Die Fed zögert noch mit der Zinswende
Zwar hat die Arbeitslosenquote in den Vereinigten Staaten einen Tiefstand erreicht, dennoch spiegeln sich die guten Perspektiven nicht in der Konsumneigung der Amerikaner wieder. Zeit für eine Zinswende?
Zwar hat die Arbeitslosenquote in den Vereinigten Staaten einen Tiefstand erreicht, dennoch spiegeln sich die guten Perspektiven nicht in der Konsumneigung der Amerikaner wieder. Zeit für eine Zinswende?
Janet Yellen, die Chefin der amerikanischen Federal Reserve, verordnet acht Geldhäusern zusätzliches Eigenkapital. Der Grund: Sie sind eine Bedrohung für die Finanzstabilität der Vereinigten Staaten. Und damit für den Rest der Welt.
Die amerikanische Notenbank zeigt sich uneins über den Zeitpunkt für eine Zinswende. Der österreichische Verfassungsgerichtshof will das Sanierungsgesetz für die Hypo-Alpe-Adria-Bank offenbar kippen.
Die Regierung in Athen hat Ende Juni auch ein Darlehen der griechischen Notenbank über eine halbe Milliarde Euro nicht getilgt. Für die Europäische Zentralbank ist das delikat. Sie muss nun entscheiden, ob die griechische Notenbank dadurch verbotene Staatsfinanzierung leistet.
Der türkische Staatschef Erdogan drängt die Notenbank seit einiger Zeit, die Zinsen endlich zu senken und die Konjunktur anzukurbeln. Die fügt sich aber nicht - auch nicht nach der Wahlschlappe der AKP.
Der Schuldenstreit spitzt sich zu: Einen Tag vor einem wichtigen Finanzminister-Treffen warnt sogar die griechische Notenbank die Führung in Athen davor, die Gespräche scheitern zu lassen. In vielen Fragen seien sich beide Seiten längst einig.
Die russische Notenbank hat den Leitzins um vollen Prozentpunkt auf 11,5 Prozent gesenkt, nachdem das Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal um 2,2 Prozent geschrumpft ist. * Minister kritisiert Zinsschritt als nicht aggressiv genug
Mit einem umstrittenen Instrument hält die griechische Notenbank die Banken flott. Das Volumen dieser Notkredite eignet sich als Seismograph für die Krise des Landes.
Eigentlich wollte die Bank von England streng geheim die Folgen eines „Brexit“ prüfen, sogar viele Mitarbeiter sollten nicht eingeweiht werden. Aus Versehen landete eine vertrauliche Mail darüber aber im Postfach einer Zeitung.
Verlässt Großbritannien die EU? Darüber soll das Volk entscheiden. Der Chef der Bank of England will klare Verhältnisse – das Referendum solle deshalb „angemessen zügig“ stattfinden.
Chinas Wirtschaft läuft nicht mehr so wie früher. Die Notenbank stemmt sich dagegen und probiert, das Wachstum wieder nach oben zu bringen. Aber Chinas Zins ist noch lange nicht so tief wie der europäische.
Die Bank von Japan gibt auf: Eine Inflationsrate von 2 Prozent erwartet sie nun erst im kommenden Jahr. Kurzfristig hält sich ihr Wachstumsoptimismus, doch schon 2017 sieht sie den nächsten Wachstumseinbruch.
Im Januar hat die Schweizer Nationalbank den garantierten Mindestwechselkurses von 1,20 Franken pro Euro aufgehoben. Seitdem hat die Währung stark aufgewertet – was auch die Zentralbank in Nöte bringt.
Der ehemalige amerikanische Notenbankchef Ben Bernanke tritt einen weiteren Job in der Finanzindustrie an. Künftig berät er eine der größten Fondsgesellschaften der Welt: die Allianz-Tochter Pimco.
Die Schweizer Notenbank verteidigt ihre Geld- und Währungspolitik vor ihren Aktionären. Diese bekommen eine kleine Dividende – und warnen vor Risiken.
Der Kurs der türkischen Lira fällt weiter und hat abermals ein Rekordtief erreicht. Wirtschaft und Notenbank stehen unter Druck. Die Politik ist dagegen eher weniger hilfreich.
Die Schweizer Buchbranche steckt wegen des starken Franken in der Krise. Ein Gespräch mit dem Bestseller-Autor Martin Suter über knappe Kalkulationen und die Erkenntnis, dass es anderswo auch ganz schön ist.
Die guten Vorgaben der Wall Street heben auch die Tokioter Börse ins Plus. Die amerikanische Notenbank bleibt auf ihrem Weg zur Zinswende.
Unklare Signale von der amerikanischen Notenbank und der weiterhin ungelöste Griechenland-Konflikt lassen Anleger an den Finanzmärkten zurückhaltend agieren. Die Aktie von Adidas zählt zu den Gewinnern des Tages.
Die amerikanische Notenbank öffnet wie erwartet die Tür für die erste Zinserhöhung seit 9 Jahren. Doch wann sie den entscheidenden Schritt wagt, bleibt offen.
Die amerikanische Notenbank rügt Mängel in den internen Kontrollsystemen einer Tochter der Deutschen Bank. Auch eine spanische Bank fällt durch. Die großen Adressen der Wall Street bleiben hingegen unbehelligt.
Am ersten Tag ihrer Anleihekäufe ist die Notenbank zurückhaltend vorgegangen. Am Markt wird aber eine Verknappung des Angebots befürchtet. Durch ihr Kaufprogramm kommt die EZB dem heimlichen Ziel einer Euro-Abwertung immer näher.
Die Europäische Zentralbank flutet die Märkte mit Geld. Durch den Kauf von Staatsanleihen will die Notenbank 60 Milliarden Euro in die Märkte pumpen - pro Monat. Doch das Programm ist umstritten.
Unvollständige Unterlagen, schlampige Berichte: Die Deutsche Bank könnte im zweiten Stresstest der amerikanischen Notenbank durchfallen. Dabei sind die Vereinigten Staaten einer der wichtigsten Märkte des Geldinstituts.
Die Chefin der amerikanische Notenbank hat die Banken wegen eines zum Teil ungesetzlichen und unethischen Geschäftsgebarens scharf kritisiert. Trotzdem sieht Yellen inzwischen Fortschritte bei den großen Instituten.
Bei einem Spitzentreffen hat Großbritanniens Premier Cameron mit Vertretern der Notenbank und des Finanzministeriums das Szenario eines Euro-Austritts Griechenlands besprochen. Ein Ergebnis: Die Wahrscheinlichkeit eines „Grexit“ habe sich erhöht.
Die Europäische Zentralbank hat der griechischen Notenbank einen großen Spielraum für Notfallkredite an griechische Geschäftsbanken eingeräumt. Von einer Obergrenze von 60 Milliarden Euro ist die Rede.
Die amerikanischen Aufsichtsbehörden verlangen von den Banken drastische Maßnahmen, die über Geldbußen hinausreichen könnten. Doch kultureller Wandel ist nur schwer zu messen.
Offiziell hat die Schweizer Notenbank gerade den Mindestkurs des Franken zum Euro abgeschafft. Daraufhin schoss der Wert der Währung nach oben. Nun ist angeblich ein inoffizielles Kursziel geplant.
Nach der Herabstufung durch die Ratingagentur S&P will die russische Notenbank Handlungsfähigkeit demonstrieren - und senkt am Freitag den Leitzins um zwei Punkte auf 15,0 Prozent. Der Rubel verliert nach der Zinssenkung an Boden.
Bisher deuten in den Vereinigten Staaten alle Zeichen auf eine Leitzinserhöhung im Sommer hin. Noch hält die Notenbank Fed still. Die niedrige Inflation lässt bei Experten allerdings Zweifel wachsen lassen.
Die bevorstehende Notenbanksitzung wird zeigen, ob die Fed weiter in Richtung Zinserhöhungen marschiert. Oder ob sie erst noch auf die Inflation wartet, die nicht kommen will.
Anleger schaffen ihr Geld weiter in die Schweiz. Daran ändern auch die Strafzinsen der Notenbank nichts. Obwohl sie den Euro-Mindestkurs aufgegeben hat, interveniert sie wohl weiter.
Amerikaner, Briten, Japaner und Schweizer haben es gemacht: Anleihekäufe, wie sie nun wohl auch die EZB plant. Sie gehören heute offenbar zum Standard-Repertoire einer Notenbank. Wie viel sie bringen, wissen die Fachleute noch nicht.
Die Schweizer Notenbank hat wohl auch in der vergangenen Woche Milliarden für Währungskäufe ausgegeben. Notenbankchef Jordan schließt auch künftige Eingriffe nicht aus. Und die Politik hat einen Wunsch.
Das Kaufprogramm der Europäischen Zentralbank für Staatsanleihen nimmt Gestalt an: Laut einem Medienbericht hat EZB-Präsident Mario Draghi der deutschen Kanzlerin seine Überlegungen dazu vorgestellt.