Weniger Zinsen trotz gestiegener Unsicherheit
Italien darf sich trotz Zypern-Krise und prekärer politischer Umstände über sinkende Finanzierungskosten freuen.
Italien darf sich trotz Zypern-Krise und prekärer politischer Umstände über sinkende Finanzierungskosten freuen.
Für Anleger wird es teurer, sich gegen einen Zahlungsausfall bei russischen Staatsanleihen abzusichern. Viele Banken und Unternehmen haben ihr Geld auf zypriotischen Konten. Eine unkontrollierte Pleite Zyperns könnte sie stark belasten.
Der Fed-Vorsitzende Bernanke sieht keine größeren Risiken aus der Entwicklung auf Zypern für das amerikanische Finanzsystem. Die amerikanische Notenbank bestätigte ihren expansiven geldpolitischen Kurs.
Warum braucht Zypern Geld? Nikosia kann Anfang Juni fällig werdende Staatsanleihen in Höhe von 1,4 Milliarden Euro nicht bezahlen.
Die Anleihemärkte sind nach einem ersten Schock über die unklaren Machtverhältnisse in Italien zur Tagesordnung übergegangen. Spanien finanziert sich inzwischen so günstig wie seit 2010 nicht mehr.
„Zieht uns Italien in den Abgrund?“, so fragte gestern Abend Maybrit Illner. Aber wie soll man eine richtige Antwort auf eine falsche Frage finden?
Das politische Chaos in Italien lässt die Zinsen steigen, die das Land für seine Staatsanleihen zahlen muss. Doch die EZB wird das Land nicht fallenlassen. Darauf können Anleger spekulieren.
Die Renditen von italienischen und spanischen Staatsanleihen sind am Dienstag nach der Italien-Wahl stark angestiegen. Die Anleger fürchten ein politisches Patt.
Der griechische Staat kann in diesem Jahr mit einigen Milliarden Euro an Hilfszahlungen der europäischen Partner rechnen, die aus den Gewinnen ihrer Notenbanken stammen. Das Geld ist dem Land zugesagt.
Die Intensität der Betrugsermittlungen hat nach der Abstufung der amerikanischen Bonität zugenommen. Die Betrugsklage stützt sich auf kompromittierende E-Mails.
Pfandbriefe bieten höhere Zinsen als Staatsanleihen. Und sind oft sogar sicherer. Mit Fonds können Anleger mitverdienen.
Der japanische Pensionsfonds überdenkt seine Anlagestrategie: Bisher hatte er 67 Prozent seiner Einlagen in heimische Staatsanleihen investiert. Doch die expansive Geldpolitik der Bank von Japan lässt das Vertrauen schwinden. Der Pensionsfonds will nun seinen Anteil senken.
Japan ächzt unter einer hohen Schuldenlast. Schon in wenigen Jahren könnte sie unfinanzierbar sein. Oder man versucht es wie die anderen auf das Ausland abzuwälzen.
Anleger verabschieden sich aus den deutschen und amerikanischen Staatsanleihen. Doch dem Renditeanstieg kann eine Korrektur folgen. Denn Analysten zweifeln an der Risikofreude der Investoren.
Stefan Kreuzkamp, Leiter des Managements der DWS-Anleihefonds, bevorzugt in den finanzschwachen Euroländern Bankanleihen, will aber auch in Maßen neue Staatsanleihen zeichnen.
Japan will im Jahr 2012 Staatsanleihen im Gesamtwert von umgerechnet 1,28 Billionen Euro auktionieren - mehr als je zuvor. Japans Staatsverschuldung ist schon jetzt mehr als doppelt so groß wie die jährliche Wirtschaftsleistung des Landes.
Die kritische Ratingagentur Egan-Jones darf 18 Monate lang keine Staatsanleihen bewerten. Die Börsenaufsicht, die selbst in der Kritik steht, bemängelt falsche Angaben auf einem Anmeldeformular.
Institutionelle Anleger halten wenig von Schuldtiteln der Regierungen. Das hat eine Erhebung des Fondsverbands BVI ergeben. Neben der Rendite zählen auch Liquidität und Zuverlässigkeit.
Die Euro-Krisenländer Irland und Spanien haben sich erneut frisches Geld zu günstigen Konditionen am Kapitalmarkt besorgt, während Portugal anscheinend plant, schon bald an den Kapitalmarkt zurückzukehren.
Italien leiht sich Geld zu so guten Konditionen wie seit zwei Jahren nicht mehr. Spanien gelang eine Emission zu auffällig günstigen Konditionen und auch französische sowie belgische Anleihen holen auf.
Der Berliner Verein „Zivile Koalition“ klagt gegen die Politik der Europäischen Zentralbank. Ein EU-Gericht fordert die Notenbank nun auf, Stellung zu beziehen.
Der italienische Staat hat sich bei Anleger günstig frisches Kapital geliehen. Die Rendite für Staatsanleihen mit einer Laufzeit bis 2015 lag mit 1,85 Prozent so gering wie seit März 2010 nicht mehr.
Analysten der Banken erwarten für dieses Jahr Kursverluste auf dem Markt für Staatsanleihen und sagen einen Anstieg der Rendite voraus. Einen Teil dieser Bewegung hat der Markt in den ersten beiden Handelswochen des Jahres schon vollzogen.
Irland ist auf wirtschaftlichem Erholungskurs und will sich mit langlaufenden Staatsanleihen wieder Geld am Kapitalmarkt besorgen. Bei Papieren mit kurzer Laufzeit hat das im Sommer schon geklappt.
Wer im vergangenen Jahr eine sechsstellige Summe investiert hat, konnte kaum etwas falsch machen. Vor allem Aktien und Staatsanleihen aus einigen finanzschwachen Euroländern warfen Gewinne ab.
Seit der Finanzkrise drucken Notenbanken Geld und kaufen Staatsanleihen. Nun diskutieren Amerikas Währungswächter, ob sie die bald aufhören sollen. Wieder zeigt sich: Gelddrucken löst keine Probleme.
Frankfurt, 3. Januar. Mit Blick auf 2013 bleibt - vor dem Hintergrund der historisch niedrigen Renditen bei Staatsanleihen in der Eurozone - eine technisch ...
Der französische Staat hat sich von Anlegern zu sehr niedrigen Zinsen Kapital geliehen. Die durchschnittliche Rendite zehnjähriger Staatsanleihen sank auf 2,07 Prozent - ein Rekordtief in dieser Laufzeit.
Die Kurse deutscher Staatsanleihen sind am Mittwoch stark gefallen. Nachdem der Einigung im amerikanischen Haushaltsstreit habe die Risikobereitschaft der Anleger zugenommen, sagten Händler.
Vom 21. Dezember an will die EZB wieder griechische Staatsanleihen als Sicherheiten bei geldpolitischen Operationen mit Geschäftsbanken akzeptieren. Nach dem Schuldenrückkauf hat Griechenland eine bessere Kreditnote bekommen.
Der Hedgefonds Third Point hat mit dem Rückkaufprogramm für griechische Staatsanleihen rund eine halbe Milliarde Dollar verdient. Andere Investoren scheinen jetzt aufzuspringen.
Die Ruhe in der Eurokrise ist trügerisch. Das Schlimmste ist noch keineswegs vorbei.
Silvio Berlusconi wollte im italienischen Wahlkampf mit Parolen gegen Deutschland punkten. Die Rechnung geht aber nicht auf, denn die Stimmung im Land ist nicht antideutsch.
Ab Januar will die Federal Reserve jeden Monat für weitere 45 Milliarden Dollar Anleihen kaufen - bis die Arbeitslosenquote unter 6,5 Prozent gefallen ist. Das ist neu. Und umstritten.
Griechenland kauft alte Staatsanleihen im Nominalwert von 31,9 Milliarden zurück. Im Schnitt bekommen die Gläubiger für jede Forderung über einen Euro noch 33,8 Cent. Das ist deutlich mehr als ursprünglich anvisiert. Der Rückkauf kostet daher mehr als geplant und als an EFSF-Mitteln dafür zur Verfügung stehen.
wmu. BRÜSSEL, 11. Dezember. Griechenland kann seinen Schuldenstand durch den Rückkauf eigener Staatsanleihen voraussichtlich etwas weniger stark senken als ...