Der Sheriff der Wall Street
Der Staatsanwalt der amerikanischen Bundesbehörden jagt Investmentbanker mit rabiaten Methoden. Er will den Märkten Fairness beibringen. Und ihnen die Gier austreiben.
Der Staatsanwalt der amerikanischen Bundesbehörden jagt Investmentbanker mit rabiaten Methoden. Er will den Märkten Fairness beibringen. Und ihnen die Gier austreiben.
Die Wall Street hat einen starken Jahresauftakt hingelegt. Und wenn es nach der Historie geht, dann geht es weiter aufwärts. Zumindest folgten in der Vergangenheit auf ein sehr gutes erstes Quartal in der Regel Anschlussgewinne.
Es wird einer der größten Börsengänge der Geschichte: Im Mai stürmt Facebook-Gründer Mark Zuckerberg aufs Parkett. Deutsche Firmen machen es ihm nach. Blind zugreifen sollten Anleger nicht: Die Neuemissionen bergen Risiken.
Der Datendienstleister Nanex vermutet eine Verschwörung hinter dem gescheiterten Börsengang der Plattform Bats Global Markets: Bei dem raschen Kurssturz der Aktie habe es sich um einen gezielten Angriff eines Computerhandelsprogramms gehandelt.
Den technischen Analysten an der Wall Street bereitet ein exzessiver Optimismus zunehmend Sorgen. Ihrer Meinung nach hat sich die Aufwärtsdynamik bald erschöpft.
Das verpatzte Börsendebüt der Handelsplattform Bats wirft abermals Fragen über die Stabilität der Handelssysteme an der Wall Street auf.
Nach dem Ausverkauf vom Vortag dürfte sich die Lage an den europäischen Aktienmärkten am Donnerstag wieder etwas beruhigen. Der Dax begann mit einem Plus von 0,5 Prozent auf 6816 Punkte.
Nach seinen jüngsten Verlusten ist der Dax am Freitag auf Erholungskurs gegangen. Der Leitindex stieg in den ersten Minuten um 0,7 Prozent auf 6925 Zähler. Seit Montag hat der Dax aber gut 1,7 Prozent nachgeben.
Nach dem Kursplus des Vortages sind die Anleger am deutschen Aktienmarkt etwas verhaltener in den Dienstagshandel gestartet. Der Dax notierte am Dienstag nahezu unverändert bei 7058 Punkten.
Dirk Markus kauft marode Unternehmen und verordnet ihnen einen neuen Kurs. Beliebt macht er sich damit nicht. Das war aber auch nie sein Ziel.
Die deutschen Aktienmärkte haben am Freitag nach Verlusten im Handelsverlauf leicht im Plus geschlossen. Der positive Kursverlauf an Wall Street verlieh dem Dax Auftrieb.
Den Rücksetzer des Vortages nutzen am Mittwoch einige Anleger zum Einstieg in den deutschen Aktienmarkt. Börsianer warnten allerdings vor überzogenen Kurs-Erwartungen.
Nach den deutlichen Kursverlusten am Vortag legt der Dax zum Wochenschluss minimal zu. Am frühen Freitagvormittag rückt er um 0,04 Prozent vor auf 6.983,72 Punkte und zeigte sich damit kaum verändert.
Ein Analyst der Deutschen Bank sorgt sich wegen des rapiden Kursanstiegs der Apple-Aktien auf 600 Dollar. Er ist in der Minderheit.
Goldman-Sachs-Chef Blankfein kämpft gegen die Vorwürfe eines Mitarbeiters, der der Investmentbank fragwürdige Geschäftsmethoden vorwirft. Es ist längst nicht das erste Mal, dass sich Blankfein um Schadensbegrenzung mühen muss.
Denkwürdiger Abschied: Die „New York Times“ hat das Kündigungsschreiben eines Derivatehändlers von Goldman Sachs abgedruckt. Dieser beschreibt das Umfeld in der amerikanischen Bank als „giftig und zerstörerisch“.
Die Notenbank Fed hat überraschend die Ergebnisse ihrer Stresstests für Banken veröffentlicht - früher als geplant. 15 von 19 Instituten bestanden die Prüfung. Die Citigroup hingegen patzte.
Ermutigt von Kursgewinnen an der Wall Street und der Tokioter Börse greifen Anleger auch bei deutschen Aktien zu. Der Dax notiert wieder über der Marke von 7000 Punkten.
Die Stimmung für Aktien aus der Internetbranche kippt an der Wall Street. Die Kurse der meisten Börsendebütanten fallen nach dem ersten Handelstag. Trotzdem warten Anleger gespannt auf den Börsengang von Facebook.
Der Kern des Investmentbanking besteht aus der Beratung von Unternehmen bei Kapitalmaßnahmen. Dann kamen der Handel und später die Unternehmensfinanzierung hinzu.
Die Deutsche Bank will große Teile ihrer Vermögensverwaltung verkaufen. Der Käufer Guggenheim Partners würde damit, ganz in alter Familientradition, einen großen Erfolg verbuchen.
Eine höchstrichterliche Entscheidung hat 2010 die Finanzierung von Wahlkämpfen in den Vereinigten Staaten auf den Kopf gestellt. Es gibt für Spenden keine Limits mehr.
Protest vor dem Referendum zum Stabilitätspakt in Irland: Die Camps in der Wall Street und in London wurden geräumt, doch in Dublin wird weiter besetzt. Vier irische Aktivisten berichten.
Sorgen um die Entwicklung der Weltwirtschaft haben unter den Dax-Anlegern am Dienstag für Zurückhaltung gesorgt. Der deutsche Leitindex verlor in den ersten Minuten 0,6 Prozent auf 6824 Punkte.
Nach der Geldspritze der EZB vom Vortag nehmen Anleger an den europäischen Aktienmärkten Gewinne mit. Die gedämpften Aussichten auf eine weitere Lockerungsrunde der Fed wirken ebenfalls ernüchternd.
In Erwartung der neuen EZB-Geldspritze steigen die Kurse der deutschen Aktien am Mittwoch. Spannend sei vor allem die Frage, wie viel Geld die Banken abrufen werden.
Die Geldspritze der EZB hat am Freitag zum Handelsstart die europäischen Börsen noch etwas gestützt. Der Dax lag am Morgen 0,1 Prozent im Plus bei 6947 Punkten, nachdem er am Vortag 1,3 Prozent gewonnen hatte.
Die deutschen Aktien tendieren am Montagmorgen etwas leichter. Händlern zufolge schüren schwache Exportzahlen aus China Konjunktursorgen.
Der Hollywood-Schauspieler Michael Douglas, Star des Films „Wall Street“, wird für eine Videobotschaft gegen Insiderhandel an der Börse gefilmt.
Am Tag vor einer weiteren langfristigen Liquiditätsspritze der EZB kaufen Anleger wieder Aktien. Bayer leiden unter schwächer als erwarteten Zahlen.
Für den Ökonomen Hans-Werner Sinn ist der Zug in Richtung Transferunion abgefahren. „Die Rettungsschirme werden in Kürze verbraucht sein“, sagt er im Gespräch mit der F.A.Z. Im Endeffekt würden dreieinhalb Billionen Euro Staatsschulden der Südländer vergemeinschaftet.
Sonderfall Apple: Die Analysten ignorieren die Gewinne des erfolgreichen Computerherstellers, um den Markttrend deutlich abzubilden - der Einfluss wäre zu groß.
Die Anleger am deutschen Aktienmarkt setzen trotz des anhaltenden Geschachers um weitere Griechenland-Hilfen auf eine baldige Freigabe der Rettungsgelder.
Banken standen bis jetzt nicht auf der Liste ethisch fragwürdiger Anlagen. Nach andauernder Kritik an der Branche stellen Ethik-Fonds nun ihre Investments in Frage.
Beim Facebook-Börsengang sticht die Bank Morgan Stanley Erzrivale Goldman Sachs aus und erhält den Zuschlag als Konsortialführer. Der Kampf der Aktienbörsen Nyse und Nasdaq hingegen dauert an.
Das soziale Netzwerk weist einen Milliardengewinn aus, aber das Umsatzwachstum lässt nach. Gründer und Vorstandschef Mark Zuckerberg wird durch den angestrebten Börsengang zum Multimilliardär, und sagt trotzdem: Geld verdienen ist bei Facebook nicht die Hauptsache.