Leserbriefe vom 15. Dezember 2022
Streit über Reparationen +++ Einigung bei Klimakonferenz +++ Wissenschaftsverlage +++ Das Wort „Vorständin“ +++ Die Grundschulen brauchen Hilfe
Streit über Reparationen +++ Einigung bei Klimakonferenz +++ Wissenschaftsverlage +++ Das Wort „Vorständin“ +++ Die Grundschulen brauchen Hilfe
Den russischen Männern wird die Rolle des soldatischen Selbstmörders aufgezwungen, ihre Familien will man mit Geschenken zum Schweigen bringen. Es gilt allein das Mafia-Recht des Stärkeren. Ein Gastbeitrag.
Am neunten Verhandlungstag im Prozess gegen Frankfurts ehemaligen Oberbürgermeister fordert die Staatsanwaltschaft eine Geldstrafe von 31.500 Euro. Die Verteidigung beantragt einen Freispruch. Das Urteil könnte erst 2023 fallen.
Jacob Taubes faszinierte die Umdeutung des Christentums und mit der Wahrheit stand er in lockerem Kontakt: Jerry Z. Muller hat eine Biographie über den schillernden Religionsphilosophen geschrieben.
Auf seinem bekanntesten Bildnis streckt Johann Sebastian Bach dem Betrachter einen lächerlich anmutenden Zettel mit ein paar Noten entgegen. Dahinter verbirgt sich ein sehr komplizierter Kanon.
Der Sports Tourer genannte Kombi ist ein Auto für jedermann. Ohne Rätsel in der Bedienung, mit einem schicken Design, praktisch im Alltag. Dass es so was noch gibt.
In Accra fördert das BMBF einen jährlichen Vortrag zur Erinnerung an den Philosophen Anton Wilhelm Amo, den in diesem Jahr die Juristin Sylvia Tamale hielt. Zur Dekolonisierung des Wissens empfahl sie den Rückgriff auf afrikanische kulturelle Praktiken.
Balenciaga hat für eine Werbekampagne Kinder fotografiert, die mit Teddybären in Bondage-Kleidung posieren. Nun hat Chefdesigner Demna Gvasalia auf die Kritik reagiert.
Andreas Beyer optiert dafür, sich näher mit der Leiblichkeit von Künstlern zu befassen, und hält sich dafür an solche der Renaissance.
Der Frankfurt University of Applied Sciences fehlt es in manchen Fächern an Professoren-Nachwuchs. Ein neues Promotionsprogramm soll das ändern – und Praktiker aus der Berufswelt für die Wissenschaft begeistern.
In einer Welt, in der sich Vulgarität nicht nur in digital geführten Debatten entlädt, mutet der Begriff altmodisch an. Hat er eine Zukunft?
Elon Musk Pöbeleien müssen nicht immer ernst genommen werden. Aber seine Attacke auf Apple hat tatsächlichen einen brisanten Kern – und dürfte eine breitere Diskussion um die Macht des iPhone-Herstellers befeuern.
Die Frankfurter Debatte über die Sprache nimmt den Schulunterricht in den Fokus. Sprach- und Bildungsexperten diskutierten Probleme der Bildungssprache.
Ein Politiker verliert seinen Doktorgrad und wehrt sich. Ein Plagiatsjäger hatte ihn angeprangert. Der Stil des Fahnders ist rüde. Trotzdem ist es gut, dass es Leute wie ihn gibt.
Die deutsche Wirtschaft kommt trotz Energiekrise ohne katastrophale Schäden durch die kommenden Monate, versprechen Forscher. Doch in den Unternehmen geht die Angst um.
Der Handel mit Kunstwerken und Antiquitäten nimmt Kurs auf neue Rekorde. Doch der Markt wandelt sich. Sammler achten immer mehr auch auf Nachhaltigkeit.
Der Glaube an Hexerei ist weiter verbreitet, als gedacht, wie eine Studie ergeben hat. Das bremst die Entwicklung in den Ländern. Und stellt eine Gefahr für die Gemeinschaft dar.
Balenciaga entschuldigt sich für eine Werbekampagne, in der Kinder mit Fetisch-Taschen abgebildet werden. War das ein bewusst inszenierter Skandal der Pariser Luxusmarke?
Wer sich mit der Geschichte der F.A.Z. befasst, stößt rasch auf die Wirtschaftspolitische Gesellschaft von 1947. In diesen Tagen feiert sie ihr Bestehen seit 75 Jahren.
Jörg Scheller und Markus Rieger-Ladich unterziehen in ihren Büchern den Begriff des Privilegs einer Klärung.
Der Glaube an Hexen ist in vielen Ländern verbreitet, ergibt eine neue Untersuchung. Sie zeigt auch, welche drastischen Folgen der Aberglaube haben kann.
Dass sich der Staatskonzern mit virtuellen Werkzeugen vor Kartellbrüdern schützen will, ist relativ neu – und ziemlich clever.
Die Bundesregierung plant ein neues Aufenthaltsrecht. Es setzt falsche Anreize. Die Probleme in der Migrationssteuerung sind außerdem auf die europäische Rechtsprechung zurückzuführen.
Der promovierte Jurist hat die Insolvenzverwaltung in Deutschland geprägt wie kein Zweiter. Jetzt ist er mit 90 Jahren gestorben.
Meditation und Achtsamkeit sind an einigen Unis Teil des Curriculums. Die Nachfrage nach den begrenzten Plätzen ist groß. Unser Autor ist auch eingeschrieben und fragt sich: Ist das Hokuspokus oder unverzichtbar?
Der Althistoriker Oleg Petrechko eröffnet eine Online-Ringvorlesung, die ukrainische Forscher mit deutschen Kollegen vernetzen soll. Sein Gegenstand ist die Politik der getilgten Erinnerung im antiken Rom und in der Sowjetunion.
Frankreich sieht sich nach fünf Jahren MeToo-Bewegung in einem ganzen Strudel der Skandale. Von den anfangs noch lautstarken Verteidigungen der amourösen Tradition des Landes ist nichts mehr zu hören.
Der schlimmste Feind der Russen ist Wladimir Putin, und beim Schüren von Völkerhass tut es niemand seinen Propagandisten gleich. Eine Replik auf Eugen Ruge.
Die beiden Investigativ-Reporter Walt Bogdanich und Michael Forsythe haben ein Buch über McKinsey geschrieben. Angeprangert werden dabei zahlreiche Skandale. Das angebotene Narrativ der schuldigen Berater reicht allein aber nicht aus zur Erklärung vieler Fälle.
Der Jubiläumskonvent der Schader-Stiftung such nach dem äußeren und inneren Gleichgewicht einer krisengeschüttelten Gesellschaft.
US-Präsident Joe Biden dreht den Subventionshahn bis zum Anschlag auf – zulasten Europas.
Das Umbauen und Sanieren von Gebäuden gilt als Wundermittel eines ressourcenschonenden Immobilienbestandes. Dagegen sind Neubauten möglichst zu vermeiden. Zu Recht?
Seit der frühere Cricket-Star im Frühjahr von der Macht verdrängt wurde, versucht er, die Massen für seine Rückkehr zu Mobilisieren. Nun wurde Imran Khan während eines Marschs auf Islamabad angeschossen.
Oberflächliche Aktualisierungen und optische Extravaganzen dominieren heute die Opernbühnen. Der Dirigent Iván Fischer glaubt, dass sie schnell veralten, weil sie der Langzeitwirkung von Musik widersprechen. In Vicenza macht er Oper anders.
Alois Schader gründete eine Stiftung, die einige der wichtigsten deutschen Sozialwissenschaftler ausgezeichnet hat. Für sein Engagement erhält der 94 Jahre alte Darmstädter Bauingenieur nun das Bundesverdienstkreuz.
Seit 111 Jahren gibt es den Internationalen Frauentag. Gleichgestellt sind Frauen aber noch bei Weitem nicht.