Warum es auch tief im Erdinneren beben kann
Wo Kontinente sich übereinander schieben, kann es noch mehr als 400 Kilometer unter der Oberfläche zu schweren Erdbeben kommen. Dahinter steckt das Mineral Olivin. Es implodiert förmlich.
Wo Kontinente sich übereinander schieben, kann es noch mehr als 400 Kilometer unter der Oberfläche zu schweren Erdbeben kommen. Dahinter steckt das Mineral Olivin. Es implodiert förmlich.
Nachdem Kamtschatka vom schwersten Erdstoß seit Jahrzehnten getroffen wurde, folgten weitere Beben. Ein Tsunamialarm wurde ausgelöst. Wenige Stunden zuvor war der Vulkan Krascheninnikow erstmals seit 500 Jahren ausgebrochen.
Zuletzt soll der Vulkan Krascheninnikow 1550 aktiv gewesen sein. Wenige Tage nach den schweren Erdbeben vor Russlands Ostküste schleudert er nun erstmals wieder Asche in die Höhe.
Nach dem Beben vor Kamtschatka hatten mehrere Länder die Bewohner vor einem Tsunami gewarnt. Die befürchtete Katastrophe blieb aus. Nahe Kamtschatka bebt die Erde aber noch immer.
Kamtschatka-Behörden melden Verletzte nach Erdbeben +++ Japan stuft Tsunami-Warnung teils herab – Urlaubsverkehr betroffen +++ Hawaii stuft Warnung vor Tsunami herab +++ alle Entwicklungen im Liveblog
Während des schweren Erdbebens auf der russischen Halbinsel Kamtschatka liegt ein Patient auf einem wackelnden Operationstisch und droht, zu fallen. Die Bilder wurden vom regionalen Gesundheitsministerium veröffentlicht.
Vor der Küste der Halbinsel Kamtschatka ist es zu einem Beben der Stärke 8,8 gekommen – die stärkste Erschütterung seit der Katastrophe von Fukushima. Behörden warnen vor Tsunamiwellen. In Japan erreichte eine Flutwelle eine Höhe von 1,3 Metern.
Behörden warnen wegen eines schweren Erdbebens vor der Ostküste Russlands vor Tsunamiwellen im gesamten Pazifikraum. Es handelte sich um die stärkste Erschütterung seit der Katastrophe von Fukushima.
Im äußersten Osten Russlands hat es am Sonntag mehrere Erdbeben gegeben. Eines davon erreichte eine Stärke von 7,4 und löste eine Tsunami-Warnung aus.
Geowissenschaftler haben eine neue „World Stress Map“ veröffentlicht. Sie zeichnet die Kräfte nach, die in der Erdkruste wirken. Das ist auch von großem praktischen Interesse.
Amerikaner beherrschen die Kunst, Katastrophen zu trotzen. Zum Beispiel die Freunde unserer Autorin, denen die Brände in L.A. zu Jahresbeginn die Häuser raubten.
Feine Anspielungen auf die israelische Politik in Zeiten der Erschütterung: Itay Tiran inszeniert „Richard III.“ und Christopher Rüping „All about Earthquakes“ bei den Wiener Festwochen.
Ein starkes Erdbeben hat die Region südlich von Kreta in der Ägäis erschüttert. Anwohner berichten von einer ungewöhnlich langen Dauer. Verletzte wurden bislang nicht gemeldet.
Seismische Linien entlang: Paolo Rumiz fängt die unruhige Topographie Italiens in einer dicht gefügten kulturgeschichtlichen Erzählung ein.
Sechs Wochen nach dem schweren Erdbeben in Myanmar bombardiert das Militär weiter Zivilisten – auch mitten in der Katastrophenregion. Fast alle Opfer eines jüngsten Angriffs sind Schüler. Die Generäle dementieren den Vorfall.
Die Verhaftungswelle in der Türkei reißt nicht ab. Die Justiz erfindet immer neue Vorwände, um Menschen einzusperren. Und die Art, in der Erdoğan über politische Gegner spricht, ist menschenverachtend.
Nach Angaben des chilenischen Präsidenten sollen die Bewohner rasch die Küstengebiete in der Region Magallanes verlassen. Das Erdbeben hatte sich vor der Südspitze Südamerikas ereignet.
Die jüngsten Erdbeben im Marmarameer sind ein Menetekel für die größte türkische Stadt. Laut Fachleuten wächst die Gefahr eines noch viel schwereren Bebens in Istanbul.
Fachleute warnen seit Langem vor der Katastrophe: In Istanbul gab es mehrere Erdbeben, das stärkste mit einer Stärke von 6,2. Anwohner flohen aus ihren Wohnungen, 151 Menschen wurden verletzt.
Das Gebäude war Ende März durch ein schweres Erdbeben eingestürzt. Mindestens 47 Menschen kamen ums Leben, Dutzende werden noch vermisst. Drei der vier Festgenommenen sollen als Strohmänner gearbeitet haben.
Warum das Erdbeben in Myanmar so verheerend war, ist nun geklärt: Das Gestein brach entlang der Sagaing-Verwerfung auf einer kilometerlangen Strecke mit hoher Geschwindigkeit auf.
Nach dem Erdbeben kommt der Regen: In Myanmar erschweren heftige Regenfälle die Arbeit der Helfer, provisorische Kliniken werden zerstört. Die Einsatzkräfte kommen kaum noch mit dem Abtransport der Toten nach.
Nach der Erdbebenkatastrophe in Myanmar macht sich der Kahlschlag in der amerikanischen Auslandshilfe bemerkbar. In die Lücke stößt der Systemrivale vor.
Die Zahl der Erdbebenopfer in Myanmar ist nach offziellen Angaben auf mehr als 3000 gestiegen. Vereinzelt gibt es noch Hoffnung: Aus den Trümmern des eingestürzten Rohbaus in Bangkok waren Klopfzeichen zu hören.
Der Konvoi war unterwegs, um Rettungsmaterialien in die betroffenen Gebiete zu bringen. Auch in Thailand suchen die Rettungskräfte weiter fieberhaft nach Erdbebenopfern – und es gibt dort Hinweise auf mögliche Baumängel bei eingestürzten Häusern.
Fünf Tage nach dem Erdbeben in Myanmar schwindet die Hoffnung, Überlebende zu finden. Doch in Naypyidaw haben Feuerwehrleute einen Mann lebend geborgen. Unter Applaus zogen sie ihn aus den Trümmern eines Hotels.
Ärzte und Pflegekräfte kommen mit der Versorgung der Verletzten nicht hinterher, Augenzeugen berichten von chaotischen Zuständen in den Kliniken. Schon vor der Katastrophe war das Gesundheitssystem heruntergewirtschaftet.
Vier Tage nach dem schweren Beben in dem südostasiatischen Bürgerkriegsland ist die Zahl der Toten auf mehr als 2700 gestiegen. Für 440 Vermisste gibt es kaum Hoffnung. Doch eine verschüttete Frau wurde nach rund 90 Stunden lebend geborgen.
Die Militärregierung in Myanmar geht davon aus, dass die Zahl der Toten nach den Erdbeben in Südostasien auf mehr als 3000 ansteigen wird. Vier Tage nach dem Beben der Stärke 7,7 gibt es kaum noch Hoffnung, Überlebende zu finden.
Die Rettungsarbeiten in Myanmar werden dadurch erschwert, dass die Erdbebengebiete bisher von der Kommunikation abgeschnitten waren. Teilweise soll das Militärregime den Weg ins Epizentrum blockieren.
Drei Tage nach dem Erdbeben in Myanmar und Thailand läuft das kritische Zeitfenster zur Rettung Überlebender ab. Es wird vermutet, dass weiterhin viele Menschen unter den Trümmern verschüttet sind.
Positive Nachrichten aus dem Katastrophengebiet: Nach zweineinhalb Tagen unter den Trümmern eines Gebäudes sind zwei Frauen und ein Kind in Myanmar lebend geborgen worden.
Die Rettungs- und Sucharbeiten nach dem schweren Erdbeben dauern an, zahlreiche Menschen werden noch vermisst. Besonders in Myanmar ist die Lage dramatisch.
Beim Erdbeben in Myanmar wird eine Schwangere verschüttet. Um sie aus den Trümmern zu befreien, amputieren Rettungskräfte der jungen Frau ein Bein. Nun ist sie an den Folgen ihrer Verletzungen gestorben.
Das Beben in Myanmar hat vieles von dem zerstört, was der Bürgerkrieg bisher verschont hatte. Die Zahl der Toten steigt.
In den vergangenen 125 Jahren erschütterten immer wieder starke Erdbeben Myanmar. In der Gegend stoßen mehrere Erdkrustenplatten zusammen. Was machte das Beben von Freitag so verheerend?