Neue wirtschaftliche Epizentren
Noch vor ein paar Jahren hätte der Kurswechsel der Federal Reserve die Eurozone stärker getroffen. Das gilt heute nicht mehr. Die Epizentren liegen jetzt in den Schwellenländern.
Noch vor ein paar Jahren hätte der Kurswechsel der Federal Reserve die Eurozone stärker getroffen. Das gilt heute nicht mehr. Die Epizentren liegen jetzt in den Schwellenländern.
Das Freihandelsabkommen zwischen Amerika und der EU würde einen gigantischen Wirtschaftsraum bilden. Die Folgen für Entwicklungs- und Schwellenländer sind schwer abzuschätzen.
In Europa schnäuzen sich die Kunden immer häufiger mit billigen Taschentüchern vom Discounter. Deshalb nimmt die Traditionsmarke „Tempo“ die Schwellenländer ins Visier. Ausgerechnet China sorgt für ungeahnten Schub.
Nike ist bereits der weltgrößte Sportausrüster. Der Konzern konnte seinen Gewinn und Umsatz nochmals steigern. Doch die Aktie fällt. Der Grund liegt in den Schwellenländern.
In den asiatischen Schwellenländern macht sich Angst vor einer neuen Währungskrise breit. Besonders die indonesische Rupiah bereitet Sorgen - aber auch die hohe Privatverschuldung in Thailand.
Viele Unternehmen in Schwellenländern haben sich zu niedrigen Zinsen in Dollar verschuldet – und das Geld zu höheren Zinsen in ihren Heimatländern angelegt. Doch das Modell ist voller Risiken. Das sieht man jetzt, wo der Dollar aufwertet.
Die Rangliste der Aktienfonds Schwellenländer hat es in diesem Jahr kräftig durcheinandergewirbelt. Der BNPP Next 11 Emerging Theam liegt vorn. Aber auch andere Aktienfonds profitieren von der Erholung der Schwellenländer.
Amerikas Notenbank hat ihre Anleihekäufe eingestellt. Doch dank des niedrigen Ölpreises sind die Türkei und Indien weniger anfällig als zu Jahresanfang.
Zwei Tage lang haben die Staats- und Regierungschefs der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer im australischen Brisbane getagt. Ein kurzer Überblick über die wichtigsten Beschlüsse.
Warum reist Angela Merkel Tausende Kilometer ans andere Ende der Welt? An diesem Wochenende kommen in Australien die Staats- und Regierungschefs der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer zusammen. Fünf Fragen und Antworten zum Treffen der G20.
In der Geschichte sind Länder wie Deutschland durch die Industrialisierung reich geworden. Heute demonstriert dies China. Der Entwicklungsökonom Dani Rodrik bezweifelt aber, dass Industrialisierung für viele Schwellenländer künftig noch eine Reichtumsmaschine ist.
Der Kurs des Greenback steigt. Und führt Asien immer deutlicher die eigenen Defizite vor Augen.
Malaysia möchte vom Schwellenland zum Industriestaat aufsteigen. Um dieses Ziel verwirklichen zu können, werden vor allem Gastarbeiter in den Fabriken betrogen. Vor der Ausbeutung können sie nicht fliehen.
Die wichtigsten Finanzminister und Notenbankchefs der Welt wollen das Wirtschaftswachstum beschleunigen. Ihr wichtigster Plan: private Firmen sollen Geld ausgeben.
Die führenden Industrie- und Schwellenländer haben eine Offensive gegen die Steuertricks von Konzernen wie Amazon und Google auf den Weg gebracht. Es geht um zwei Billionen Dollar.
Anlagen in Schwellenländern haben sich in diesem Jahr gelohnt. Das zeigt sich auch bei den Rentenfonds, die mit diesem Schwerpunkt investieren.
Trotz der geopolitischen Risiken auf der Welt haben viele Börsen im August Kursgewinne erlebt. Auch die Schwellenländer erleben derzeit ein Comeback. Was Anleger daraus lernen können.
Die wichtigsten Industrie- und Schwellenländer wollen nicht nur Banken besser beaufsichtigen. Auch für Hedgefonds sind offenbar starke Eingriffsrechte angedacht.
Die Landwirtschaft in Südamerika jubelt über Russlands Boykott westlicher Lebensmittel. Vor allem die Fleischerzeuger in Argentinien und Brasilien profitieren. Deutsche wollen nach Asien ausweichen.
Sie sind keine Heilbringer für das Portfolio, doch die Bedeutung von Schwellenländern für die Weltwirtschaft ist offensichtlich. Auf die richtige Mischung mit Wertpapieren aus Industrieländern kommt es an.
In den vergangenen zwölf Monaten hatten Bric-Fonds mit hohen Wertverlusten zu kämpfen. Eine breite Streuung kann in Schwellenländern ein wirkungsvoller Schutz für Anleger sein.
Der alte Spitzenreiter bleibt mit dem Edmond de Rothschild Emerging Bonds zwar der neue. Doch alle Fonds liegen deutlicher im Plus.
Die Zinsen sind niedrig wie nie. Wer jetzt Kredite umschuldet, spart viel Geld. Das gilt besonders für den Wechsel vom Dispo- zum Ratenkredit.
Jeder dritte Chinese hat Übergewicht. Typisch für Schwellenländer: Mit dem Wohlstand wächst der Appetit.
Der Internationale Währungsfonds hat schon vor vier Jahren eine der wichtigsten Reformen seiner Geschichte beschlossen: Schwellenländer sollen mehr mitreden dürfen. Nun sperrt sich Amerika - und zieht den Zorn aller anderen auf sich.
Viele Aktienkurse in den Schwellenländern steigen seit Wochen. Indiens Aktienindex erreicht sogar ein Allzeithoch. Aber die Käufer von Anleihen bleiben zögerlich.
Die Dax-Konzerne ächzen unter dem starken Euro. Probleme bereiten vor allem die schwachen Währungen der Schwellenländer. Wie stark sich das in den Zahlen niederschlägt, analysiert eine neue Studie.
Jahrelang lockten Brasilien und Russland Investoren. Heute gibt es neue Favoriten wie Bangladesch oder die Philippinen. Die Anlagemöglichkeiten aber sind rar.
Trotz der hohen Kursverluste an den Aktienbörsen der Schwellenländer erzielen manche Aktienfonds hohe Wertzuwächse. Nicht immer gehört dazu besonderes Management-Geschick.
Kaufen, wen die Kanonen donnern? Fondsmanager Lazlo Belgrado empfiehlt den Einstieg bei Schwellenländeranleihen. Allerdings nicht überall.
Schwellenländerfonds haben stark an Wert verloren. Deren Manager stehen jetzt blamiert da. Und nun?
Der Wert des Yuan fällt so stark wie seit sieben Jahren nicht. Das Kalkül dahinter, Spekulanten abzuwimmeln, dürfte nur kurzfristig greifen. Zur Liberalisierung des Wechselkurses gibt es keine Alternative.
Chinas Währung ist im Abwärtstaumel. Seit einer Woche hat der Renminbi ein Prozent an Wert verloren. Die Notenbank nutzt die Abwertung, um spekulatives Kapital abzuwehren.
Die Finanzminister der führenden 20 Industrie- und Schwellenländer wollen in den nächsten fünf Jahren gemeinsam ein Wachstum um gut 2 Prozent zusätzlich erzielen. Doch die ersten rudern zurück.
Die Weltfinanzelite kommt in Sydney zusammen: Finanzminister und Zentralbank-Bosse streiten um die richtige Weltwirtschaftspolitik. Führende Banker drängen darauf, nicht noch mehr Regeln für sie zu beschließen.
Die Bank Société Générale skizziert ein Horrorszenario: Die Gefahr, dass 2014 in China eine Krise droht, beträgt 20 Prozent. Das würde das globale Wachstum halbieren.