In Italien kehrt die Telekommunikation zur Post zurück
Poste Italiane wird der führende Anteilseigner von Telecom Italia. Es geht auch um den Schutz gegen Interessenten aus dem Ausland.
Die mehrheitlich der Regierung gehörende Post legt ein Übernahmeangebot für den führenden Telekomkonzern des Landes vor. Die Begründung: Sorgen vor nationalem Souveränitätsverlust.
Poste Italiane wird der führende Anteilseigner von Telecom Italia. Es geht auch um den Schutz gegen Interessenten aus dem Ausland.
Rom will Tochter von Telecom Italia verstaatlichen
Italien startet aus der Not ein großes Experiment: ein riesiges Telekom-Netz, das keinem Dienste-Anbieter gehört, sondern künftig dem amerikanischen Investmentfonds KKR. Gelingt der Versuch am lebenden Kunden?
Die amerikanische Fondsgesellschaft KKR soll es übernehmen. Allerdings will Großaktionär Vivendi dagegen vor Gericht ziehen. Telecom Italia braucht einen radikalen Schnitt, um Schulden abzubauen.
Der Staat, Macquarie und KKR ringen um die Kontrolle.
Reichen Vivendi die gebotenen 20 Milliarden Euro? Komplizierte Verhandlungen sind im Gange, bei denen auch die Regierung Meloni zustimmen muss.
Vivendi will Investor bleiben und sucht eine Einigung in der Netzwerkfrage.
Dass der Staat der bessere Netzwerkbetreiber ist, hätte sich herumgesprochen - wenn es so wäre
Telecom Italia bereitet eine Abtrennung vor. Eine staatliche Beteiligungsgesellschaft soll die Kontrolle bekommen.
Verhandlungen über eine Übernahme durch die Amerikaner scheinen nun möglich.
Geplant ist die Konzentration auf das Dienstleistungsgeschäft. Macht das Beispiel Schule?
Der französische Telekomanbieter legt Vodafone ein Milliarden-Angebot vor. Kommt es nun zur Konsolidierung in Europa?
Die amerikanische Fondsgesellschaft will das angeschlagene Unternehmen sanieren und den Großaktionär Vivendi verdrängen. Wie reagiert die Regierung von Mario Draghi?
Jahrelang lagen die europäischen Expansionspläne des Fernsehanbieters Mediaset auf Eis. Grund dafür war der Rechtsstreit mit dem Konkurrenten Vivendi. Nun nimmt der Konzern ProSiebenSat.1 fest in den Blick.
Hunderttausende Chinesen arbeiten in Italien. Dort wurden so viele Coronavirus-Infektionen festgestellt wie nirgends sonst in Europa. Drohen nun rassistische Übergriffe?
Der frühere italienische Regierungschef Silvio Berlusconi gründete vor vielen Jahren Mediaset. Nun ist sein Sohn der Chef. Doch was ist das eigentlich für ein Unternehmen?
Das Brückenunglück von Genua stellt die hochfliegenden Pläne des italienischen Autobahnbetreibers auf eine harte Probe. Dabei hatte sich seit der Privatisierung doch so viel gebessert.
Die Polizei hat in Hamburg einen Raser gestoppt, der mit 221 Stundenkilometern auf der Köhlbrandbrücke unterwegs war. Ein Einzelfall ist das leider nicht.
Mit Anleihen lässt sich nichts mehr verdienen, sagen alle. Stimmt nicht. Unternehmensanleihen bringen noch ordentliche Renditen.
Der französische Medienkonzern Vivendi lässt sich den Abgang eines als unbequem empfundenen Managers einiges kosten. Es ist eine der größten Abschiedszahlungen in der italienischen Geschichte.
Unternehmensanleihen werden knapp, seitdem die Notenbank nun auch diese Titel erwirbt. Zudem begünstigt das Kaufprogramm große Unternehmen. Doch EZB-Präsident Draghi sieht keine Alternativen.
Die Krise der Banken und der Energiekonzerne ziehen die Aktienindizes nach unten. Modekonzerne sind hoch bewertet, birgen aber Risiken. Wann wird der Börsenzettel wieder länger?
Mit Anleihen aus Südeuropa sind noch ein paar Zinsen zu verdienen. Portugal zahlt am meisten.
Telecom Italia schreibt rote Zahlen. Generali hat einen neuen Vorstandschef und Air Berlin darf weiterhin Gemeinschaftsflüge mit seinem Großaktionär Etihad anbieten.
Rheinmetall erhöht das Kapital, Vivendi will nach einem Gewinnrückgang kräftig zukaufen und die Stimmung bei japanischen Industriebetrieben sinkt weiter.
Frankreichs nächster Präsident wird erst 2017 gewählt. Doch schon jetzt werden die Medien darauf eingestellt: Reiche Freunde von Nicolas Sarkozy kaufen Sender, François Hollandes Leute gründen welche.
Das Umweltbundesamt will ein Label für die Lebensdauer von Elektrogeräten kreieren. Tokios Börse gibt leicht nach. Der Kreuzfahrtbranche fehlen Schiffe und die Arbeitslosigkeit in Frankreich steigt.
Die Lufthansa will ihre Dividende künftig anders berechnen, Telefonica schmiedet eine Brasilien-Allianz gegen Telecom Italia und JP Morgan erwartet einen deutlichen Rückgang der Handelserträge.
Steuerquoten von weniger als ein Prozent, 95 Prozent Nachlass: Neue Dokumente zeigen, wie internationale Großkonzerne in Luxemburg von dubiosen Steuerpraktiken profitiert haben sollen.
Amerika schickt von 2017 an wieder selbst Astronauten zur Internationalen Raumstation ISS, der Staat Virginia verklagt die Deutsche Bank wegen fauler Hypothekendeals und die Lufthansa erzielt eine Tarifeinigung mit ihren Flugbegleitern für die Langstrecke.
Coca-Cola kauft Anteile an einer Energy-Drink-Firma, Electrolux ist an GE-Haushaltssparte interessiert und Ergo will einen griechischen Versicherer kaufen.
MADRID, 10. November (Reuters). Europas größter Telekom-Konzern Telefónica macht Fortschritte beim Abbau seiner immensen Schulden.
Schwache Rüstungsgeschäfte und Restrukturierungsaufwendungen haben Rheinmetall in den ersten neun Monaten einen Verlust eingebrockt. Volkswagen baut sein Motorenwerk Silao in Mexiko aus und investiert 118 Millionen Dollar und der größte italienischen Versorger Enel meldet einen Umsatz- und Gewinnrückgang.
Das amerikanische Importverbot für mehrere ältere Samsung-Geräte tritt in Kraft, Analytik Jena kauft alle Anteile an einer Tochterfirma zurück und die Verlagsgruppe Weltbild dementiert Berichte über eine Schieflage.
Die Regierungskrise in Italien nährt Zweifel, ob es dem Land gelingen wird, rechtzeitig einen neuen Haushaltsentwurf auf den Weg zu bringen. Am Anleihemarkt gerät Italien bereits unter Druck.
tp. ROM, 27. September. Die italienische Regierung sucht nach Wegen, um die Kontrollübernahme von Telecom Italia durch den spanischen Konzern Telefónica noch ...