Repräsentantenhaus billigt erweiterte Definition von Antisemitismus
Die Resolution wurde mit einer fraktionsübergreifenden Mehrheit verabschiedet und geht jetzt in den Senat. Kritiker sehen die Meinungsfreiheit gefährdet.
Die Resolution wurde mit einer fraktionsübergreifenden Mehrheit verabschiedet und geht jetzt in den Senat. Kritiker sehen die Meinungsfreiheit gefährdet.
Die Feindschaft gegenüber Israel wirkt als Brücke zwischen Extremisten von links und rechts. Das will der Verfassungsschutz jetzt in einer Studie für Hessen nachweisen.
Radio Bremen schickt zwei junge Frauen der Gruppe „Muslim Empowerment Bremen“ vor, um Stereotype aufzubrechen. Das geht schwer nach hinten los.
Die Bedrohungslage durch Extremisten ist Innenminister von NRW zufolge „höher als je zuvor“. Sorgen bereitet, dass es Radikalen immer leichter fällt, Kinder zu erreichen.
Seit dem Terrorangriff der Hamas auf Israel im Oktober 2023 ist die Zahl der Hinweise auf Antisemitismus beim Meldeportal „Hessen gegen Hetze“ gestiegen.
Die amerikanischen Juden stellen ihre politische Identität infrage: In den USA debattieren die Gemeinden über die Konsequenzen aus dem 7. Oktober, dem Krieg in Gaza und wachsendem Antisemitismus zu Hause.
Der Bundestag stimmt über das Selbstbestimmungsgesetz und die Bezahlkarte ab, Kanzler Scholz reist nach China und Bayer Leverkusen hat den Traum vom „Triple“ in der eigenen Hand.
Die neue Berlinale-Chefin sagt, sie verstehe langsam das komplizierte deutsche Verhältnis zu den Juden. Es ist aber falsch, eine Empfindlichkeit gegenüber dem Antisemitismus als deutsche Macke zu werten. Gegen den Israel-Hass helfen nur klare Bekenntnisse.
Die Aktivistin Helen Fares beklagt, „rechte Trolle“ hätten sie aus ihrem Job beim SWR getrieben. Ihr Video unterstreicht, dass der Sender gut daran tat, sie als Moderatorin abzusetzen. Das war höchste Zeit.
Der Zentralrat der Juden will gemeinsam mit den Wissenschaftsministern und Hochschulrektoren gegen Antisemitismus vorgehen. Josef Schuster schlägt unter anderem eine Anlaufstelle für jüdische Studenten vor.
Schon früher habe die Philosophin Judith Butler den Terror der Hamas verharmlost, sagt der hessische Antisemitismusbeauftragte Uwe Becker. Nun sei es höchste Zeit, ihr den Frankfurter Adorno-Preis zu entziehen.
Nach dem Terrorangriff der Hamas auf Israel ist die Zahl politisch motivierter Straftaten in Hessen sprunghaft gestiegen. Größte Bedrohung bleibt laut Kriminalstatistik der Rechtsextremismus. Aber auch häusliche Gewalt hat zugenommen.
Die Grüne Jugend prangert Straßen an, die aus ihrer Sicht nach Antisemiten benannt sind – darunter nach Theodor Fontane. Die Fontane-Biographin Regina Dieterle erklärt, wie antisemitisch der Autor war und ob er Schullektüre bleiben sollte.
Eine Frankfurter Tagung wird aus Angst vor Antisemitismusvorwürfen abgesagt. Kann man in Deutschland wirklich nicht mehr über Postkolonialismus sprechen, wie die Veranstalter behaupten?
Im F.A.Z. Podcast für Deutschland geht es heute im Angesicht des Nahostkonflikts um die heikle Frage, was es heißt, das Leid der anderen zu betrachten. Dazu ein Blick auf den UN-Bericht zu sexuellen Gewalttaten durch die Hamas und ein Erlebnisbericht eines gläubigen Juden, der in Berlin antisemitisch beleidigt wurde.
Nach seiner Berlinale-Rede gab es Antisemitismusvorwürfe gegen den israelischen Regisseur Yuval Abraham. Nun sei sein Haus attackiert worden, sagt er – und kritisiert Deutschland.
Jüdische Hochschullehrer haben sich zusammengeschlossen, um gemeinsam gegen Antisemitismus zu kämpfen. Julia Bernstein und Roglit Ishay berichten, wie Judenfeindlichkeit auch an Universitäten um sich greift.
Nach den antisemitischen Sprüchen bei der Abschlussgala der Berlinale zeigen alle Finger auf Claudia Roth und die Berlinale-Chefs. Hätte man den Skandal aber verhindern können?
Auf dem Instagram-Account der Berlinale-Sektion „Panorama“ waren am Sonntag kurzzeitig Bilder mit antisemitischen Statements zu sehen. Das Festival erstattet nun Strafanzeige gegen unbekannt und distanziert sich.
Der ungeniert zur Schau gestellte Antisemitismus in deutschen Hörsälen baut auf das schiefe Theoriegebäude der postkolonialen Bewegung. Ein Gastbeitrag des Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung.
Ein englischer Comedian hat im Londoner Soho-Theatre jüdische Zuschauer beschimpft und das Publikum gegen sie aufgehetzt. Das Theater distanziert sich und setzt den Mann vor die Tür.
Antisemitische Botschaften haben auf Tiktok ein neues Maß an Grausamkeit erreicht. Wie das aussieht, legt die Bildungsstätte Anne Frank in einer Studie dar. Ein Gespräch mit Eva Berendsen, eine der Autorinnen.
Ein Wissenschaftler am Max-Planck-Institut soll in Posts in den sozialen Medien den Terrorangriff der Hamas auf Israel verherrlicht haben. Nun trennte sich die Organisation von ihm.
Die Hochschulen müssen den Kampf gegen Antisemitismus auch gegen Teile der Wissenschaft führen. Wie kann das gelingen?
Wir blicken auf die Situation im Südosten der Türkei ein Jahr nach der Katastrophe, die europäischen Klimaziele für 2040 und die Diskussion über sperrige Autos in Paris. Der F.A.Z. Frühdenker.
Ein jüdischer Student landet mit Knochenbrüchen im Gesicht im Krankenhaus. Laut Polizei wird ein Mitstudent verdächtigt, zugeschlagen und -getreten zu haben. Berlins Regierungschef ist erschüttert.
Makkabi ist der jüdische Sportverband in Deutschland und hat seinen größten Ortsverein in Frankfurt. In einer Zeit, in der Angriffe auf jüdisches Leben zunehmen, versuchen Trainer und Verein, den Spaß am Sport zu erhalten und gegen Antisemitismus vorzugehen.
In einem Schreiben reagiert Papst Franziskus auf die Kritik jüdischer Gelehrter an seiner Haltung zum Konflikt in Nahost. Er beklagt die Spaltung in der Welt – und bemüht sich um Annäherung.
DAVA setzt allen Anschein nach auch auf muslimischen Antisemitismus, mangelnden Integrationswillen und die Liebe zu einem Despoten. Wer sich für eine solche Partei entscheidet, wendet sich von Deutschland ab.
Der Internationale Gerichtshof will im Eilantrag gegen Israel entscheiden, bundesweit wird wieder demonstriert, das „Bündnis Sahra Wagenknecht“ hält seinen ersten Parteitag ab und für Deutschland geht es in zwei Sportarten um den Einzug ins Finale. Der F.A.Z. Newsletter.
Joe Chialo zieht seine Antisemitismusklausel zurück – und die Boykottbewegung „Strike Germany“ feiert das als ihren Sieg. Ein Missverständnis.
Dem Tesla- und Space-X-Gründer wird die Verbreitung antisemitischer Erzählungen vorgeworfen. Der Besuch in der Gedenkstätte des NS-Vernichtungslagers gilt als Versuch, den Vorwürfen entgegenzuwirken.
Intellektuelle wie Masha Gessen und Deborah Feldman gerieren sich als Opfer proisraelischer Zensur. Doch ihre Argumente sind wirr und widersprüchlich. Ein Gastbeitrag.
Fortwährender Antisemitismus: Die Nazis haben den Juden mit dem Holocaust das vermeintliche Privileg einer negativen Erwählung aufgebürdet – und sie damit aufs Neue zum Hassobjekt der Völker gemacht. Ein Gastbeitrag.
Der Berliner Kultursenator Joe Chialo will die Kulturförderung an eine Antisemitismus-Klausel knüpfen. Ist das mehr als Symbolpolitik?
Die hiesige Debatte um den in Folge des Nahostkonflikts noch verschärften Antisemitismus belastet die Kulturszene zunehmend. Wichtige Einrichtungen sehen internationale Kontakte gefährdet.