Abes Zauber verblasst
Anfangs war die Begeisterung für die Wirtschaftspolitik des neuen Ministerpräsidenten groß. Doch die angekündigtem Reformen blieben aus. Nicht einmal ihr Namensgeber setzt sich noch richtig für die „Abenomics“ ein.
Anfangs war die Begeisterung für die Wirtschaftspolitik des neuen Ministerpräsidenten groß. Doch die angekündigtem Reformen blieben aus. Nicht einmal ihr Namensgeber setzt sich noch richtig für die „Abenomics“ ein.
Vermögensverwalter raten zum Jahresbeginn 2014 zu den höchsten Aktienquoten seit dem Jahr 2007, Verbraucherschützer kritisieren die privaten Rentenversicherungen und Deutsche können dank schwankender Wechselkurse günstiger reisen.
Fast alle wichtigen Weltbörsen waren den Anlegern 2013 wohl gesonnen. Ob in Amerika, Japan oder Europa: Die Kurse stiegen stark. Und die Zuversicht hält an.
Die deutschen Aktien zeigen sich nach den abermaligen Rekorden am Freitag knapp behauptet.
Präsident Xi Jinping hat mit dem gemeinen Volk Dampfknödel gegessen. Die Internetgemeinde ist vom Auftritt des Staatschefs entzückt, die Börsen reagieren auf seine Reformen.
Der Appetit der Anleger auf Aktien hält auch nach der Weihnachtspause an. Ermutigt von der anhaltenden Rekordfahrt an der Wall Street erreicht der Dax am Freitag einen neuen Höchststand. I
Die amerikanische Notenbank wird ihr Programm zum Ankauf von Staatsanleihen und Hypothekenpapieren um zehn Milliarden Dollar kürzen. Die Fed sichert aber zugleich eine weit ausgedehnte Nullzinspolitik zu. Die Wall Street jubelt.
Nicht nur in Europa rechnen Banken damit, dass die Notenbank mehr Staatsanleihen kauft. Auch in Japan kommt diese Idee auf.
Japans Maschinenbau bekommt etwas mehr Aufträge. Sein Aufschwung bleibt aber weiter hinter den Erwartungen der Regierung zurück.
Die Konjunkturprogramme der „Abenomics“ helfen Japans Stimmung nicht mehr. In den Großunternehmen wächst der Pessimismus.
Japans Wirtschaft geht es schlechter. An diesem Montag musste das Wachstums der Volkswirtschaft nach unten korrigiert werden. Ministerpräsident Abe will der Flaute mit einem neuen Konjunkturprogramm begegnen.
Ein Mitarbeiter der Investmentbankensparte der Deutschen Bank in Japan ist unter dem Verdacht der Bestechung festgenommen worden.
Weil sie die Kartellwächter über die Zinsmanipulation informiert hat, kommt die UBS um eine Milliardenstrafe herum. Ansonsten wäre es für die Schweizer Großbank teurer geworden als für alle anderen zusammen.
Weil der Absatz in Europa nur langsam in Fahrt kommt, setzt die Branche voll auf die Volksrepublik. VW verkauft hier inzwischen jedes dritte Auto.
Die Wertpapieraufsicht will das Moratorium beenden. Anlegern passt das gar nicht, die Kurse sinken.
Der Ölförderboom in den Vereinigten Staaten könnte bald zu Ende sein. Obamacare im Netz braucht immer noch Reparaturen. Das EWE will Bürger-Windparks bauen.
Die Volksrepublik beginnt ihre erste Mondmission. Auch die Kurse in Asien streben in die Höhe.
Wegen der Finanzkrise plant die isländische Regierung einen Schuldenschnitt für Privathaushalte. Den zahlen die Banken per Sondersteuer mit.
Die Japaner müssen so viel für ihre Waren bezahlen wie seit mehr als 5 Jahren nicht mehr. Vor allem die hohen Energiekosten sind der Grund. Der Yen hat gegenüber dem Dollar stark an Wert verloren.
Der Yen ist auf den niedrigsten Stand zum Dollar seit sechs Monaten gefallen. Das freut die Börse in Tokio. Bei den Exportwerten gewinnen die Aktien von Honda und Panasonic.
Die Bank of Japan hat ihr Protokoll der jüngsten geldpolitischen Sitzung veröffentlicht. Es zeigt: Ein Drittel der Notenbank-Führung glaubt nicht, dass Notenbankchef Kuroda mit seiner aggressiven Geldpolitik Erfolg haben wird.
In Japan machen die Schnellzüge den großen japanischen Fluggesellschaften Konkurrenz. Die sogenannten Shinkansen werden immer schneller, deshalb bevorzugen immer mehr Japaner das Reisen auf Schienen.
Gute Vorgaben aus Japan und Amerika lassen den Dax zum Wochenschluss fester notieren. Continental-Titel legen nach einem positiven Interview zu. An der Wall Street hatten die Börsen zuletzt ihre Rekordjagd wieder aufgenommen.
Ausländische Anleger vertrauen Pekings Reformankündigungen viel mehr als einheimische. Deshalb steigen die Kurse in Hongkong, während sie in Schanghai fallen.
Der deutsche Leitindex ist am Donnerstag mit geringen Verlusten aus dem Handel gegangen. Stark gefallene Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in Amerika stützten die Märkte.
Die japanische Hauptstadt will, dass der größte Fischmarkt des Planeten umzieht. Der berühmte Tsukiji soll in neue Hallen einziehen. Das Problem ist: Niemand will diese Hallen bauen.
SPD-Gesundheitsexperte Lauterbach fordert einen höheren Arbeitgeberbeitrag zur Krankenversicherung. EU-Kommissar Barnier will einen Gesetzentwurf zum Trennbankensystem noch 2013 vorlegen
Die Kurse deutscher Aktien geben nach. Verhaltene Vorgaben und abermalige Spekulationen um eine Straffung der amerikanischen Geldpolitik sorgen für Gewinnmitnahmen.
Während China sich zur Heimat der leistungsstärksten Großrechner der Welt aufschwingt, klettert die Schweiz auf der Liste der besten Computer in Europa nach oben. Das hat seinen Preis.
Eigentlich verlief das dritte Quartal für die großen deutschen Unternehmen erfolgreich. Die Umsätze sinken dennoch. Offenbar wurden viele Konzernlenker von der Währungsentwicklung überrascht.
Die japanische Wirtschaft ist im dritten Quartal weiter gewachsen, allerdings hat sich das Tempo verlangsamt. Unverändert wartet man im Land auf Reformen.
Es geht der Welt zu gut, meinen die Börsen. Deswegen fallen die Aktienkurse etwas. Nach den jüngsten Konjunkturdaten dominieren wieder Sorgen um die Geldpolitik.
Die Abenomics kommen nur langsam in der Realwirtschaft an. Zu lanmgsam, denn die Verbraucher scheinen das Vertrauen schon zu verlieren. Schuld könnten Steuererhöhungen sein.
Beheizbare Brille, Dusche und Föhn – japanische Hersteller erwarten eine auf der ganzen Welt wachsende Nachfrage nach Luxus-WCs.
Nach guten Arbeitsmarktdaten könnte Amerikas Notenbank ihre Anleihekäufe doch schon im Dezember drosseln. Der Bericht vom internationalen Finanzmarkt.
Die Zahlen, die die Bank von Japan am Freitag veröffentlicht hat, bedeuten einen Rückschlag für die Hoffnung auf einen schnellen Wirtschaftsaufschwung in dem ost-asiatischen Land.