Wer uns nicht wählt, ist ein Terrorist
Der türkische Präsident gerät vor der Wahl am Sonntag ins Rasen. Jeden, der nicht zu seinem eigenen Lager zählt, erklärt Erdogan zum Feind. Ein Aufruf aus dem Gefängnis stört sein Kalkül empfindlich.
Der türkische Präsident gerät vor der Wahl am Sonntag ins Rasen. Jeden, der nicht zu seinem eigenen Lager zählt, erklärt Erdogan zum Feind. Ein Aufruf aus dem Gefängnis stört sein Kalkül empfindlich.
Das Misstrauen der Investoren macht der Türkei schwer zu schaffen. Die Notenbank kann den Lira-Kurs zwar mit allen Mitteln stützen, doch das bringt die Staatsanleihen unter Druck.
Die wirtschaftliche Lage der Türkei ist eines der Hauptthemen bei den wichtigen Kommunalwahlen am 31. März. Doch der Kurs der Lira fällt – und Erdogan droht denjenigen, die genau darauf setzen.
Vor den Kommunalwahlen Ende März setzt der türkische Präsident immer stärker auf Polarisierung. Selbst ein Übergriff auf eine Kopftuchträgerin bleibt ungestraft, wenn der Täter zur Polizei gehört.
In der Türkei grassieren Armut, Korruption und Verbote. Erdogan, einst selbst gegen diese Phänomene angetreten, bekommt die Rechnung seiner Politik präsentiert. Bislang müssen andere sie bezahlen.
Per Helikopter hatten sich die Soldaten nach Griechenland abgesetzt, wo sie Asyl beantragten. Jetzt geht der Streit zwischen Ankara und Athen in eine neue Runde.
Auch wenn es vor Wahlen regelmäßig anders hieß: Erdöl hat man in der Türkei noch nicht gefunden. Jetzt soll der Hanfanbau die Inflation senken. Und wer Erdogans AKP die Stimme gibt, hat im Jenseits gute Karten.
Die Journalistin Pelin Ünker war an der internationalen Recherche der „Paradise Papers“ beteiligt, durch die unter anderem der damalige Ministerpräsident Binali Yildirim aufflog. Dafür soll sie nun bestraft werden.
In Japan kam es am Donnerstag zu sehr starken kurzfristigen Bewegungen von Devisenkursen. Solche „Flash Crashs“ lassen sich immer öfter an den Märkten beobachten. Was steckt dahinter?
Turbulenter Handel in Fernost: In sechs Minuten schießt der japanische Yen am Donnerstagmorgen durch die Decke, andere Währungen verlieren stark. Erklärungen sind noch Mangelware.
Aus Angst vor hohen Schulden und Folgen des Streits mit Amerika stürzte die türkische Lira im Sommer ab. Nun kostet sie wieder mehr – ganz ohne neue Notenbankhilfe.
Die Währungskrise in der Türkei belastet das deutsche Exportgeschäft schwer. Unter den Unternehmen herrscht große Verunsicherung – und eine rasche Trendwende ist nicht in Sicht.
Die Inflation in der Türkei ist auf einem Rekordhoch: Sogar der Preis für Toilettenpapier steigt rasant und junge Leute verzichten aufs Ausgehen.
In der Türkei steigt die Inflation weiter ungebremst: Mit über 25 Prozent ist der Preisanstieg im Oktober der stärkste seit Mitte 2003.
Um fast ein Fünftel bricht der operative Gewinn im vierten Quartal ein. Das erste Jahr der Unabhängigkeit verlief holprig für Ceconomy.
Unter wirtschaftlichem Druck lässt Erdogan Pastor Brunson frei. Ob ihn Trump dafür belohnt? Die „unabhängige“ Justiz der Türkei weiß jedenfalls schon, wen sie die Rechnung zahlen lässt.
Der türkische Finanzminister hat eine Zusammenarbeit mit der amerikanischen Unternehmensberatung McKinsey angekündigt. Dass es tatsächlich dazu kommt, ist nach Informationen der F.A.Z. aber unwahrscheinlich.
Der Sprung der türkischen Inflationsrate auf knapp 25 Prozent ist Ausdruck eines viel zu zögerlichen Handelns der Regierung und der Notenbank in Ankara.Die mit großer Mühe eingedämmte Vertrauenskrise in die Lira könnte wieder aufbrechen.
Cem Halavurt hat den Antrag gegen den Hausarrest seines Mandaten am Dienstagnachmittag eingelegt. Die Inhaftierung des amerikanischen Pastors belastet die Beziehung zwischen der Türkei und den Vereinigten Staaten schwer.
Die Preise in der Türkei steigen rapide. Im Schnitt kosten Waren derzeit 25 Prozent mehr als vor einem Jahr. Besonders Lebensmittel werden immer teurer.
Insgesamt sollen 417 Menschen verhaftet werden. Ihnen wird Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung vorgeworfen. Laut Staatsanwalts sollen sie die „wirtschaftliche und finanzielle Sicherheit der Türkei“ angegriffen haben.
Recep Tayyip Erdogan ist als Staatspräsident einer wirtschaftlich angeschlagenen Türkei in Deutschland. Doch helfen kann sich das Land nur selbst.
Als Ziel seines Staatsbesuchs in Deutschland gibt der türkische Präsident Erdogan aus, „die Phase der letzten Jahren in unserem Verhältnis komplett hinter uns zu lassen“.
Trotz einer schwächelnden Wirtschaft will die Türkei die galoppierende Inflation im Land einfangen. Das sagt der türkische Finanzminister. Konkrete Maßnahmen nennt er aber nicht.
Hält die jüngste Dax -Erholung in der neuen Börsenwoche an? Die weitere Börsenrichtung wird in diesen Tagen zum Streitthema der Experten.
Zölle, Sanktionen, Abschottung: Länder bekämpfen sich vermehrt mit ökonomischen Mitteln. Die Strategie ist nicht neu – aber sie wird immer effektiver.
Nach der überraschend deutlichen Zinsanhebung durch die Notenbank der Türkei greifen Anleger bei der türkischen Lira zu.
Mit einer starken Leitzinserhöhung von 625 Basispunkten versuchen die türkischen Währungshüter, ihre Unabhängigkeit unter Beweis zu stellen. Staatspräsident Erdogan zweifelt an diesem Vorgehen.
Die türkische Notenbank hat die Zinsen deutlich erhöht und dem Land damit Luft in der Währungskrise verschafft.
Die türkischen Währungshüter haben es nicht leicht: Sie müssen nicht nur gegen den Verfall der Landeswährung Lira kämpfen, sondern sich dabei auch noch gegen den mächtigen Staatspräsidenten auflehnen.
Es läuft genauso wie in der Endphase der Osmanen, Erdogans großen Vorbildern. Während sich der türkische Präsident einen dritten Palast genehmigt, verlassen gut ausgebildete junge Leute das Land.
Die höheren Zinsen locken Geld aus den Schwellenländern in die Vereinigten Staaten. Der Schwellenländeraktienindex MSCI Emerging Markets ist in die Baisse gerutscht, die Währungen leiden. Und auch in Amerika verlieren Aktien an Vorteilhaftigkeit.
Die türkische Notenbank meldet 118 Tonnen Gold weniger als im Frühjahr. In den Zahlen sind auch schon die Reserven der Banken enthalten. Unklar ist bisher, wo die Rücklagen hin verschwunden sind.
In einigen Schwellenländern gibt es Krisen. Insgesamt aber stehen diese Staaten gut da. Diese Risikofaktoren könnten ihnen jedoch zusetzen.
Erdogan hat es geschafft: Bei der oppositionellen Zeitung „Cumhuriyet“ ist es zu einem Machtwechsel gekommen. Der könnte eine der letzten kritischen Presse-Stimmen in der Türkei ersticken.
Zuletzt mussten Bitcoin und andere Digitalwährungen große Kursverluste hinnehmen – eine Trendumkehr oder doch nur ganz normale Schwankungserscheinungen?