Mindestens 18 Tote in türkischem Flutgebiet
In dem türkischen Grenzgebiet zu Syrien hausen nach dem Erdbeben tausende Menschen in Zelten. Nun verschlimmern starke Überflutungen ihre Lage. Und ein Ende der Regenfälle ist nicht in Sicht.
In dem türkischen Grenzgebiet zu Syrien hausen nach dem Erdbeben tausende Menschen in Zelten. Nun verschlimmern starke Überflutungen ihre Lage. Und ein Ende der Regenfälle ist nicht in Sicht.
Der Landtagsabgeordnete Serdar Yüksel reist mit dem SPD-Vorsitzenden Lars Klingbeil ins Erdbebengebiet. Von der bisherigen Hilfe der Bundesregierung ist er enttäuscht – und spricht vom „Versagen der Außenministerin“.
Die türkische Opposition tritt bei der Wahl in einem großen Bündnis gegen Erdogan an. Dem fällt nichts ein. Das notiert auch die Börse.
Das Erdbeben vom 6. Februar hat viele Kinder zu Waisen gemacht. Angaben über sie gibt es kaum. Die Sorge nimmt zu, dass sie religiös indoktriniert werden könnten.
Der International Women’s Club zeichnet die Gründerin eines Hilfsprojekts für Frauen in Ecuador mit dem Elisabeth-Norgall-Preis aus. Was als Hilfe für Erdbebenopfer begann, ist nun ein Ausbildungsprojekt in vielen Dörfern geworden.
Seit vielen Jahren hat Kemal Kilicdaroglu das staatliche Krisenmanagement und Präsident Erdogan kritisiert. Er könnte ihn bei den Wahlen herausfordern.
In Frankfurt berichten Helfer von ihren Eindrücken aus dem türkischen Erdbebengebiet. Ihre Schilderungen zeigen: Die Katastrophe ist längst zum Politikum geworden.
Die Stadtverordneten gedenken der Opfer des Erdbebens und sagten ihre Unterstützung zu. Nach Kritik an Erdogan ist es vorbei mit der Einmütigkeit.
Antakya wurde bei dem Erdbeben in der Türkei vor einem Monat fast komplett zerstört. Doch das Leben soll in die Stadt zurückkehren. Eine Architektengruppe plant schon. Und will dabei ganz eigene Wege gehen.
Die Verfassung ließe eine Verschiebung nur bis Juni zu. Doch vor allem hatte Erdogan ein anderes Kalkül vor Augen. Ob seine Rechnung aufgeht, ist fraglich.
Viele Menschen ziehen aus der Katastrophenregion weg, ebenso steigt in Istanbul die Furcht vor einem großen Erdbeben. In Zentralanatolien könnte deshalb ein neuer Ballungsraum entstehen.
Das Erdbeben der Stärke 7,8 hatte im Februar die türkisch-syrische Grenzregion erschüttert. Die WHO stuft das Beben als "schlimmste Naturkatastrophe" in Europa seit einem Jahrhundert ein. AFP hat nun Zahlen aus verschiedenen Quellen errechnet.
Das Erdbeben in der Türkei ist erst durch fehlendes Katastrophenmanagement zu einem Unglück von historischem Ausmaß geworden. Die Europäische Union muss jetzt den Blick auf das Regime schärfen, damit die Hilfe für den Wiederaufbau auch ankommt.
Der Gewaltherrscher Assad ist todbringender als jedes Erdbeben. Die Vereinten Nationen leisten ihm im Namen des Humanitären politische Hilfe.
Fußballfans hatten am Sonntag eine Spendenaktion wegen der Erdbeben in der Türkei organisiert. Dort gab es auch Rufe nach dem Rücktritt der Regierung. Präsident Erdogan bittet jedoch um Verständnis.
Wegen des Krisenmanagements der türkischen Regierung in der Erdbebenregion ist die Wut im Land groß. Wie bei Demonstrationen vor zehn Jahren mischen sich nun Ultras in das politische Geschehen ein – und kritisieren Erdogan.
Die Hilfsorganisation türkischer Roter Halbmond hat Zelte für Erdbebenopfer an andere Hilfsorganisationen verkauft. Der Leiter rechtfertigt die Abgabe zum „Selbstkostenpreis“. In türkischen Medien ist von einem „Skandal“ die Rede.
Die Zahl der Toten steigt knapp drei Wochen nach dem Erdbeben auf mehr als 50.000. Der Direktor des Welternährungsprogramms zeigt sich in einem Video bestürzt. In der Stadt Antakya habe niemand mehr ein zu Hause.
Nach den Erdbeben der vergangenen Wochen müssen in der Türkei schätzungsweise 200 Millionen Tonnen Bauschutt entsorgt werden - nur wo sollen all die Trümmer hin? Umweltschützer befürchten, dass ein Großteil einfach irgendwie in die Landschaft gekippt wird - auch in Naturschutzgebiete.
Zweieinhalb Wochen nach den schweren Erdbeben in der Türkei und Syrien steigt die Zahl der Toten auf mehr als 50.000. Weitere Nachbeben erschüttern die Region. In Syrien sollen Hunderte Schwerverletzte in Lebensgefahr schweben.
Das Erdbeben in der Türkei führt Versagen und Korruption der Regierung Erdoğan allen vor Augen. Die Bürger begehren auf.
Forscher haben Erdbebenwellen verfolgt, die bis zu fünfmal durch den ganzen Planeten wanderten. Wie sie zeigen, hat der feste Erdkern selbst einen Kern.
Die EU bereitet eine Geberkonferenz für die Türkei vor. Einer der führenden Ökonomen des Landes sagt: Es müsse jetzt vor allem darum gehen, dass die einstigen Bewohner ins Katastrophengebiet zurückkehren.
Nachdem bekannt wurde, dass Steuererklärungen der sogenannten Klimastiftung verbrannt wurden, spricht die Opposition von einem politischen Erdbeben.
Zentral für Rheinland-Pfalz werden in Mainz alle Spenden gesammelt, die in die türkischen Erdbebengebiete gebracht werden sollen.
Bei ihrem Besuch im türkischen Erdbebengebiet haben Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) und Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) zusätzliche Hilfen für die Katastrophenopfer in der Türkei und Syrien in Höhe von insgesamt 50 Millionen Euro zugesagt.
Mehr als 60 Juristen haben gegen den türkischen Präsidenten und etliche weitere Amtsträger Strafanzeige erstattet. Sie werfen ihnen vorsätzliche sowie fahrlässige Tötung und Amtsmissbrauch vor.
Annalena Baerbock und Nancy Faeser besuchen das türkische Erdbebengebiet. Die Häuser sind zerstört, die Menschen leben in Zelten. Die Außen- und die Innenministerin versprechen, die deutsche Hilfe zu verdoppeln.
Außenministerin Annalena Baerbock und Bundesinnenministerin Nancy Faeser betonten bei einem Besuch im Südosten der Türkei am Dienstag, dass die Region noch längere Zeit von internationaler Unterstützung abhängen werde.
Es ist möglich, Häuser so zu bauen, dass sie auch starke Erdbeben überstehen. Lebensrettende Technik muss nicht viel kosten, und manche lässt sich sogar nachrüsten. Es mangelt oft nur am Willen.
Bundesinnenministerin Faeser und Außenministerin Baerbock sind im türkischen Erdbebengebiet eingetroffen. Sie wollten zeigen, dass sich das Mitgefühl der Bundesregierung nicht nur in Worten erschöpfe, sagte Baerbock.
Nach den verheerenden Erdbeben im türkisch-syrischen Grenzgebiet erschüttern abermals Beben die Provinz Hatay. Es gibt Tote und Verletzte. In Syrien stürzen Häuser ein.
Nach Angaben der europäischen Erdbebenwarte hatte das Beben am Montagabend eine Stärke von 6,3. Mindestens drei Menschen sollen umgekommen sein, 213 Menschen wurden verletzt.
Die türkische Regierung setzt alles daran, kritische Berichte über ihr Versagen bei der Katastrophenhilfe zu unterdrücken. Reporter ohne Grenzen zieht eine düstere, vorläufige Bilanz.
Ein deutsch-syrischer Verein sammelt für die Betroffenen des verheerenden Erdbebens in der Region. Die Menschen in Syrien erhalten kaum staatliche Hilfe.
Es geht nicht um Politik, sondern um Menschen: Wie die türkischstämmige Gemeinschaft im Rhein-Main-Gebiet durch die Erdbebenkatastrophe zusammenfindet und Hilfe organisiert.