Moskau wartet ab, Kiew drängt nach vorn
Der Kreml zögert noch mit der Eingliederung der besetzten Gebiete in der Ukraine. Kiew gibt sich dank Fortschritten an der Front kämpferisch und fordert schärfere Sanktionen gegen Russland. Der Überblick.
Der Kreml zögert noch mit der Eingliederung der besetzten Gebiete in der Ukraine. Kiew gibt sich dank Fortschritten an der Front kämpferisch und fordert schärfere Sanktionen gegen Russland. Der Überblick.
Seitdem Putin die „Teilmobilisierung“ verkündet hat, herrscht auch unter Unternehmern im Land Panik: Firmenchefs und Branchenvertreter versuchen, ihre Mitarbeiter vor der Einberufung zu schützen.
Die Rüstungsindustrie will wachsen, doch dafür braucht sie dringend einen weiteren Stahllieferanten. Die Dillinger Hütte im Saarland soll es sein.
Die AfD in Niedersachsen gilt als zerstritten, das Bundesland als schweres Pflaster für die Partei. Die Partei könnte laut Umfragen dennoch erfolgreich sein.
Die Polizei schießt auf Demonstranten, und die beginnen, sich zu bewaffnen. Das seit Beginn der Proteste gedrosselte Internet wird weiter stark verlangsamt. In Iran zeichnet sich eine Eskalation ab.
Die Ukraine bittet und bittet Deutschland um Kampfpanzer – Bundeskanzler Olaf Scholz aber zögert weiter. Sein militärischer Ratgeber erntet Kritik.
Dem Papst wird vorgeworfen, er stelle sich nicht entschieden genug auf die Seite der Ukraine. Jetzt hat er ihr das Recht auf Selbstverteidigung zugebilligt.
Papst Franziskus wird vorgeworfen, sich nicht entschieden genug auf die Seite der Ukraine zu stellen und Putin zu schonen. Jetzt hat er erstmals Waffenlieferungen an Kiew als moralisch vertretbar erklärt. Aber nur unter bestimmten Bedingungen.
Die Bundesregierung liefert Kiew Transportpanzer. Doch die Durchhaltefähigkeit der Ukrainer im Kampf mit den Russen vergrößert sie damit nicht wesentlich. Und den Druck, unter dem sie selbst steht, verringert sie allenfalls vorübergehend.
Deutschland liefert der Ukraine weitere Waffen. EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen lobt das Land.
Deutschland debattiert über künftige Waffenlieferungen an die Ukraine. Bundeskanzler Scholz spricht auf dem Arbeitgebertag. Und in der Champions League kommt es zu einigen Wiedersehen.
Nach den militärischen Erfolgen der Ukraine fordern Grüne, FDP und Union, mehr schwere Waffen an die Ukraine zu liefern. Verteidigungsministerin Lambrecht und die SPD-Führung schließen das nicht aus, warnen aber vor Alleingängen.
Der SPD-Vorsitzende Lars Klingbeil hat sich im ARD-Sommerinterview für weitere Waffenlieferungen an die Ukraine ausgesprochen. Außerdem solle Gerhard Schröder trotz seiner Nähe zu Russland nicht aus der SPD ausgeschlossen werden.
In der hiesigen Debatte wurde oft so getan, als sei die Ukraine ohne Waffenlieferungen aus Deutschland verloren. In Wirklichkeit kommt es vor allem auf die USA an.
Auf einer Online-Konferenz zur Ukraine habe der Bundeskanzler unter anderem die Lieferung zusätzlicher Raketenwerfer und Iris-T-Systeme angekündigt, hieß es aus Teilnehmerkreisen in Toronto. Der Haushaltsausschuss muss den Ausgaben noch zustimmen.
Es gibt aktuell fast keine neue Zusagen für neue Waffenlieferungen in die Ukraine. Nun fordern drei Ampelpolitiker: Kiew braucht mehr Unterstützung, auch zu Lasten der Bundeswehr.
Amerikas Waffenproblem geht weit über Amokläufe und Massaker hinaus. Kinder und Jugendliche sehen die Gewalt – viele leiden unter Symptomen posttraumatischer Belastungsstörungen.
Anatomie einer Debatte: Intellektuelle, die Verhandlungen statt Waffenlieferungen propagieren, behandeln die Akteure des Ukrainekriegs wie ein Romanautor seine Figuren.
Im Osten der Ukraine wird weiter hart gekämpft, und die Lage um ein Kernkraftwerk bleibt angespannt. Präsident Selenskyj will seinen Landsleuten trotzdem Mut machen.
Ein Aufruf zum Erhängen und eine Kastration: Die Zeichen mehren sich, dass Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine noch brutaler wird. Was kommt noch?
Waffenlieferungen in die Ukraine +++ Bundestag hisst Regenbogenflagge +++ Frankreichs Auswärtiger Dienst wird reformiert +++ Heizen im Winter +++ Schwache Gemeinschaftswährung
Während sich die Politik schon lange einig ist, bleiben die beteiligten Konzerne Airbus und Dassault zerstritten. Soll das Projekt wirklich umgesetzt werden, müssen Deutschland und Frankreich wohl Druck machen.
Fast 200.000 Schalldämpfer für Jagdgewehre sind in Deutschland registriert. Die Vorgängerin der Bundesregierung hatte das Waffenrecht novelliert. Das Zubehör ist nur für Langwaffen zugelassen.
Die Ukraine hat nach Informationen der US-Regierung mehr als 100 wichtige russische Militärziele getroffen. Russland setze inzwischen bereits 85 Prozent seiner Armee für den Krieg ein.
Seit im April beschlossen wurde, der Ukraine Waffen zu liefern, ist fast nichts passiert. Die Union kritisiert die Regierung deshalb scharf – und will das Parlament aus der Sommerpause zurückholen.
Seit im April beschlossen wurde, der Ukraine Waffen zu liefern, ist fast nichts passiert. Die Union kritisiert die Regierung deshalb scharf – und will das Parlament aus der Sommerpause zurückholen.
Die Regierung hat schwere Waffen zugesagt, doch geliefert wurde der Ukraine bislang kaum etwas. Die Opposition ist unzufrieden, aber auch die FDP drängt.
Präsident Emmanuel Macron stimmt seine Landsleute auf Entbehrungen ein. Frankreich stehe in einem hybriden Krieg mit Russland. Einen dritten Weltkrieg gelte es zu vermeiden.
Deutsche Intellektuelle fordern einen Waffenstillstand im Ukrainekrieg und leugnen den Unterschied zwischen dem Aggressor und denen, die Widerstand leisten. Das spielt dem Machthaber im Kreml in die Hände. Ein Gastbeitrag.
US-Geheimdienst: Putin will weiterhin Großteil der Ukraine einnehmen +++ 95 ukrainische Asow-Kämpfer durch Gefangenenaustausch befreit +++ Schweiz bereitet im Fall von Gasmangel Rationierung vor +++ alle Entwicklungen im Liveblog
In einem offenen Brief fordern deutsche Prominente „den Westen“ auf, den Krieg in der Ukraine durch Verhandlungen zu beenden. Dass die Ukraine verlorenes Gebiet zurückbekommt, halten sie für ausgeschlossen.
Verliert die Ukraine den Krieg, droht ihr ein Schreckensregime wie in dunklen Zeiten des 20. Jahrhunderts. Auch der Westen müsste sich auf viel gefasst machen. Deshalb muss er jetzt mehr Waffen liefern.
Abtreibung und Waffenrecht: Der Supreme Court urteilt gegen gesellschaftliche Mehrheiten in den Vereinigten Staaten. Das birgt Risiken für die Republikaner.
Nach zwei verheerenden Schusswaffenmassakern im vergangenen Monat hat sich der US-Kongress auf eine leichte Verschärfung des Waffenrechts geeinigt. Zufrieden ist Präsident Biden mit dem Gesetz aber nicht.
Mit den Stimmen von 15 Republikanern verabschiedet der Senat ein Gesetz, das das Waffenrecht verschärft. Aber eine Supreme-Court-Entscheidung trübt die Freude.
Beim EU-Gipfel kann die Ukraine mit einem klaren „Ja“ rechnen, die Ampelkoalition beschäftigt sich mit den hohen Verbraucherpreisen und Boris Johnson steht abermals unter Druck.