Der Berliner Senat will Opfern des Erdbebens in der Türkei und Syrien eine leichtere Einreise nach Deutschland ermöglichen, wenn sie Verwandte in Berlin haben. Mittels einer Globalzustimmung sollen sie ihr Visum schneller erhalten.
Wenn Angehörige in Deutschland die Kosten übernehmen, sollte die Einreise für Menschen aus dem Erdbebengebiet erleichtert werden, fordern Stimmen aus der türkischen Gemeinschaft. Vorbild ist eine Regelung aus dem Jahr 1999.
Bundesverteidigungsminister Pistorius und Bundesinnenministerin Faeser bedankten sich bei Luftwaffe und Technischem Hilfswerk für ihre schnelle Hilfe nach dem schweren Erdbeben in der Türkei und in Syrien.
Im türkisch-syrischen Erdbebengebiet suchen Helfer aus aller Welt weiter nach Verschütteten. Doch langsam schwindet die Hoffnung, unter den Trümmern noch Überlebende zu finden. Die Zahl der Todesopfer in beiden Ländern ist auf mehr als 21.000 gestiegen.
Rund 100 Stunden nach dem Erdbeben können deutsche Helfer eine Verschüttete lebend aus den Trümmern bergen. Steven Bayer von der Organisation ISAR berichtet im Interview von den herausfordernden Einsätzen.
Der Konvoi enthält nur Hilfsgüter, deren Lieferung schon vor dem Beben geplant war. Die Zahl der Todesopfer steigt unterdessen weiter an. Der türkische Präsident möchte einen dreimonatigen Ausnahmezustand ausrufen.
Die Folgen der schweren Erdbeben in der Türkei und Syrien gehen vielen Menschen nahe. Welche Spenden jetzt am meisten helfen, woran man vertrauenswürdige Organisationen erkennt – und was man auf keinen Fall tun sollte.
Unter den Trümmern der eingestürzten Gebäude in der Türkei und Syrien suchen Rettungskräfte unermüdlich nach Überlebenden. Die Hoffnung wird von Stunde zu Stunde geringer. Inzwischen wurden fast 20.000 Tote gemeldet.
Nach dem verheerenden Erdbeben fühlen sich viele Überlebende im Süden der Türkei von der Regierung im Stich gelassen. Sie vermissen den Staat in ihrer Not und suchen verzweifelt selbst mit bescheidenen Mitteln nach möglichen Überlebenden.
Nach dem Erdbeben in der Türkei wird die Kritik am Krisenmanagement der Regierung immer lauter - sehr zum Ärger von Präsident Recep Tayyip Erdogan. Im Mai möchte dieser sich zur Wiederwahl stellen. Diskussionen versucht er herunterzuspielen.
Mithilfe von Turkish Airlines, großen Lagerräumen und vielen Helfern soll es bald losgehen: Die türkische Community in Rhein-Main will im Erdbebengebiet helfen und nutzt, was vor der Haustür liegt – den Flughafen.
Nach dem schwerem Erdbeben soll nun eine Luftbrücke Not lindern, der Berufungsprozess um drei ertrunkene Kinder in Nordhessen hat begonnen und es wird an einem Konzept zur Rettung von Binding gearbeitet. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Nach dem verheerenden Erdbeben verbuchen Hilfsorganisationen große Spendenaufkommen. Sie rufen dazu auf, von Sachspenden eher abzusehen.
Angesichts wachsender Kritik an der Erdbebenhilfe hat die türkische Regierung die Nutzung von Twitter stark eingeschränkt.
Die Zahl der Todesopfer in der Türkei und Syrien steigt weiter. Am Mittwochabend waren es bereits mehr als 11.700. Die EU-Kommission hat beiden Ländern weitere Unterstützung zugesagt.
Während den Rettern die Zeit davonläuft, beginnt der Kampf um die Deutung des Umgangs mit der Katastrophe. An vielen Orten ist noch keine Hilfe angekommen. Die türkische Regierung reagiert dünnhäutig und schränkt Twitter ein.
Das Erdbeben vom Montag erschüttert die Türkei. Wir beklagen Tausende Opfer. Experten hatten vor einer solchen Katastrophe gewarnt. Die Regierung ist nicht einmal in der Lage, die Hilfe zu organisieren.
Istanbul ist eine der am meisten durch Erdbeben gefährdeten Großstädte der Welt. Die Sorge wächst, dass nach den verheerenden Beben ein noch schlimmeres folgt. Kann das passieren?
Zehntausende Retter sind nach dem schweren Erdbeben weiter im Einsatz. In der Provinz Kahramanmaras ziehen die Helfer ein Kind lebend aus den Trümmern. Doch die Zahl der Toten steigt.
In der Katastrophe legt die Türkei alle politischen Differenzen beiseite. Wird wie nach dem Erdbeben 1999 jetzt das Ende der alten politischen Klasse eingeläutet?
Die Zahl der Opfer steigt auch einen Tag nach dem verheerenden Beben in Syrien und der Türkei weiter. In türkischen Gebieten treffen immer Helfer ein. Derweil drängt Außenministerin Baerbock auf offene Grenzen nach Syrien.
Viele aus der türkischen Diaspora in Deutschland wollen nach dem Erdbeben helfen. Die Koordination der zahlreichen Initiativen stellt dabei die größere Herausforderung dar.
Hilfe für die Erdbebenopfer in der Türkei kommt auch aus Hessen. Die Postangestellten wollen mehr Lohn und die Darmstädter Ausländerbehörden einen besseren Job machen. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Fast jeder dritte Helfer des THW im Erdbebengebiet kommt aus Hessen. Das Land bereitet einen Konvoi mit Hilfsgütern vor. Kleinere Organisationen setzen auf Spenden und wissen genau, wo sie helfen können.
In Nordsyrien trifft das Desaster eine traumatisierte Bevölkerung, die von islamistischen Milizen beherrscht wird. Hoffnung auf internationale Hilfe hegt hier kaum jemand. Auch politisch ist das Land ein Katastrophenfall.
Die Rettungsmannschaften in der Türkei kämpfen nach dem verheerenden Erdbeben gegen die Zeit. Unter den Trümmern werden noch knapp 200.000 Menschen vermutet.
1999 brachte ein schweres Erdbeben Athen und Ankara einander näher. In dieser Zeit entstand der EU-Beitrittsplan für die Türkei. Diesmal sind die Umstände anders.
Menschen und Helfer im Erdbebengebiet müssen draußen schlafen, weil die Gefahr von Nachbeben besteht. Doch wie kommt es zu solchen Nachbeben? Und wie stark sind sie?
In vielen Gebieten in der Türkei und in Syrien laufen die Hilfen nach dem dramatischen Erdbeben nur schleppend an.
Nach dem Erdbeben im türkisch-syrischen Grenzgebiet mit mehr als 6200 Todesopfern drängt die Zeit bei der Bergung von Verschütteten und der Versorgung der Überlebenden. Die internationalen Hilfen sind bereits im großen Stil angelaufen.
Die katastrophalen Erdbeben in der Türkei und Syrien mobilisieren auch viele Helfer in Deutschland. Doch die Lage ist noch unübersichtlich, und die Transportwege sind kompliziert.