Norwegen reagiert auf billiges Öl
Der niedrige Ölpreis macht sich auch in Norwegen bemerkbar. Die norwegische Zentralbank hat nun den Leitzins gesenkt, um die Wirtschaft in Schwung zu bringen.
Der niedrige Ölpreis macht sich auch in Norwegen bemerkbar. Die norwegische Zentralbank hat nun den Leitzins gesenkt, um die Wirtschaft in Schwung zu bringen.
Erst wurden sie durch den Fracking-Boom reich. Nun erleben Landbesitzer, die ihre Flächen an Ölförderer vermieten, immer häufiger Pleiten und Einkommenseinbußen.
Der Liter Diesel unter einem Euro – das war mal. Der Benzinpreis zieht wieder kräftig an. Den Kunden bleibt nur wenig Abhilfe.
Amerikas Comeback als Ölmacht ist nicht den großen Ölkonzernen zu verdanken. Sondern hungrigen Unternehmern wie Harold Hamm. Er machte eine der unwahrscheinlichsten Karrieren – und brachte es vom Tankwart zum Ölmilliardär.
Der Erdölpreis steigt so stark wie zuletzt 2010. Doch der Boom könnte schneller zu Ende sein als gedacht: Befeuert wird der Preisanstieg von Spekulanten.
Der niedrige Ölpreis bringt die Ölgiganten in große Nöte. Zur Rettung schließen sie sich zusammen. Shell hat jetzt den Anfang gemacht. Weitere Fusionen werden folgen.
Der niedrige Ölpreis fordert Saudi-Arabien zum Umdenken auf: Das Land möchte weg von der Rolle des einfachen Exporteurs. Eine neue Strategie soll die Gewinne sprudeln lassen.
Die Weltbank erwartet für die kommenden Jahre ein schwächeres Wachstum in China, darunter wird die Region leiden. Dafür bietet sich den Ländern in Ostasien eine neue Chance: der niedrige Ölpreis.
Im vergangenen Jahr sorgten der Ölpreisverfall und die westlichen Sanktionen dafür, dass der russische Rubel im Vergleich zum Dollar und Euro deutlich an Wert verloren hatte. Zuletzt hat sich die Währung deutlich erholt.
Für 64 Milliarden Euro will Shell einen Konkurrenten kaufen. Das folgt einem alten Muster: Wenn der Ölpreis tief steht, schließen sich die Konzerne zusammen. Und werden umso größer.
Nach außen stark, im Inneren bröckelt das Fundament - Russlands Märkte können die Lasten der Sanktionen kaum tragen. Dazu treibt die hohe Abhängigkeit vom Ölpreis das Land wohl in die Rezession.
Seit einem Monat kauft die EZB viele Staatsanleihen. Nun steigt die Inflation. Wirkt Mario Draghis Billionenprogramm womöglich schon?
Zum ersten Mal seit langem lässt ein geopolitischer Konflikt - in diesem Fall die militärische Eskalation im Jemen - den Ölpreis wieder steigen. Es könnte der Beginn einer moderaten Preissteigerung im Jahresverlauf sein.
Politische Konflikte interessierten den Ölpreis in jüngster Zeit nicht. Mit den Luftangriffen im Jemen ist die Geopolitik auf den Ölmarkt zurückgekehrt.
Der Konflikt im Jemen lässt den Ölpreis deutlich steigen. Auch Gold ist bei Anlegern wieder stark gefragt. Die Aktienkurse fallen dagegen.
Der Verfall der Ölpreise hat bislang wenig Folgen für die Thyssen-Krupp-Sparte Industrial Solutions und die Allianz-Tochter Pimco kann ihre Mittelabflüsse zunehmend begrenzen.
Der Preisverfall beim Öl macht sich bemerkbar: Einem Bericht zufolge ist die Zahl der aktiven Förderanlagen in Amerika so niedrig wie seit dreieinhalb Jahren nicht mehr. Nach der rasanten Talfahrt hat sich der Rohstoff auf monatssicht erstmals wieder verteuert.
Wenn der Ölpreis fällt, wirbelt das auch die Chemieunternehmen durcheinander. Doch nicht jeder profitiert.
Investoren glauben offenbar an das Ende des Preisverfalls von Erdöl. Am Aktien- und Anleihemarkt engagieren sich internationale Anleger wieder in Risikopapieren von Ölförderern.
Die australische Fluggesellschaft Qantas profitiert deutlich vom niedrigen Ölpreis. Und davon hat auch der Aktienkurs etwas, der kräftig zulegt.
Wegen des niedrigen Ölpreises fehlt Konzernen wie Total und BP Geld für neue Investitionen. Aber ausgerechnet das wird den Preis bald wieder nach oben treiben, prognostiziert Total-Chef Patrick Pouyanné im F.A.Z.-Gespräch.
Die Ratingagentur Moody’s senkt die Bonitätsnote Russlands auf das Ramschniveau Ba1. Sie begründet die Maßnahme mit den Sanktionen des Westens und dem sinkenden Ölpreis. Die russische Regierung hält den Schritt für politisch motiviert.
Wegen des niedrigen Ölpreises hat der mexikanische Energiekonzern Pemex eine Reihe wichtiger Investitionen verschoben. Der Fahrdienst Uber weitet seine Finanzierungsrunde um eine weitere Milliarde Dollar aus.
In Amerika nimmt die Zahl der säumigen Schuldner bei Studien- und Autokrediten zu und die dritte Tarifrunde für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Berlin und Brandenburg ist ergebnislos geblieben.
Die niedrigen Preise für Benzin und Diesel verführen die Autofahrer zu mehr Ausgaben in den Tankstellenläden. Das liegt nicht allein an der besseren Laune.
Die Börse eilt von Rekord zu Rekord – trotz der Griechen- und Ukraine-Krise. Aktien sind gleichwohl noch nicht zu teuer.
Der Ölpreis steht tief. Trotzdem will Norwegen ein neues Ölfeld in der Nordsee anbohren. Aber es gibt noch Streit ums Geld.
Nicht nur der Preis für Erdöl fällt, sondern auch der für Palmöl. Das bringt Malaysia unter Druck. Die Politiker werden nervös - und schimpfen auf China.
Die Talfahrt an den Rohstoffbörsen wirkt sich im Alltag deutlich aus. Heizöl ist so günstig wie lange nicht. Aber in der Wirtschaft finden sich weniger Profiteure als vermutet.
Das Fracking ist nicht nur eine Methode unter vielen. Es verändert die Logik des Öl-Geschäfts grundlegend.
Wegen des eingebrochenen Ölpreises ist die Inflationsrate in Deutschland erstmals seit fünf Jahren unter null gefallen. Für Konsumenten ist das eine gute Nachricht. Für Notenbanker auf Dauer nicht.
Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich zu Jahresbeginn weiter verbessert: Der Ifo-Index steigt zum dritten Mal in Folge. Das liegt auch an dem niedrigen Ölpreis.
Der Preis für die Nordsee-Ölsorte Brent ist am Freitagmorgen deutlich um etwa 2 Prozent gestiegen. Der Tod des saudiarabischen Königs Abdullah erhöht laut Experten die Unsicherheit am Ölmarkt.
Der Ölpreis gibt schneller nach als der Strompreis. Also macht man Strom mit Diesel, oder? Das kann gewaltig schiefgehen.
Der Anlagestratege der Deutschen Asset & Wealth Management über den Ölpreis, die Schweizer Notenbank und die Vorfreude auf Staatsanleihekäufe durch die EZB.
Das günstige Heizöl schont die Geldbörse. Doch so mancher Tank ist noch voll. Und viele Verbraucher hoffen auf weiter fallende Preise und warten - zu Recht?