Comics gegen Antisemitismus
Als Reaktion auf die Zunahme des Antisemitismus zeichnen deutsche Comic-Autoren Geschichten mit Erlebnissen von Juden.
Als Reaktion auf die Zunahme des Antisemitismus zeichnen deutsche Comic-Autoren Geschichten mit Erlebnissen von Juden.
Nach einer Reihe antisemitischer Äußerungen entschuldigt sich der Musiker Kanye West auf Hebräisch bei der jüdischen Gemeinschaft. Doch einige zweifeln an seiner Ernsthaftigkeit.
Über den Nahostkonflikt sachlich in der Schule zu sprechen ist in manchen Milieus nahezu unmöglich. Die Schulen allein werden das Problem des Antisemitismus nicht lösen können. Ein Gastbeitrag.
Bei einer Hörsaalbesetzung von propalästinensischen Aktivisten an der Freien Universität Berlin kommt es zur Proklamation von Israelhass und Handgreiflichkeiten.
Mirjam Wenzel, die Direktorin des Jüdischen Museums in Frankfurt, führt Rhein-Main-Redakteure der F.A.Z. durch ihr Haus. Antisemitismus, sagt sie, sei ein Thema der Mehrheitsgesellschaft.
Die postkolonialen Ressentiments gegen Juden, die heute an amerikanischen Universitäten aufflammen, haben eine lange Geschichte. Die Spur führt nach Brooklyn. Ein Gastbeitrag.
Aus Angst, etwas Falsches zu sagen, schweigen viele lieber zum Krieg in Nahost. Das liegt auch daran, dass sie nicht wissen, was Antisemitismus genau ist. Doch es gibt Methoden, diesen zu erkennen.
Diversitätsdezernentin Nargess Eskandari-Grünberg hat einen Aktionsplan gegen Antisemitismus initiiert. Zum Auftakt lädt sie Moscheegemeinden zum Gespräch und fordert deren klare Positionierung.
Der Terror in Israel hat auch Juden in Deutschland traumatisiert. Angesichts von Antisemitismus und mangelnder Empathie fühlen sie sich bedroht und allein. Das reißt alte Wunden auf.
In Berlin demonstrieren mehr als 3000 Menschen gegen Antisemitismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. Gemeinsam entzünden Vertreter der großen Religionen mit dem Rabbiner am Brandenburger Tor ein Licht am Chanukkaleuchter.
In Polen stellt Morawiecki die Vertrauensfrage. Lindner, Habeck und Scholz suchen weiter nach einer Einigung im Haushaltsstreit. Und die Bundesliga-Klubs stimmen darüber ab, ob sich die DFL für Investoren öffnen soll. Der F.A.Z.-Newsletter.
Dem Aufruf der Kultur sind mindestens 4000 Bürger gefolgt: Entlang des Frankfurter Mainufers ist ein Zeichen der Solidarität entstanden.
In der einzigen spanischen Stadt mit einer muslimischen Mehrheit wird zum Boykott jüdischer Geschäfte aufgerufen. Der Bürgermeister von Melilla spricht von „Faschismus“.
Der Hamas-Terror wird verherrlicht, Israel dämonisiert: In Frankfurt diskutiert eine Konferenz über judenfeindliche Allianzen zwischen Linken und Muslimen. Ein differenzierender Blick gelingt dabei nicht immer.
Redefreiheit ist nicht alles, auch nicht in Amerika. Es gibt Hinweise, wie sich Hassrede und Antisemitismus an Universitäten sanktionieren ließen. Ein Gastbeitrag.
Die Präsidentinnen dreier Elite-Unis in den USA waren durch ihre Äußerungen zum Thema Antisemitismus an Hochschulen enorm unter Druck geraten. Jetzt gibt eine von ihnen ihr Amt ab.
Warum es so lange dauert, bis die Frankfurter Kulturszene laut gegen Antisemitismus eintritt, hat viele Gründe. Der 10. Dezember soll ein Signal sein.
Drei Tage saßen die Innenminister der Länder in Berlin zusammen. Im Kampf gegen den Antisemitismus sind sie sich einig.
Bundesinnenministerin Nancy Faeser soll prüfen, ob eine öffentliche Leugnung des Existenzrechts Israels unter Strafe gestellt werden kann. Das fordern die Innenminister der Länder.
Die EU hofft auf einen Durchbruch bei der gemeinsamen Asylreform. In Peking findet der EU-China-Gipfel statt. Und die Schufa wartet auf ein wegweisendes Urteil. Der F.A.Z.-Newsletter
In Folge 282 berichtet unser Sachsen-Korrespondent Stefan Locke über das Strafverfahren gegen Gil Ofarim. Der Musiker hat in der vergangenen Woche vor dem Landgericht Leipzig gestanden, einen antisemitischen Vorfall erfunden zu haben.
Argwohn und Hass reichen in Spanien weit zurück: Der Prado in Madrid zeigt in einer erschreckend aktuellen Schau Antisemitismus und Verschwörungstheorien des Mittelalters.
Die Dimension der Muslimfeindlichkeit wurde lange unterschätzt. Dagegen muss etwas unternommen werden. Wer deshalb aber muslimischen Antisemitismus kleinredet, tut der Debatte keinen Gefallen. Eine Analyse.
Der Kampf gegen Antisemitismus muss auch Fälle von Instrumentalisierung und Verleumdung umfassen. Der Staat muss den Raum der Freiheit schützen. Diese Aufgabe kann er nicht delegieren.
Der Rockmusiker hat eingeräumt, bei schweren Antisemitismusvorwürfen gegen einen Hotelangestellten gelogen zu haben. Ein Gericht in Leipzig verurteilte ihn zu einer Geldstrafe.
Seit dem Massaker der Hamas in Israel berichten Juden in Deutschland vermehrt über antisemitische Anfeindungen. Die Informationsstelle Rias verzeichnet eine Vervierfachung gegenüber 2022.
An der Universität der Künste in Berlin toben sich Israelhass und Antisemitismus offen aus. Jüdische Studenten trauen sich nicht mehr in die Lehrveranstaltungen.
In Zeiten, in denen der Hass auf Juden wieder anschwillt, wäre eine unumstrittene Definition von Antisemitismus wichtig. Doch genau die fehlt.
Wenn es im Nahen Osten kracht, fordert das den interreligiösen Dialog in deutschen Kommunen heraus. Wie läuft es zum Beispiel in Frankfurt und Gießen?
Die Wissenschaft demonstriert im Kampf gegen den Antisemitismus ihre Uneinigkeit. Die Verurteilung des Hamas-Terrors fällt mancherorts zweideutig aus.
Die vierte Biennale für Fotografie sollte im März 2024 in Heidelberg, Mannheim und Ludwigshafen stattfinden. Jetzt wurde sie wegen antisemitischer Beiträge eines ihrer Kuratoren abgesagt.
Am Morgen hat die bayerische Polizei die Wohnungen von 17 Beschuldigten durchsucht. Sie sollen im Internet antisemtische Äußerungen getätigt haben.
Im Frankfurter Mousonturm lesen neun Autoren aus Texten, die dem Antisemitismus auf den Grund gehen. Sie alle lohnen dieser Tage die Lektüre.
Nach der Großdemonstration in Paris hoffen viele, dass ein Ruck durch die Gesellschaft geht. Aber wie wird Frankreich zu einem Land, in dem Juden ohne Angst leben können?
In seiner zweiten Woche kreist der Verleumdungsprozess gegen den Sänger Gil Ofarim um die entscheidenden zwei Minuten in der Hotel-Lobby. Was geschah dort vor zwei Jahren wirklich?
Nach dem 7. Oktober feierten Anhänger der Hamas auch auf deutschen Straßen, Antisemitismus wurde offen zur Schau getragen. Was kann der Staat dagegen tun?