Das Gespenst von Währungskriegen sorgt für Schrecken
Nach den Kursverlusten des Yen fürchten die Finanzmärkte nun einen Abwertungswettlauf. Derzeit gilt die expansive Geldpolitik auch als wirksame Waffe, um die eigenen Exportchancen zu erhöhen.
Nach den Kursverlusten des Yen fürchten die Finanzmärkte nun einen Abwertungswettlauf. Derzeit gilt die expansive Geldpolitik auch als wirksame Waffe, um die eigenen Exportchancen zu erhöhen.
Ein langfristiges Engagement ist auf dem Devisenmarkt nur selten lukrativ. Hebelprodukte sorgen für möglichst viel Kapital bei einer kurzfristigen Spekulation. Dazu bieten Anleihen einen zusätzlich Kupon.
Nach dem jüngsten Kursverfall des Yen spricht man in Davos auch wieder über das Thema „Währungskrieg“. Doch vor allem, weil ihn niemand haben will.
Auf dem Devisenmarkt macht sich deutlich bemerkbar, dass das britische Pfund in der Gunst der globalen Investoren verliert.
Der Euro hat zeitweise den höchsten Stand seit elf Monaten erreicht. Sein Aufwärtstrend sorgt für eine Abkehr von Fluchtwährungen wie dem Schweizer Franken. Devisenhändler bauen aber nicht auf eine Fortsetzung.
Nach dem starken Kurssprung zu Jahresbeginn ist es ruhig geworden am Börsenmarkt. Mehr Bewegung gab es am Devisenmarkt: Die drohende Fiskalklippe in den USA beschert dem Euro Auftrieb.
Die großen Notenbanken greifen nächstes Jahr womöglich aktiver in die Wechselkurse ein, fürchtet Mervyn King. Ziel sei jedes Mal, die eigene Währung zu schwächen und so mehr exportieren zu können.
Von jedem chinesischen Geldschein blickt Mao Tse-tung. Doch selbst wem es zuwider ist, den Despoten in die Hand zu nehmen, kommt nicht umhin, der Währung immer mehr Beachtung zu schenken. Eine Analyse.
Chinas Währung Renminbi ist im Westen bislang kaum bekannt. Langsam beginnt sich das zu ändern. Die Währung konkurriert mit dem Dollar. Das ist gut so.
Nach Japan akzeptiert jetzt auch Südkorea den Renminbi im Handel mit China. Die Vereinbarung gilt als Stärkung des Renminbi gegenüber dem Dollar.
Frankreichs Notenbankchef will, dass der Euro hauptsächlich im Euroraum gehandelt wird - und nicht im konkurrierenden Finanzstandort London. Das ist verständlich, aber nur mit viel Regulierung zu haben.
Der Einsatz des Renminbi für Handel und Investitionen nimmt überall auf der Welt zu. Chinesische Banken stärken Londons Platz als Handelszentrum für Chinas Offshore-Währung.
Die Ratingagentur Moody’s hat den Vereinigten Staaten abermals mit der Aberkennung der Bestbonitätsnote „Aaa“ gedroht. Sollten die Verhandlungen über den Haushalt 2013 nicht zu einem Rückgang des Schuldenstandes führen, werde das Rating voraussichtlich um eine Stufe gesenkt.
Deutsche Staatsanleihen werfen Renditen von weniger als 2 Prozent ab. Mit mexikanischen Peso, australischen Dollar oder türkischen Lire können Anleger höhere Zinsen und Währungsgewinne erzielen.
Wir sollten vernünftig werden: Die Vereinigten Staaten von Europa sind eine schöne, vielleicht auch notwendige Idee. Aber sie richtet sich an den Verstand, nicht ans Gefühl.
Der Euro hat sich an den Devisenmärkten ein wenig stabilisiert. Die jüngsten Wachstumsdaten zeigen den Euroraum zwar in der Rezession und haben die leichte ...
Seit Jahren wird China vorgeworfen, dass es seine Währung künstlich schwach hält. So bleiben seine Waren billig. Nur langsam hat die Staatsführung eine Verteuerung zugelassen - und jetzt denkt sie darüber nach, ihren Kurs zu ändern.
Nach dem Besuch von EU-Kommissionspräsident Barroso in Griechenland hat der Chef der Partei Pasok mit markigen Worten vor einem Austritt Griechenlands aus der Eurozone gewarnt und ihn als „Selbstmord der Eurozone“ bezeichnet . Zuvor hatte Barroso den Griechen Mut zugesprochen.
fib. FRANKFURT, 24. Juli. SAP hat trotz der Schwierigkeiten rund um die Währungskrise in Europa seine ambitionierten Umsatz- und Gewinnerwartungen für das ...
B.K. DÜSSELDORF, 19. Juli. Preiserhöhungen und günstige Währungseffekte haben dem niederländischen Chemiekonzern Akzo Nobel im zweiten Quartal zu einem ...
Die Gerüchte um den Euro überschlagen sich. Manche sehen ein Abrücken der Schwellenländer. Doch die Realität ist wie so oft unspektakulär.
Bislang lief der Handel zwischen den beiden größten asiatischen Volkswirtschaften China und Japan meist über die Zwischenwährung Dollar. Durch den Wegfall dieses Umwegs sollen die Handelskosten sinken.
Die Ermittlungen um die illegalen Sex-Partys mit Dominique Strauss-Kahn werden ausgeweitet: Nun geht es nicht mehr nur um bandenmäßige Zuhälterei, sondern auch um gemeinschaftliche Vergewaltigung.
Die EU-Kommission hat sich für einen Verbleib Griechenlands im Euroraum ausgesprochen. Auch die Griechen selbst wollen am Euro festhalten. Sie hoffen auf die Solidarität der Europäer und Beschäftigungsprogramme.
Deutschland muss in Zukunft mehr Inflation tragen - das hat die Bundesbank im Bundestag deutlich gemacht. Jetzt versucht sie, die Diskussion wieder einzufangen.
Der spanische Ministerpräsident Rajoy hat angekündigt, notfalls weitere Staatsmilliarden zur Bankenrettung einzusetzen. Dabei steht vor allem der angeschlagene Sparkassen-Konzern Bankia im Mittelpunkt.
Die Stimmung in Europa kippt: Die Rosskur für die Schuldenländer macht alles nur noch schlimmer, sagen die Gegner des Sparens. Und empfehlen üppige Ausgabenprogramme.
Peking flexibilisiert Schritt für Schritt die Landeswährung Renminbi. Großbritanniens Finanzindustrie will an den Folgen davon verdienen und bietet schon Emissionsgeschäfte an.
Der Euro ist vorübergehend unter die Kursuntergrenze von 1,20 Franken gerutscht. Weil die Schweizer Notenbank aber eine Aufwertung nicht zulassen will, könnte es bald zu einem Machtkampf mit Spekulanten kommen.
Sorgen über den Zustand der chinesischen Wirtschaft haben den Aufwärtstrend des Renminbi jüngst gestoppt. Doch nach Einschätzung der Bank Sarasin dürfte Chinas Landeswährung zunächst weiter stark bleiben.
Der Leitzins im Euro-Raum bleibt vorerst bei 1,0 Prozent. EZB-Präsident Draghi stellt sich auf eine länger anhaltende Inflation ein - und will vorerst nicht aus den Krisenmaßnahmen aussteigen.
Anders als früher bestimmt heute mehr die Zentralbankgeldmenge die Wechselkurse als das Zinsdifferenzen tun. Die Commerzbank zeigt in einer Studie, welche Notenbank das Gaspedal am weitesten durchtritt und was daraus für die Wechselkurse folgt.
Die Privatanleger in Deutschland spekulieren immer mehr mit Devisen. CFDs und Optionsscheine sind die gebräuchlichsten Instrumente. Der Zeithorizont für die Geldanlage wird dabei immer länger.
Michael Spencer, Deutsche-Bank-Chefökonom für Asien, gibt nur selten Interviews. Doch was er sagt, ist von Gewicht. Im F.A.Z.-Interview spricht er unter anderem über die Zugkraft des EU-Rettungsplans und die Furcht vor einer Inflation.
Anleger haben positiv darauf reagiert, dass die EZB weitere 529 Milliarden Euro an die Geschäftsbanken verlieh. Aussagen Ben Bernankes enttäuschten aber offenbar.
Gleich drei Fonds mit Fokus auf den australischen Dollar etablieren sich an der Spitze. Das sorgt für Diskussionsstoff.