Bauern wegen Trockenheit und Hitze in Sorge
Der schon seit Wochen anhaltende Niederschlagsmangel und die Hitze in diesem Sommer machen den hessischen Landwirten immer mehr zu schaffen.
Der schon seit Wochen anhaltende Niederschlagsmangel und die Hitze in diesem Sommer machen den hessischen Landwirten immer mehr zu schaffen.
Immer öfter wird die Region um den Naturpark Verdon in Südfrankreich von Dürren getroffen. Experten führen das auf den Klimawandel zurück. Nicht nur die Natur leidet, auch Landwirtschaft, Industrie und Tourismus sind betroffen. Die Behörden sind besorgt.
Die Trockenheit ist nicht für alle schlecht: Wespen und Schmetterlinge mögen diese Witterung. Deswegen gedeihen sie prächtig.
Wegen Hitze und hoher Außentemperaturen ist das Wasser des Mains bereits über die 25-Grad-Marke gestiegen. Das gefährdet die Fische. Jetzt müssen Städte und Unternehmen handeln.
Seit Montag brennt es in der Lieberoser Heide. Die Löscharbeiten auf dem abermaligen munitionsbelasteten Truppenübungsplatz gestalten sich schwierig. Das liegt auch am Wetter.
Verona ist bislang die größte Stadt in Italien, die wegen der anhaltenden Trockenheit den Trinkwasserverbrauch drosselt. Wer bestimmte Verbote missachtet, dem droht ein Bußgeld bis zu 500 Euro.
Italien leidet unter Wassermangel: Der Po führt nur 20 Prozent der Wassermenge, die sonst um diese Zeit üblich ist. Viele Ernten wurden schon vernichtet.
Wegen der anhaltenden Trockenheit verbietet der Wetteraukreis die Entnahme von größeren Wassermengen aus Flüssen und Bächen.
Bis zu 50.000 Hektar Agrarland haben die Heuschrecken zerstört und dringen inzwischen auch in bewohntes Gebiet vor. Eine Bürgermeisterin sorgt sich wegen Ernteausfällen – und weil noch kein Ende in Sicht ist.
Madagaskar ist die viertgrößte Insel der Welt und hat eines der vielfältigsten Ökosysteme mit Tausenden von endemischen Tier- und Pflanzenarten – ein wahres Naturparadies. Doch in Teilen der Insel hat sich die Realität schon drastisch verändert.
Wegen der anhaltenden Trockenheit macht Wiesbaden die Grillplätze dicht. Auch Frankfurt schließt nicht aus, in den nächsten Tagen diesen Schritt wieder zu gehen.
Der fehlende Regen lässt die Pegel der Flüsse in der Lausitz sinken. Für mehrere Bundesländer im Osten wird das zum Problem.
Die Trockenheit führt zu mehr Flächenbränden: Allein am Dienstag hat es im Kreis Darmstadt-Dieburg drei größere Brände gegeben.
Die Pegel der Flüsse und Bäche, aber auch des Grundwassers sinken im Main-Kinzig-Kreis. Allmählich wird die Lage kritisch. Das hat Folgen.
Kein Regen, keine Schneeschmelze im Norden Italiens: Die Flüsse und Seen trocknen aus. Nun beschließen die ersten Kommunen, den Wasserverbrauch zu rationieren. Nur für lebenswichtige Dinge soll es verwendet werden.
Die Defizite können kaum ausgeglichen werden: Auch ein feuchteres vergangenes halbes Jahr bringt nur maßvolle Verbesserungen fürs Grundwasser. Der Regenmangel aus dem Jahr 2018 wirkt noch nach.
In mehreren Regionen des Landes haben Trockenheit und Wind die Entstehung von Vegetationsbränden begünstigt. In der Sierra de la Culebra brannten mehr als 25.000 Hektar Land. In Navarra versuchten Einsatzkräfte, eine Schweinefarm vor den Flammen zu bewahren.
Die Hitzewelle hatte Westeuropa über das Wochenende fest im Griff. Besonders in einem Land machen sich die Menschen schon große Sorgen.
Auch an den kommenden Tagen soll es weiterhin heiß bleiben – dabei hat der meteorologische Sommer noch gar nicht angefangen.
In Boretto wurde dieser Tage der niedrigste Wasserstand im Po seit 70 Jahren gemessen. Die Konflikte zwischen den Regionen, die das Wasser aus dem Fluss nutzen, werden schärfer.
Nach Jahren ohne Regen sind Millionen Menschen in Somalia auf Lebensmittelhilfen angewiesen. In einem Krankenhaus in Mogadischu drängen sich Eltern mit unterernährten Kindern. Ihre Lage dürfte sich mit den steigenenden Lebensmittelpreise in Folge des Ukraine-Kriegs noch verschlimmern.
Meterhohe Flammen und Rauch zwischen Wohnhäusern: Wegen der Trockenheit brennen in der italienischen Hauptstadt zahlreiche Grünflächen – auch weil illegale Müllhalden den Feuern Nahrung bieten.
Städte im Hochtaunuskreis schreiben Wassersparen vor und drehen notfalls für andere Regionen den Hahn ab. Schade, dass das nötig ist. Jeder Einzelne könnte schon bei seinen Gartenpflanzen einen Beitrag leisten.
Die Dürre am Tigris hat dazu geführt, dass die rund 3400 Jahre alte Ruinen einer Stadt im Irak zum Vorschein gekommen sind. Dass einige Artefakte so gut erhalten sind, grenzt an ein Wunder. Mittlerweile sind die wieder verschwunden – vorerst zumindest.
Sowohl Privatpersonen als auch Landwirte wollen vermehrt neue Brunnen anlegen oder vorhandene Brunnen vertiefen. Schuld sind die vermehrten Dürreperioden und gesunkene Wasserspiegel.
Der trockene Frühling in Nord- und Ostdeutschland wird zum Problem, weil er ein bereits gebildetes Niederschlagsdefizit weiter verstärkt. Experten fordern einen strategischen Umgang mit Wasser.
Im Süden Äthiopiens hat es seit eineinhalb Jahren nicht mehr geregnet, die Tiere der nomadisch lebenden Hirtenvölker sterben. Millionen Menschen sind von Hunger bedroht.
Auch der Forst am Waldstadion ist von Trockenheit betroffen. Um ihn gegen den Klimawandel zu schützen, wurden am Tag des Baumes 200 Rotbuchen und Stieleichen eingepflanzt.
Stürme, Trockenheit und der Borkenkäfer haben dem deutschen Wald auch im vergangenen Jahr stark zugesetzt. Der Großteil des geschlagenen Holzes waren vorzeitig gefällte, kranke Bäume.
Das Erbgut der Wüstenpflanze Welwitschia mirabilis ist entschlüsselt worden. Das liefert reichlich Ideen, wie Pflanzen der Klimakrise trotzen können.
Für die Aussaat kommt der Wetterumschwung gerade rechtzeitig. Gegen die anhaltende Dürre in vielen Teilen Deutschlands hilft der Regen jedoch nicht.
An den Jahresringen lässt sich das Wachstum von Bäumen ablesen. Forscher haben Buchen in ganz Europa untersucht - und Beunruhigendes festgestellt.
Nach den Folgen der Corona-Pandemie leidet Marokko nun unter der nächsten großen Plage: extremer Dürre.
Sie brauchten Holz, deshalb führten Siedler in Südafrika Akazien, Pinien und Eukalyptus ein. Heute bedrohen diese Bäume die Ökosysteme und den Wasserhaushalt des Landes. Eine Reportage über Rettungsversuche mit Kletterseil und Säge.
Städtefreundschaft: Eltville sucht Kontakt nach Argentinien
Wiesbaden muss zahlreiche Bäume in sensiblen Zonen fällen, weil sie von Stürmen und Trockenheit stark geschädigt sind.