Rassismus im Blumenkübel
Ist das schon woke oder historisch moralisch geboten? Botanische Gärten weltweit tauschen Pflanzenschilder aus, um rassistische Artnamen und „Täter“ zu tilgen. Auch in Berlin und Potsdam.
Ist das schon woke oder historisch moralisch geboten? Botanische Gärten weltweit tauschen Pflanzenschilder aus, um rassistische Artnamen und „Täter“ zu tilgen. Auch in Berlin und Potsdam.
Der iPhone-Hersteller muss 500 Millionen Euro zahlen, der Facebook-Konzern 200 Millionen. Es geht um den App-Store und das Bezahlmodell.
Ein neues Experiment belebt den Traum vom bedingungslosen Grundeinkommen. Doch es führt in die Irre, stattdessen braucht Deutschland endlich eine bedarfsorientierte Grundsicherung, die Arbeit nicht bestraft. Eine Anleitung zur Reparatur des Leistungssystems. Ein Gastbeitrag.
Surreale Flüge in die Vergangenheit: Eine Schau im Brüsseler Fotozentrum „Hangar“ zeigt KI-basierte Kunst.
„Ein neuer Erzähler aus Südamerika, ein radikales Temperament, seine literarische Kraft vorläufig noch übersteigernd“: Die Rezension von Vargas Llosas erstem Werk in deutscher Übersetzung aus der F.A.Z. vom 20. September 1966.
Wie funktioniert das Milliardengeschäft mit Sportwetten? Axel Hefer gibt erstmals Einblicke in das Geschäft des Marktführers Tipico und erklärt, wie er mit den Klagen enttäuschter Wettkunden umgeht.
Mit der Einführung der KI-Übersicht in seiner Suche senkt Google den Traffic, der auf Websites geleitet wird. Erste Zahlen für Deutschland bestätigen den Trend, der in Amerika schon länger beobachtet wird.
„Praxistauglich“ muss es sein: Der Koalitionsvertrag zeugt von einem überholten Naturverständnis.
Digitalkommissarin Henna Virkkunen will die digitalen Regeln der EU konsequent durchsetzen – und zeigen, dass auch die Tech-Konzerne nicht über dem Gesetz stehen.
Tschetscheniens Herrscher Kadyrow lässt den Leichnam eines Messerangreifers ausstellen. Er selbst soll unheilbar krank sein – und will die Macht an seinen jugendlichen Sohn weitergeben.
Jede Woche fragen wir Menschen aus dem Kulturbetrieb, was sie lesen und welches Buch in ihrem Schrank sie ganz bestimmt nicht lesen werden. Diesmal antwortet die Regisseurin und Autorin Helgard Haug.
Immer weniger Menschen finden sich mit dem ab, was in der Vergangenheit „eben so gemacht“ worden ist – das gilt auch für Bestattungen. Die „Reerdigung“ bricht mit der Tradition.
Nicht jeder Sneaker passt zu diesem Frühjahr. Unsere Autorin zeigt, welche Marken und Modelle im Trend liegen – und wem sie stehen.
Theo Zwanziger ist nicht Wolfgang Niersbach: Im „Sommermärchen“-Prozess spielt die Vorsitzende Richterin ihr psychologisches Geschick aus. Das könnte die Einstellung des Verfahrens retten.
Marine Le Pens Gefolgsleute wollen die Wut auf die Justiz schüren. Aber die Franzosen reagieren gelassen – bislang. Nun hat das zuständige Pariser Gericht erklärt, eine Entscheidung über die Berufungsanträge werde bis Sommer 2026 angestrebt.
Was Mörser, Teekannen oder Matten, Tonband, Fotoapparat und Bleistift erzählen: Gerd Spittler zieht eine Bilanz seiner interdisziplinären Arbeit in der Afrikaforschung.
War die Spätantike eine zweite Achsenzeit der Weltgeschichte? Der Althistoriker Hartmut Leppin beleuchtet in einem Vortrag, warum die universalistischen Religionen zwischen 200 und 800 ihren entscheidenden Durchbruch erlebten.
Vor einem Jahr trat das Cannabis-Gesetz in Kraft. Nun zeigt sich: Während einige Verurteilte davon profitieren, stellt es die Justiz vor eine Herausforderung.
Marine Le Pen hält trotz ihrer Verurteilung an ihrer geplanten Präsidentschaftskandidatur fest. Das Urteil sei politisch motiviert, behauptet sie. Von anderen Populisten erhält sie Rückenwind.
Der Krieg war immer schon ein Mittel der Politik, und deutsche Generäle verstanden wenig von Ökonomie: Stig Förster zeichnet die Militärgeschichte Deutschlands vom sechzehnten Jahrhundert bis zur Gegenwart nach.
Fachleute stupsen Union und SPD zu einer umfassenden Vereinfachung der Regeln in der zweiten Säule der Altersvorsorge. So soll Beschäftigten eine zusätzliche Einnahme im Alter beschert werden.
Die Initiative Zukunftstag hat 1500 Schulen besucht und Grundlagen über Aktien, Steuern und Krankenkassen gelegt. Nun dehnt sie den Wirkungskreis auf Lehrlinge aus. In Frankfurt reagieren viele auf das Angebot.
Einst als Heilerpraxis am Rand der Zivilisation beschrieben, ist der Schamanismus längst in die moderne Welt angekommen. Doch was bleibt von seinen Wurzeln zwischen QAnon-Fantasien, autokratischen Führern und New-Age-Optimismus?
Die EU-Kommission und der Rat wollen aus der Verhaftung des Istanbuler Bürgermeisters İmamoğlu keine Konsequenzen ziehen. Verwiesen wird auch auf die geopolitische Lage.
Internetseiten greifen nach Geld und Daten ihrer Nutzer. Wo hört dabei unternehmerisches Handeln auf und wo beginnt die Manipulation?
Wie war das noch gleich mit der Tugend, der Unparteilichkeit oder der Vernunft? Julian Baggini macht sich in seiner globalen Geschichte der Philosophie für nichtwestliche Traditionen stark.
Zwischen Staatsgläubigkeit und Marktverachtung droht freiheitliche Politik zu verschwinden. Um relevant zu bleiben, muss er sich neu begründen – aus der Zeit heraus, nicht gegen sie.
Die Anthropologin Anna Lowenhaupt Tsing hat eine Mischung aus Feldforschungsreportage und Kulturtheorie geschrieben, die die Veränderungen des Regenwalds auf Borneo dokumentiert.
Von Kolonisierten zu selbstbewussten Akteuren: Anna Lowenhaupt Tsings Folgerungen aus ihrer Feldforschung bei Indigenen auf Borneo.
Sein letztes dichterisches Wort war ein erotisches: Vor vierhundert Jahren starb der ehedem hochberühmte italienische Dichter Giambattista Marino.
Italiens Intellektuelle haben in Rom ein deutliches Zeichen für ein wehrhaftes Europa gesetzt. Sie ernten dafür sofort Gegenwind von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni.
Trump will die ukrainischen Atomkraftwerke übernehmen. Scholz wird zu seinem voraussichtlich letzten regulären EU-Gipfel erwartet. Israels Verteidigungsminister droht den Bewohnern des Gazastreifens. Und, man mag es kaum glauben: Es ist Weltglückstag. Der F.A.Z. Frühdenker.
Selbststeuerung führt nicht zu weniger, sondern zu mehr Bürokratie. Verbote sind notwendige Bedingung für Freiheit.
Roche, Novartis und UBS passen ihre Diversitätsprogramme an die Dekrete aus Washington an. Ziele für Frauenquoten werden gestrichen. Wer nicht spurt, riskiert Strafen und Einbußen.
Auf einer Ranch in der Gemeinde Teuchitlán wurden Überreste von Hunderten Vermissten entdeckt. Mexikos Präsidentin verspricht Aufklärung und will gegen das Verschwindenlassen kämpfen.