IWF warnt vor Flaute in China
Europas Krise könnte China die Hälfte seines Wachstums kosten, warnt der Internationale Währungsfonds. Regierungschef Wen wirbt um deshalb um Vertrauen für die Eurostützung.
Europas Krise könnte China die Hälfte seines Wachstums kosten, warnt der Internationale Währungsfonds. Regierungschef Wen wirbt um deshalb um Vertrauen für die Eurostützung.
Die gelungenen Auktionen von spanischen und italienischen Staatspapieren sorgen dafür, dass die Renditen für Staatsanleihen vieler Euroländer fallen. EZB-Präsident Mario Draghi äußerte sich optimistisch, die Bank beließ ihren Leitzins bei 1 Prozent.
Die Schwäche des Euro ist ein Ergebnis der Krise in Europa. Mit ihrer Überwindung wird auch der Euro wieder stärker, meint Stefan Bielmeier, Chef-Volkswirt der DZ Bank.
Überraschende Kehrtwende in der Schweiz: Notenbankchef Philipp Hildebrand tritt sofort zurück. Wegen moralisch fragwürdiger Devisengeschäfte in seiner Familie habe er ein Glaubwürdigkeitsdefizit.
Immer mehr Privatanleger spekulieren online mit Devisen. Der zweite große amerikanische Anbieter Gain Capital kommt jetzt nach Deutschland.
Der Präsident der Schweizerischen Nationalbank, Philipp Hildebrand, kämpft um seinen guten Ruf. Es geht um Devisengeschäfte von ihm und seiner Frau. Auf dem Spiel steht seine Glaubwürdigkeit als oberster Währungshüter der Schweiz. In Zürich gestand er jetzt Fehler ein.
Hat der Schweizer Zentralbankchef Hildebrand illegale Insider-Geschäfte betrieben? Ein Kundenberater der Bank Sarasin belastet ihn laut Berichten schwer. Nun will er sich erklären.
Noch ist es schwierig, in Yuan zu investieren. Doch Experten setzen auf Liberalisierungen, die das Angebot deutlich wachsen lassen könnten.
Im langjährigen Währungsstreit mit China sehen die Vereinigten Staaten vorerst von weiteren Sanktionen ab. Das amerikanische Finanzministerium erklärte, die Regierung in Peking lasse den Yuan zwar viel zu langsam aufwerten, eine gezielte Währungsmanipulation könne ihr aber nicht vorgeworfen werden.
Die von S&P angedrohte Herabstufung des Euroraums als ganzes scheint spektakulär, zeigt aber nur letztlich die Krise der Gemeinschaftswährung, die für einige Tage vergessen wurde.
Nach den vorangegangenen Turbulenzen hat sich der Franken zuletzt wenig bewegt gezeigt. Doch das könnte sich schnell ändern, wenn die Schweiz wie jetzt spekuliert wird zur Franken-Schwächung tatsächlich negative Zinsen einführen sollte.
Die Schuldenkrise unterzieht den Euro einer schweren Prüfung. Beim Research-Institut Capital Economics befürchtet man als Resultat dieser Prüfung eine Aufspaltung der Euro-Zone.
Ähnlich wie China gilt Indien als Wachstumsmarkt. Doch anders als dem Renminbi hilft das der Rupie wenig. Indiens Währung schwächelt sowohl gegenüber Dollar als auch Euro.
Obwohl die britische Wirtschaft nicht gerade vor Kraft strotzt, ist das Pfund zum Euro auf den höchsten Stand seit Anfang März gestiegen. Denn die Lage in der Euro-Zone wieder noch schlechter eingeschätzt.
Anlagezielen, die bisher als „sichere Häfen“ galten, stehen immer öfter zur Disposition. Unterdessen kaufen die Notenbanken weiter in großem Stil Gold, vor allem die in den Schwellenländern.
Der IWF warnt vor faulen Krediten, außerbilanziellen Geschäften und dem grauen Kapitalmarkt. All das könnte das Wachstum der zweitgrößten Volkswirtschaft gefährden.
Der Luzerner Philosoph Martin Hartmann hat seine langjährige Beschäftigung mit dem Phänomen des Vertrauens in ein lesenswertes Buch münden lassen.
Die erheblichen Schwankungen an den Währungsmärkten haben auch bei vielen erprobten Handelsstrategien zu Verlusten geführt.
Nach dem im August markierten Rekordtief sah es so aus, als ob sich die Lira wieder erholen könnte. Doch nach einer Zwischenerholung neigt die türkische Landeswährung nun schon wieder zur Schwäche.
Obwohl der Renminbi bereits auf einem Rekord notiert, halten die Amerikaner Chinas Landeswährung für künstlich unterbewertet. Nun hat der Senat sogar Strafmaßnahmen gegen Peking gebilligt.
Die Abwärtsbewegung des Euro zum Dollar setzt sich am Montag fort. Die europäische Gemeinschaftswährung fällt auf 1,3308 Dollar, den tiefsten Wert seit Mitte Januar.
Eine etwas überraschende Bonitätsabstufung belastet den Kurs des Neuseelan-Dollars auf hohem Niveau. Die Ratingagenturen Standard & Poor's und Fitch machen sich urplötzlich Sorgen über die hohe Auslandsverschuldung des Landes insgesamt.
Konjunkturbedenken und die intensiver werdenden Sorgen über die Schulden- und Bonitätskrise führen im Rohstoffbereich zu einer Preiskorrektur mit Abwärtspotenzial.
Von 1981 bis 1984 war Jacques Delors unter Präsident Mitterrand Frankreichs Wirtschafts- und Finanzminister. Im F.A.Z.-Interview spricht der einstige EU-Kommissionspräsident über Europa, das zögerliche Verhalten der Kanzlerin und Visionen.
Die amerikanische Zentralbank ist als Tiger gesprungen und als Bettvorleger gelandet. Nach der Enttäuschung hoher Erwartungen tendieren Anleger zum Ausverkauf.
Die Schuldenkrise reißt nach Einschätzung des IWF bei europäischen Banken enorme Löcher. Umso mehr drängt der Währungsfonds auf glaubhafte Strategien gegen die Krise.
Die Abwertung des Pfunds kann die britische Wirtschaft bisher nicht beflügeln. Aus diesem Grund hält sich die Bank of England weitere Wertpapierkäufe offen. Zusammen mit sehr tiefen Zinsen halten diese Faktoren das Pfund schwach.
Die Schweiz versucht mit aller Macht, die eigene Währung zu schwächen. Auf hohen Niveau zurückgehende Exporte bilden einen geeigneten Hintergrund.
Im europäischen Devisenhandel haben sich am Freitag die Kursverluste des Euro gegenüber dem Dollar fortgesetzt. Bis zum Abend verlor die europäische Währung rund 0,6 Prozent auf 1,3797 Dollar. Auch zu anderen wichtigen Devisen gab der Euro nach.
Die Hoffnung, dass China Staatsanleihen der EU-Staaten kaufen wird, könnten sich als verfrüht erweisen. Banken und Regierungsvertreter dämpften die Erwartungen.
Immer wieder wird der Ruf nach mehr Regulierung an den Finanzmärkten laut. Dabei geht's auch - fast - ohne, wie der Devisenmarkt zeigt. Etwa 3000 Milliarden Dollar täglich wechseln den Besitzer.
Ungarns Regierung will per Gesetz die Gläubiger von Fremdwährungskrediten zwingen, die Hälfte der durch den Verfall des Forint-Kurses entstandenen Kreditbelastungen zu übernehmen. Experten schließen Folgen für den Wechselkurs nicht aus.
Für Unternehmen und Privatanleger ist der Devisenmarkt stets von Interesse, um sich abzusichern. Allerdings birgt er auch einige Risiken: Die Währungsmärkte sind besonders schwer vorhersehbar.
Der Kurs des Euro ist gegenüber der japanischen Währung auf den niedrigsten Stand seit zehn Jahren gefallen. Das ist allerdings nicht dramatisch, da bisher allenfalls die frühere Unterbewertung des Yen ausgeglichen wurde.
Am Devisenmarkt bleibt die Entwicklung volatil. Osteuropäische Währungen tendieren zur Schwäche, allen voran Zloty und Forint. Marktteilnehmer machen Wachstumsbedenken und damit verbundene Zweifel an den Konsolidierungsplänen verantwortlich.
Die norwegische Krone wertet auf. Sie ist die stärkste Währung der vergangenen vier Wochen. Der Markt werde die Reagibilität der norwegischen Zentralbank testen, heißt es.