Adidas ändert Kampagne mit Bella Hadid
Adidas hat einen Sneaker neu aufgelegt, der für die Olympischen Spiele 1972 entwickelt worden war. Die zugehörige Werbekampagne mit Topmodel Bella Hadid erntet einen Shitstorm – und soll nun geändert werden.
Adidas hat einen Sneaker neu aufgelegt, der für die Olympischen Spiele 1972 entwickelt worden war. Die zugehörige Werbekampagne mit Topmodel Bella Hadid erntet einen Shitstorm – und soll nun geändert werden.
Das Bundesinnenministerium geht gegen das rechtsextreme Magazin und dessen Onlinekanäle vor. Das „Compact“-Magazin würde „offensiv den Sturz der politischen Ordnung propagieren“.
Nur wenige Juden, die Opfer von Antisemitismus werden, erstatten Anzeige. Viele gehen davon aus, dass das ohnehin zu nichts führt.
Juden in Deutschland sind seit dem Terrorangriff der Hamas einem erstarkenden Antisemitismus ausgesetzt. Die Gesellschaft muss sich Hass entgegenstellen. Zu viele Menschen schweigen. Doch es gibt ermutigende Beispiele.
Etwa 80 Prozent der Juden in der EU spüren seit Jahren eine Zunahme des Antisemitismus – und kaum einer von ihnen wird nicht regelmäßig damit konfrontiert.
Liliana Segre, italienische Auschwitz-Überlebende und Senatorin auf Lebenszeit, ist wachsam, was Demokratie und Extremismus angehen. Ein Gespräch über gefährliche Unterstömungen in Giorgia Melonis Partei – und die Welt nach dem 7. Oktober.
Wie lange soll es noch dauern, bis der Bundestag eine Entschließung zum Schutz jüdischen Lebens verabschiedet? Die BDS-Resolution ist ein schlechtes Modell. Ein Gastbeitrag.
Der Historiker Michael Wolffsohn sagt, für Juden in Deutschland sei Geschichte Gegenwart geworden. Das darf in Deutschland niemanden ruhen lassen. Ein Interview.
Der Medizinhistoriker Dominik Groß ist der erste Antisemitismusbeauftragte der RWTH Aachen. Ein Gespräch über Hass an Hochschulen und besseren Schutz für jüdische Studenten.
Im Internet macht sich judenfeindliche Pogromstimmung breit, auf der Straße kommt es zu Gewalt. Soll niemand sagen, er habe nicht mitbekommen, was sich seit dem Massaker der Hamas vom 7. Oktober ereignet.
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte entscheidet über eine Klage der Ukraine gegen Russland. Es gibt neue Zahlen zu Antisemitismus und Rassismus in Deutschland. Und in Hamburg fällt das Urteil gegen einen Geiselnehmer. Der F.A.Z.-Newsletter.
Im Interview erklärt die Bundesbildungsministerin ihre Sicht auf die sogenannte Förderaffäre – und wie sie das Vertrauen der Wissenschaftler zurückgewinnen will.
Berlins Justizsenatorin will die Vergabe von Fördermitteln neu regeln. Maßgeblich soll sein, was der Verfassungsschutz von den Antragstellern hält – auch im Kulturbereich. Der Koalitionspartner spricht von einem „Störgefühl“.
Im Zusammenhang mit der sogenannten Förderaffäre im Bundesbildungsministerium stellen sich viele Fragen. Der F.A.Z. liegen interne Dokumente vor, die mehr Licht auf die Vorgänge werfen.
Drei Jugendliche sollen in der Nähe von Paris ein 12 Jahre altes jüdisches Mädchen vergewaltigt haben. Einer der Tatverdächtigen hat das Verbrechen wohl auf seinem Handy gefilmt.
Studenten der Frankfurt University of Applied Sciences werfen der Hochschulleitung vor, sich nicht genug gegen Antisemitismus am Campus zu wehren. Der Präsident widerspricht.
Ranghohe Mitglieder der New Yorker Columbia-Universität verspotten die Sorgen der jüdischen Studenten. Die wissen nun, dass sie sich auf ihre Universität nicht verlassen können.
Uffa Jensen und Stefanie Schüler-Springorum vom Zentrum für Antisemitismusforschung verschleiern die Komplexität des heutigen Antisemitismus. Sie arbeiten mit Scheingegensätzen. Eine Replik.
Vandalismus, Diffamierung und Einschüchterung: In New York ist das Wohnhaus der Direktorin des Brooklyn Museum mit antisemitischen Parolen beschmiert worden.
Kritik an Israel und dessen Regierung ist legitim. Doch die propalästinensischen Aktionen an vielen Universitäten waren nicht nur verbal gewalttätig.
Kunst ist mit den Krisen der Gegenwart überfordert? Eine Ausstellung in Hamburg will das Gegenteil beweisen. Mit dabei: ein antisemitisches Werk des indigenen Künstlerkollektivs New Red Order.
Die Ethnologin Susanne Schröter streitet gegen Wokeness und Islamismus. In ihren Büchern wird sie gerne polemisch. Zur Verfassungsfeindin macht sie das noch lange nicht.
Die Hamas hat mit ihrem Terror nicht nur Israel in einen Krieg gezwungen, in dem es schuldig wird. Sie orchestriert auch mit Erfolg unsere Gefühle. Die Nobelpreisträgerin zum 7. Oktober und seinen Folgen.
Die Ernennung von Uffa Jensen zum Antisemitismusbeauftragten der TU Berlin macht den Bock zum Gärtner. Der Historiker beschwichtigt gerade jene Formen des Antisemitismus, mit denen jüdische Studenten konfrontiert sind.
Der Verfassungsschutz warnt: Antisemitismus ist auf dem Vormarsch. Influencer verbreiten ihn in sozialen Netzwerken – und erreichen mit Memes viele Jugendliche.
Die Zahl der judenfeindlichen Vorfälle in Hessen ist 2023 stark gestiegen. Der Antisemitismusbeauftragte fordert ein strengeres Strafrecht.
Seit dem 7. Oktober erfahren Juden in Deutschland noch mehr Ablehnung und Anfeindungen als zuvor. Viele ziehen sich aus der Öffentlichkeit zurück.
Die Stadt hat erklärt, dass das propalästinensische Protestcamp auf dem Campus der Goethe-Universität in Frankfurt nicht verboten werden könne. Nun versucht die Hochschule auf gerichtlichem Weg durchzusetzen, dass die Aktion ausfällt oder verkürzt wird.
Der mutmaßliche Brandstifter soll mit einem Messer und einer Eisenstange bewaffnet gewesen sein. Die Polizei erschoss den Mann am Freitagmorgen.
Bei Maybrit Illner verurteilt man einhellig den Antisemitismus bei propalästinensischen Protesten. Das ist löblich, aber wenig aufschlussreich.
Die Hochschulrektorenkonferenz diskutiert über den Umgang mit den palästinensischen Protesten. Der entscheidende Punkt wird jedoch ausgelassen.
Bei einer Ringvorlesung zum Thema „Antisemitismus“ kam es an der Universität Hamburg zu tätlichen Auseinandersetzungen. Der Staatsschutz ermittelt.
Die Stadt Frankfurt setzt ein Zeichen gegen Antisemitismus. Elf Leiter von Kultureinrichtungen lesen in der Paulskirche Texte jüdischer Autoren.
Schon seit 2018 benutzt das amerikanische Bildungsministerium bei Ermittlungen wegen Diskriminierung eine bestimmte Definition von Antisemitismus. Jetzt soll diese Definition gesetzlich verbindlich werden – unter Ausschluss aller anderen Definitionen.
Mit einem Interview mit zwei Palästinensern zieht die „Saarbrücker Zeitung“ den Vorwurf auf sich, sie verbreite Antisemitismus. Die Redaktion weist dies von sich.
In Hamburg protestiert man gegen den Islamismus. Die CDU will auf ihrem Parteitag das konservative Profil schärfen. Und in Berlin wird der Deutsche Filmpreis vergeben. Der F.A.Z.-Newsletter