Die Fed dreht an der Zinsschraube
Amerika-Urlauber werden 2016 mehr Geld in die Hand nehmen müssen. Die Fed plant wohl weitere Zinsschritte. Der vor Kraft strotzende Dollar könnte noch stärker werden.
Amerika-Urlauber werden 2016 mehr Geld in die Hand nehmen müssen. Die Fed plant wohl weitere Zinsschritte. Der vor Kraft strotzende Dollar könnte noch stärker werden.
Die Niedrigzinsphase macht es klarer denn je: Ob Einmalanlage oder Sparplan, auf die Kosten der Geldanlage kommt es an. Und da sehen gemanagte Investmentfonds und teure Lebensversicherer schlecht aus.
Die Niedrigzinsphase ist für einige Banken und Sparkassen zum Überlebenskampf geworden. Besonders für die Landesbausparkassen - und der fordert Opfer.
In diesem Jahr kann es zum Teil zu erheblichen Beitragssteigerungen für Privatversicherte kommen. Mit der richtigen Tarifwahl sind sie vermeidbar.
EZB-Chef Mario Draghi dreht den Geldhahn weiter auf - nicht ohne Folgen. Lohnt sich ein Tagesgeld-Konto oder sollten die deutschen Sparer auf Festgeld setzen?
Sparer müssen sich auf eine lange Durststrecke bei den Guthabenzinsen einstellen. Überziehungszinsen hingegen bleiben bei vielen Banken hoch. Angeblich auch aus pädagogischen Gründen.
Die Notenbank hält die Kritik am Niedrigzins offenbar für überzogen. Die Renditen auf Geldvermögen seien in der Vergangenheit schon geringer gewesen. Und Sparern komme es ohnehin eher auf etwas anderes an.
Trotz niedriger Zinsen hält die Mehrheit der Deutschen ihr Geld in Anlagen mit geringen Renditen. Wie eine aktuelle Studie zeigt, bleibt die Liebe zu Sparbuch und Tagesgeld hierzulande konsequent.
Dass die Sparer unter niedrigen Zinsen leiden, ist klar. Doch was macht der Niedrigzins mit den Gewinnen von Banken? Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich hat das jetzt untersucht.
Niedrige Zinsen und strengere Regulierung machen gerade kleinen Banken zu schaffen. Die Volksbanken erwarten, dass die Zahl der Institute in den kommenden Jahren deutlich schrumpft - mit spürbaren Folgen für die Kunden.
Gehen die Niedrigzinsen zu Lasten der Vermögen? Nicht unbedingt. Zwar schon eher zu Lasten der Sparer, aber der Effekt ist nicht so groß, befinden Wirtschaftsforscher.
Durch die Niedrigzinsen müssen Unternehmen mehr Geld für die zugesicherte Betriebsrente zahlen. Dabei könnte eine kleine Änderung im Handelsrecht bereits für große Entlastung sorgen.
Die niedrigen Zinsen fordern Anbieter in der Altersvorsorge heraus. Doch indem sie sich auf dieses Risiko einstellen, setzen sie sich einer anderen Gefahr aus. Was passiert, wenn der Zins dreht?
Sie finanzieren Sozial-, Umwelt-, Kunst- oder Sportprojekte. Doch dafür müssen Stiftungen auch das Geld verdienen. Ihr Kapital wirft aber immer weniger Zinsen ab. Gefragt sind daher neue Geldanlagen.
Vor ernsthafte Probleme stellen die Niedrigzinsen die Bausparkassen noch nicht. Gleichwohl sind sie die größte Herausforderung. Und zwingen die Bausparkassen zum Handeln.
Die Zinsen sind niedrig wie nie. Das trifft arme und reiche Sparer. Aber wer leidet am meisten? Eines ist sicher: Für die Entwicklung der Ungleichheit in Deutschland ist ein anderer Faktor ausschlaggebend.
Die Zinsen sind niedrig - sehr niedrig. Deshalb ächzen Arbeitgeber unter ihren Pensionslasten und versuchen, irgendwie aus ihrer Pflicht herauszukommen. Warum das aber gar nicht so leicht ist.
Es gibt immer noch weniger Zertifikate als als nach dem Lehman-Schock im Jahr 2008. Vor allem Zinsprodukte verkaufen sich nicht mehr. Und das Schrumpfen geht weiter.
Die privaten Krankenversicherungen leiden unter den niedrigen Zinsen. Wenn das so weitergeht, könnten sie ihre Beiträge kräftig erhöhen.
Die Nachfrage nach 1000-Franken-Banknoten steigt. Die Schweizer horten Bargeld, um die Negativzinsen zu umgehen. Aber auch im Euroraum wächst die Nachfrage nach Bargeld.
Offene Immobilienfonds haben in den vergangenen Jahren vielen Anlegern Kummer bereitet. Fonds wurden eingefroren und abgewickelt. In der aktuellen Niedrigzinsphase rückt das Immobilieninvestment wieder in den Fokus der Anlegers.
Langweilig, berechenbar, solide: Daniel von Borries, Chefanleger der Ergo-Versicherung, über Lebensversicherungen. Niedrigzinsen könnte deren Ende sein – von Aktien will er aber trotzdem nichts wissen.
Wegen des anhaltenden Niedrigzinses werfen Kapitallebensversicherungen immer weniger ab. Allerdings trifft der Trend die Kunden nicht gleichermaßen.
Die Finanzaufsicht Bafin betrachtet die niedrigen Zinsen mit Sorge - und kündigt Kontrollen bei Lebensversicherern und Banken an. Außerdem vermeldet die Bankenaufsicht den Abschluss der Sonderprüfung der Deutschen Bank in der Zinsaffäre.
Die meisten Mittelständler beschreiben ihre Anlagepolitik als sicherheitsbewusst. In Zeiten der Niedrigzinsen müssen sie dennoch neue Wege suchen, wenn sie nicht ganz auf Rendite verzichten wollen.
So belebend die Niedrigzinsen kurzfristig wirken, so lähmend können sie langfristig sein
Bill Gross ist berühmt. Nun rät der prominente Fondsmanager, gegen Bundesanleihen zu wetten. Aber noch nicht jetzt - denn ein wichtiger Grund steht dagegen.
Die Zinsen sind auf Rekordtief. Doch die Menschen bringen ihr Geld trotzdem lieber aufs Sparbuch, statt es auszugeben – etwa für eine Immobilie.
Wer wenig verdient, kann nur durch Verzicht eine Altersvorsorge aufbauen. Doch selbst das wird durch den Niedrigzins aufgefressen. Ein politisches Problem.
Die Zinsen sind so gering wie nie zuvor. Für private Sparer bedeutet das beträchtliche Verluste. Der Staat kann dadurch allerdings eine Menge einsparen.
Die historische Niedrigzinsphase sollten Haus- und Wohnungsbesitzer dankend annehmen. Wer sein Haus noch nicht abbezahlt hat, der kann in vielen Fällen jetzt günstig umschulden oder sich die niedrigen Zinsen vorab sichern.
Banker sein, das war mal was. Aber für klassische Banken sieht die Zukunft düster aus. Das hat viele Gründe: Soziale Netzwerke, Niedrigzinspolitik und staatliche Regulierung sind ein paar davon.
Bayer hat es getan, VW ebenfalls: Noch nie wurden so viele Hybridanleihen ausgegeben wie im Moment. Der Nischenmarkt gewinnt für deutsche Unternehmen immer mehr an Bedeutung.
Sparer haben es wegen der niedrigen Zinsen derzeit schwer. Doch in Aktien zu investieren, kann sich durchaus lohnen. Es gilt allerdings, ein paar Regeln zu beachten – ein Überblick.
Durch den Niedrigzins sind die Kosten für die Altersvorsorge ihrer Mitarbeiter für die börsennotierten Konzerne in nur einem Jahr um ein Viertel teurer geworden. Das geht ans Eigenkapital. Doch es gibt keinen Ausweg.
Die hohen Kosten für Kindergarten und Schule stoßen vielen Eltern übel auf. Dabei sind es Investitionen, die sich lohnen.