Zinsschere durch konträre Geldpolitik
Die Renditen der Bundesanleihen werden weiter durch die EZB gedrückt. Dagegen nehmen in Amerika die Sorgen vor einer inversen Zinskurve zu. Was bedeutet das für den Anleger?
Die Renditen der Bundesanleihen werden weiter durch die EZB gedrückt. Dagegen nehmen in Amerika die Sorgen vor einer inversen Zinskurve zu. Was bedeutet das für den Anleger?
Im Handelskrieg mit Amerika könnte Peking seine Währung abwerten oder Staatsanleihen verkaufen. Vieles spricht aber dagegen – denn China will sich als verlässliche Großmacht präsentieren.
Japanische Investoren schichten um: Seit Monaten verkaufen sie intensiv amerikanische Staatsanleihen. Bundesanleihen sind dagegen mehr gefragt.
Steht die Wirtschaft der Vereinigten Staaten vor einer neuen Schwächephase? Die Anleiherenditen sprechen momentan eher für einen Abschwung, die Leitzinserwartungen jedoch für einen weiteren Aufschwung.
Wer glaubt, das Anleihekaufprogramm der EZB habe starken Einfluss auf die Renditen von Staatsanleihen, der möge die nachfolgenden zwei Grafiken studieren.
Mit hoher Aufmerksamkeit beobachten die Finanzmärkte die Renditekurve am amerikanischen Markt für Staatsanleihen: Sie eignet sich gut als Indikator für Rezessionen und verspricht eine gute Nachricht. Sowie eine schlechte.
Der Kursrutsch am Aktienmarkt hat viele Anleger verschreckt. Doch das Potential zu einschneidenden Veränderungen liegt im Anleihenmarkt.
Im Industriepark Höchst werden zwei Pensionskassen mit mehr als zehn Milliarden Euro betreut. Von dieser betrieblichen Altersvorsorge profitieren Mitarbeiter von 500 Betrieben. Auf sichere Staatsanleihen setzen die Manager nicht. Für Rendite sorgen andere Geldquellen.
Japans Notenbank hat ihr bestehendes Kaufprogramm von Anleihen ausgeweitet und sich damit gegen Spekulationen auf eine baldige Straffung der eigenen Geldpolitik gestemmt.
Argentinien ist an den Kapitalmärkten akzeptiert. Doch Inhaber alter Anleihen in gedruckter Form warten noch immer vergeblich auf Rückzahlungen.
Präsident Donald Trump hat dem Reich der Mitte den wirtschaftspolitischen Kampf angesagt. Gleichzeitig muss Washington zum ersten Mal seit Sommer 2011 wieder mehr Zinsen für Schulden zahlen.
Chinesische Offizielle dementieren einen Pressebericht, dass China grundsätzlich über eine Verringerung seiner Käufe von amerikanischen Staatsanleihen nachdenke.Was ist da los?
Nach der Ankündigung einer Restrukturierung der Schulden in der vergangenen Woche setzen die Gläubiger die Regierung Venezuelas nun unter Druck. Offenbar gibt es auch den ersten Zahlungsverzug.
Die Ratingagentur S&P gibt Italien eine bessere Note. In Spanien bleibt die von den Märkten befürchtete politische Unruhe aus. Und auch Portugal geht es besser.
Die EZB halbiert das Volumen ihrer Staatsanleihekäufe. Aber eine geldpolitische Wende ist das keineswegs! Mario Draghi tritt nicht auf die Bremse – im Gegenteil.
Ob die Investition in Staatsanleihen weiterhin ein sinnvoller Weg ist, um ein Portfolio zu diversifizieren, ist in Anbetracht niedriger Zinsen und der Gefahr fallender Anleihekurse zunehmend umstritten. Seine Position hierzu erläutert Eric Wiegand, Leiter Xtrackers ETF Strategie Europa & Asien bei der Deutschen Asset Management, im Interview.
Seit mehr als zwei Jahren pumpt die Europäische Zentralbank über den Kauf von Staatsanleihen in großem Stil Geld in den Markt. Das ist auch weiterhin zulässig, hat das Bundesverfassungsgericht nun entschieden.
Nächste Woche beginnt in China der Parteitag, bei dem auch der geldpolitische Kurs des Landes abgesteckt werden soll. China plant nun seine Position als Gläubiger am internationalen Finanzmarkt zu stärken.
Erstmals seit Beginn der quantitativen Lockerung verringert die Bank von Japan ihren Bestand an Staatsanleihen. Deutet sich hier eine Abkehr von der lockeren Geldpolitik an?
Die Europäische Zentralbank kauft und kauft und kauft Staatsanleihen, für gewaltige Summen. Die vermeintliche Krisenfeuerwehr bereitet damit den Weg für die nächste Finanzkrise.
Ökonomische Lehrbücher preisen Staatsanleihen als sichere Geldanlage. Das ist Humbug – ganz besonders in Europa.
Deutschlands höchste Richter zweifeln daran, dass das laufende EZB-Kaufprogramm rechtens ist. FAZ.NET beantwortet die wichtigsten Fragen zur Entscheidung aus Karlsruhe.
Griechenland hofft, sich wieder auf normalem Weg Geld leihen zu können. Heute startet ein Probe-Anlauf für die Ausgabe neuer Staatsanleihen.
Trotz einer zurückhaltenden Geldpolitik der Fed, sehen die meisten Marktteilnehmer die Renditen für langlaufende Staatsanleihen leicht steigen. Woran liegt das?
Lange Zeit galten kurzlaufende deutsche Staatsanleihen als risikoarme Geldanlage. Doch dann begann die Falle zuzuschnappen.
Das Land galt lange als ein Wackelkandidat in der Eurozone. Doch jetzt zieht das Wirtschaftswachstum - um einiges stärker, als erwartet.
Trotz der niedrigen Renditen werden Anleihen mit sehr langen Laufzeiten gern gekauft. Deshalb erwägen nun auch die Vereinigten Staaten die Ausgabe solcher Marathonläufer.
In vielen Ländern ist ein leichter Anstieg der Inflationsrate zu sehen. Doch am Anleihemarkt wird dies nicht als eine große Gefahr wahrgenommen. Woher kommt die Ruhe?
Umfrageliebling Emmanuel Macron oder Euro-Gegnerin Marine Le Pen – Frankreich steht vor einer wegweisenden Wahl. So oder so kommt auf Deutschland einiges zu.
Immer noch erzählen Ökonomen und Analysten, die langfristige Rendite von Staatsanleihen werde alleine von der Geldpolitik bestimmt. Dabei weiß man seit Jahrzehnten, dass das nicht stimmt.
Das Wachstum ist nachhaltig, die Inflation könnte langsam zunehmen und auch die Tonlage in der Geldpolitik ändert sich. All das prägt die Kurse an den Anleihemärkten.
Die Mongolei steht vor dem finanziellen Kollaps. Fallende Rohstoffpreise, extreme Witterung und Tierseuchen bedrohen das Land. Auch der Nachbar China hat seine Finger im Spiel.
Es ist ein auffälliger Trend, der derzeit für viel Gesprächsstoff sorgt: Renditen der Staatsleihen bewegen sich immer weiter auseinander. Besonders der italienische Markt sorgt für Aufmerksamkeit
Für türkische Staatsanleihen gibt es immer schlechtere Noten: Nun hat auch Fitch die Kreditwürdigkeit des Landes abermals abgestuft. Die Ratingagentur nennt mehrere Gründe.
Draghi sagt, der EZB-Rat habe die Ausweitung der Staatsanleihekäufe geschlossen für richtig befunden. Bundesbankpräsident Weidmann kritisiert die Käufe nun. Einstimmigkeit klingt wahrlich anders.
Gold und amerikanische Staatsanleihen profitieren von der Unsicherheit um Brexit und Trump. Wird man sich auf eine längere Phase der Ungewissheit einstellen müssen?