Alter schützt vor Machtgier nicht
Lange war es still um Silvio Berlusconi. Doch nun ist er wieder da – und will Staatschef werden – mit 85 Jahren.
Lange war es still um Silvio Berlusconi. Doch nun ist er wieder da – und will Staatschef werden – mit 85 Jahren.
Der Emissionshandel weise der Wirtschaft den Weg zur Klimaneutralität, sagte Kanzlerin Angela Merkel in Glasgow. Die Ziele des Pariser Klimaabkommens will sie noch nicht aufgeben. Aber: „Wir sind noch nicht da, wo wir hinmüssen.“
Die Staats- und Regierungschefs betonen zum Abschluss des G-20-Gipfels in Rom die gute Stimmung. Doch das kann nicht über große Differenzen insbesondere in der Klimapolitik täuschen.
Auf dem G-20-Gipfel in Rom beschwört Gastgeber Mario Draghi die Chance eines geeinten Vorgehens der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer. Doch die Differenzen sind schwer zu überbrücken.
Reiche Länder ertrinken schier in Impfstoffen, in armen Länder herrscht hingegen großer Mangel. Bis Mitte 2022 sollen 70 Prozent aller Menschen auf der Welt geimpft sein. Ist das zu schaffen?
Mario Draghi empfängt die Staats-und Regierungschefs der führenden Industrienationen. Im Vorfeld kam es zu Demonstrationen und Blockaden durch Unterstützer der Bewegung „Extinction Rebellion“.
Der Ex-Zentralbankpräsident Mario Draghi will Italien wirtschaftlich wieder aufs Radar bringen. Doch vor dem G20-Gipfel zeigt seine Reformbilanz schon die ersten Macken. Wie lange bleibt er Ministerpräsident?
Venedig versinkt im Hochwasser. Dabei liegen seit vielen Jahren Pläne für die Rettung auf dem Tisch. Wer hat Schuld am Untergang der Lagunenstadt? Eine Entgegnung auf Orhan Pamuk.
Die Debatte um den Schutz von sexuellen Minderheiten in Italien erhält neuen Auftrieb. Der Senat lehnt das „Legge Zan“ ab – und belastet damit die Koalition von Ministerpräsident Draghi.
Wir sind alle Venezianer: Der türkische Literaturnobelpreisträger Orhan Pamuk appelliert an den italienischen Ministerpräsidenten, durch mehr Klimaschutz nicht nur Venedig zu retten.
Die letzte Blütezeit der italienischen Wirtschaft liegt lange zurück. Eine neue ist nicht in Sicht.
In Italien hat die Regierung von Mario Draghi den politischen Populismus ausgebremst. Ist es ihm auch gelungen, das Land nachhaltig politisch zu verändern?
Das Mandat des italienischen Präsidenten Mattarella läuft im Februar aus. Dass Silvio Berlusconi gerade viele Termine im In- und Ausland wahrnimmt, befeuert Spekulationen über die Zukunftspläne des 85 Jahre alten Politikers.
Viele Italiener sind mit der Regierungsarbeit ihres Ministerpräsidenten zufrieden – Mario Draghi führt sein Regierungsbündnis mit Geschick. Nach den Stichentscheiden bei den Kommunalwahlen kann er sich als indirekter Sieger fühlen.
Von Freitag an müssen die 23 Millionen Erwerbstätigen im Land einen Green Pass vorweisen können, um nicht ihr Gehalt zu verlieren. Am Hafen von Triest kam es zu ersten Streiks.
Impfgegner und Randalierer ziehen durch die Straßen von Rom, liefern sich Kämpfe mit der Polizei, stürmen ein Gebäude der Gewerkschaft. Deren Chef stellt sich den Randalierern verbal entgegen.
Die Bundeskanzlerin traf am Donnerstag den italienischen Ministerpräsidenten Mario Draghi in Rom. In ihrer Rede sprach sie unter anderem über G20, Olaf Scholz und ihre Liebe zu Italien.
Die Kanzlerin ist am Donnerstag von Papst Franziskus zu einer Privataudienz empfangen worden – der fünften in ihrer Amtszeit. Danach trifft sich Merkel zu einem Arbeitsessen mit dem italienischen Regierungschef Draghi.
Die deutsch-italienische Beziehung ist kompliziert: Einerseits werden diplomatische Reden voller Anerkennung gehalten, andererseits herrschen Misstrauen und Neid. Wie ist es dazu gekommen?
Italiens Umweltminister Roberto Cingolani wirbt dafür, zu Kernkraftwerken zurückzukehren, wenn neue Technologien ausgereift seien. Es dürfe keinen „ideologischen Bann“ geben. Doch der Proteststurm im Land ist groß.
Kein Land in Europa hat die 3-G-Regel so strikt angewandt wie die Regierung von Ministerpräsident Draghi in Rom. Das Ergebnis: Italien hat eine Impfquote, von der Deutschland nur träumen kann.
Ohne Kompromisse mit Impfgegnern hat der Ministerpräsident die 3G-Pflicht für alle 23 Millionen Beschäftigten in Italien eingeführt – gut so.
Wer kein Zertifikat über eine Impfung oder einen Test vorweisen kann, darf in Italien vom 15. Oktober an nicht mehr zur Arbeit in Büros, Behörden, Geschäften oder der Gastronomie gehen. Und in Frankreich müssen 3000 nicht geimpfte Pflegekräfte ihren Posten räumen.
Italien wird Mitte Oktober als erstes Land in der EU die allgemeine Corona-Zertifikatspflicht für das gesamte Arbeitsleben einführen. Eine große Mehrheit der Bevölkerung befürwortet diesen Schritt.
Die EU pumpt so viel Geld nach Italien wie in kein anderes Land. Die Draghi-Regierung sorgt für bessere Stimmung. Von beidem dürften auch die Aktien profitieren.
Italiens Gesundheitsminister prescht mit einem Aufruf für eine globale Impfkampagne vor. Die Teilnehmer sollen sich zu nichts weniger als zur „Impfung aller Menschen auf der Welt“ verpflichten.
Es gehört zum Selbstbild der Italiener, dass sie immer dann am besten sind, wenn sie zuvor am tiefsten gefallen waren. Diesmal scheint es zu stimmen.
Liefert Mario Draghi in Italien die Reformen, die er als Gegenleistung für die EU-Hilfe versprochen hat? Zumindest hat er es schwer, kraftvolle Veränderungen durchzusetzen. Jetzt wankt auch der Zeitplan für die Steuerreform.
Wenn bis zum 15. September nicht 80 Prozent der Italiener die Erstimpfung gegen Corona erhalten hätten, müsse das Land über eine allgemeine Impfpflicht nachdenken. So fordert es ein Staatssekretär in Rom.
Vor fünf Jahren starben mehr als 300 Menschen bei einem Erdbeben in Italien. Die meisten Opfer verzeichnete das Städtchen Amatrice. Mittlerweile ist das Leben hier zurückgekehrt, doch Zerstörung und Stille blieben. Nun verspricht Rom Hilfe.
Landesgruppenchef der CSU, das war der perfekte Job für Alexander Dobrindt in der zu Ende gehenden Legislaturperiode. Der Oberbayer konnte in eine neue Rolle schlüpfen – und erntete sogar Anerkennung vom politischen Gegner.
Ein Park im italienischen Latina soll wieder nach einem Bruder Benito Mussolinis heißen. Der bizarre Namensstreit über die Grünanlage „Parco Falcone Borsellino“ belastet die Koalition in Rom.
Die Brände in Süditalien haben die Hauptstadtregion Latium erreicht, in Kalabrien haben die Flammen einen Teil eines Nationalparks zerstört. Für ein Großteil der Feuer sind Menschen verantwortlich – darunter auch die Mafia.
In Italien gilt seit einer Woche vielerorts eine Impfpasspflicht. Die erste Bilanz der Gastronomen fällt ernüchternd aus. Und was passiert, wenn jemand einen falschen Impfpass vorzeigt?