Sollte Deutschland einen Führungsanspruch haben?
Kanzler Scholz gibt eine Erklärung vor dem EU-Gipfel ab, Moskau droht Litauen, der saudische Kronprinz besucht die Türkei und Campino wird 60.
Kanzler Scholz gibt eine Erklärung vor dem EU-Gipfel ab, Moskau droht Litauen, der saudische Kronprinz besucht die Türkei und Campino wird 60.
Der russische Angriff auf die Ukraine trage „Züge eines Vernichtungskrieges“, schreiben vier Forschungsinstitute im „Friedensgutachten 2022“. Sie befürworten Waffenhilfen und warnen vor einer nuklearen Eskalation.
Auf dem Papier zählt die Bundesregierung zu den wichtigsten Waffenlieferanten Kiews. Eine Studie zeigt: Bei keinem Land klafften Ankündigungen und Lieferungen bisher weiter auseinander.
Der italienische Ministerpräsident steht wegen der Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine immer stärker in der Kritik. Nun könnte er die Vertrauensfrage stellen.
Gemeinsam mit Amerika und dem Vereinigten Königreich soll eine Batterie mit diesen potenten Systemen ausgestattet werden. Die Ukraine bekommt noch weitere Waffen. Ob das reicht, ist ungewiss.
Die Zusage kam spät, die Bundesregierung zögerte lange. Zwei Monate nach Kriegsbeginn gab sie der Ukraine das Versprechen, schwere Waffen zu liefern. Der aktuelle Stand im Überblick
Eine Gruppe von Demokraten und Republikanern will das Waffenrecht verschärfen. Die Einigung bleibt hinter Bidens Forderungen zurück.
„We´ll see the tide turning“ („Das Blatt wendet sich“) zu Gunsten der Ukraine, sagt der amerikanische Militärexperte Hodges, wenn schnell weitere Waffen nach Kiew geliefert werden. Aber verfügen die NATO-Mitgliedstaaten überhaupt über die benötigten Systeme?
Die schweren Kämpfe in der strategisch wichtigen Stadt Sewerodonezk dauern an. Präsident Selenskyj bittet nach russischen Raketenangriffen abermals um moderne Luftabwehr-Systeme. Der Überblick.
Russische Soldaten haben nach eigenen Angaben eine ukrainische Stadt mit einem wichtigen russisch-orthodoxen Heiligtum eingenommen. Indes pocht Selenskyj mit dem Argument mehr als 100 Tage Widerstand gegen die Invasion zu leisten auf den Status als EU-Beitrittskandidat. Der Überblick.
Ein höheres Mindestalter für den Kauf von Sturmgewehren, mehr Überprüfungen, leichteres Einziehen von Waffen: Was der Staat New York beschloss, wirkt aus deutscher Sicht kosmetisch. Aber es verschärft Gesetze, die schon vor dem rassistischen Supermarkt-Massaker in Buffalo zu den strengsten der USA zählten.
Ein Wochenende mit zahlreichen Angriffen befeuert die Debatte über ein strengeres Waffenrecht. Im Senat bemüht sich eine überparteiliche Gruppe um einen Kompromiss.
Rheinmetall buhlt mit Erzrivalen KNDS um den Kauf eines Kanonenherstellers
Die Amerikanerin Coco Gauff steht im Finale von Paris. Nach dem gewonnenen Match gegen Martina Trevisan denkt sie an die jüngsten Bluttaten in ihrer Heimat – und fordert einen Wandel.
Einen Tag nachdem Olaf Scholz neue Waffenlieferungen angekündigt hat, übt Oppositionsführer Merz weiter harsche Kritik an der Bundesregierung. Ukraines Botschafter Melnyk zeigt sich dagegen dankbar.
Am Sonntag sah es noch nach großer Einigkeit in der Verteidigungspolitik aus. Am Mittwoch schlagen Scholz und Merz im Bundestag aufeinander ein, als gäbe es kein Gestern und kein Morgen.
Raketenwerfer gegen russische Truppen und modernste Lenkflugkörper gegen Moskaus Flugzeuge – mit diesen Waffen will Berlin Kiew helfen. Zumindest bei einem System soll es diesmal schnell gehen.
Die meisten Konflikte enden ohne Blutvergießen. Manchmal ist ein Krieg allerdings so gut wie unausweichlich. Der Ökonom Chris Blattman erklärt, warum – und zieht auch Schlussfolgerungen für die Ukraine.
Das Ausmaß der Waffengewalt sei nicht mehr hinnehmbar, so der kanadische Premier. Sein Kabinett legt knapp eine Woche nach dem verheerenden Amoklauf in Texas ein neues Gesetzespaket vor. Einfuhr, Erwerb und Verkauf von Handfeuerwaffen sollen stark reglementiert werden.
Scharfe Kritik an der Einigung zwischen Ampelkoalition und Union über das Sondermögen für die Stärkung der Bundeswehr gibt es nur von der Linken. Aber auch die Koalitionspartner setzen unterschiedliche Akzente.
Bloß nicht Putin provozieren: Deutschland, das Lieferungen „in großem Umfang“ an die bedrängte Ukraine angekündigt hat, liefert tatsächlich nur militärisches Kleinstgerät. Das Ansehen der deutschen Politik ist beschädigt.
Der Militärexperte Carlo Masala glaubt nicht, dass Putin derzeit einen Grund hat, mit der Ukraine zu verhandeln. Der ukrainische Präsident fordert indes Russland als Terrorstaat einzustufen.
In einem Gespräch mit Bundeskanzler Scholz und Frankreichs Präsident Macron warnt der russische Präsident Putin vor der Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine. Scholz und Macron fordern ein sofortiges Kriegsende.
Nachdem ein 18 Jahre alter Mann 19 Kinder und zwei Lehrerinnen in Texas getötet hat, fordert Präsident Joe Biden eine Verschärfung der Waffengesetze.
In der Folge des Schulmassakers in einer texanischen Kleinstadt mit 21 Todesopfern ist die Debatte über die Waffenkontrolle in den USA abermals entbrannt. In die Trauer um die Opfer mischt sich bei vielen Bürgern Wut über die mächtige Waffenlobby.
Zehn Tage nach dem Amoklauf in Buffalo erschüttert eine weitere schreckliche Tat Amerika. Ein 18-Jähriger erschießt in Texas an einer Grundschule 19 Kinder und zwei Erwachsene. Die Diskussion um härtere Gesetze ist neu entflammt. Wird sich dieses Mal etwas ändern?
Die letzten Verteidiger von Mariupol haben sich ergeben. Daraus kann Putin einen Propagandasieg über die „Nazis“ machen. Es zeigt sich, was passiert, wenn man der „Emma“-Losung folgt, der Ukraine keine schweren Waffen zu geben.
Die Kämpfe zwischen russischen und ukrainischen Truppen gehen vor allem im Osten der Ukraine im Donbass weiter. Die Befehlshaber des letzten militärischen Widerstands der Ukraine in Mariupol befinden sich nach eigenen Angaben immer noch im Stahlwerk Asowstal.
Im Bundestag greift Oppositionsführer Friedrich Merz den Kanzler frontal an. Die Ampel wirft ihm vor, in Zeiten des Kriegs leichtfertig als „Bierzeltredner“ zu taktieren.
Der CDU-Vorsitzende wirft der Bundesregierung vor, Lieferungen von Waffen an die Ukraine zu verschleppen. Der außenpolitische Sprecher Jürgen Hardt sieht derzeit keinen Raum für eine diplomatische Lösung.
CDU-Chef Merz wirft der Regierung vor, bei der Frage von Waffenlieferungen an die Ukraine nicht mit offenen Karten zu spielen. Die will nun grundsätzlich die Beschaffung für die Bundeswehr mit einem Gesetz beschleunigen.
Laut Völkerrecht hat Russland selbst dann nicht das Recht, Ziele in Deutschland anzugreifen, wenn es an der Seite der Ukraine am Krieg teilnimmt. Die Bundesregierung ist nicht ganz unschuldig daran, dass dieser Eindruck dennoch entstehen konnte.
Auch in Schweden stehen die Zeichen auf NATO-Beitritt, die G-7-Außenminister tagen, London liebäugelt mit dem „legalen“ Vertragsbruch, und in NRW liefern sich die beiden Spitzenkandidaten vor der Landtagswahl ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Der F.A.Z. Newsletter.
Im Weltmaßstab rangieren deutsche Rüstungshersteller unter ferner liefen. Doch im Norden und Süden der Republik haben sich im Schatten der Branchengrößen wie Rheinmetall Zulieferer aus dem zivilen Geschäft etabliert.
Prominenter internationaler Besuch in Kiew, während im Süden und Osten der Ukraine die Kämpfe weitergehen. UN-Generalsekretär António Guterres zeigt sich entsetzt über einen Luftangriff auf ein Schulgebäude im Gebiet Luhansk. Die Nacht im Überblick.
In seiner Ansprache zum 8. Mai erinnert Bundeskanzler Olaf Scholz an die „zentrale Lehre“ des „nie wieder“. Bei Anne Will scheitert man nun an der Frage, was es dafür zu tun gilt.