Nicht mit diesem Präsidenten
Was die Türkei braucht, sind keine Personalwechsel auf subalternen Posten. Sondern eine grundlegend neue Politik. Eine Analyse.
Was die Türkei braucht, sind keine Personalwechsel auf subalternen Posten. Sondern eine grundlegend neue Politik. Eine Analyse.
Der Wahlsieg Joe Bidens sorgt an den Märkten rundum für Optimismus. Einige warnende Stimmen gibt es aber dennoch.
Der bisherige türkische Finanzminister Berat Albayrak ist der Schwiegersohn von Präsident Erdogan – und wirft nun völlig unerwartet das Handtuch. Die Anleger reagieren schon. Was sind die Hintergründe und was passiert nun?
Mitten im Verfall der türkischen Währung erklärt Berat Albayrak seinen Rücktritt als Finanzminister. Ob Präsident Erdogan das Gesuch seines Schwiegersohnes annimmt, ist aber noch offen.
Die Türkei steckt mitten in einer Währungskrise, die türkische Lira war zuletzt abermals auf ein Rekordtief gefallen. Nun hat Präsident Erdogan den Notenbank-Chef überraschend entlassen. Der Nachfolger steht bereits fest.
In der Türkei können sich Menschen kein Brot mehr leisten. Ihr Staatspräsident kritisiert eine Spendenaktion des Koalitionspartners. Die hiesigen Medien schweigen dazu – bis auf eine Ausnahme.
Die türkische Notenbank hebt ihren Inflationsausblick drastisch an. Analysten gehen nun davon aus, dass auch die lange erwartet starke Zinserhöhung folgt. Der Kurs der Lira stürzte in neue, ungeahnte Tiefen.
Die Provokationen des türkischen Präsidenten sind keine Ausrutscher, sie sind kalkuliert. Erdogan weiß, dass er mit Frankreich innenpolitisch mehr erreichen kann als mit Deutschland.
Der Kurs der türkischen Lira ist gegenüber dem Dollar unter die psychologisch wichtige Marke von 8 Lira je Dollar gefallen. Eine Wende ist derzeit nicht abzusehen.
Der Wert der türkischen Landeswährung sinkt immer weiter. Nicht mal mit der Währung von stark strauchelnden Schwellenländern ist die Lira mehr vergleichbar.
Ankara überrascht die Märkte mit einer Kehrtwende in der Geldpolitik: Der Abwärtsdruck auf die türkische Währung und deren Rekordtiefs zwingen dazu.
„Drei Kinder hast du gefordert, drei habe ich bekommen. Und meinen Sohn habe ich Tayyip genannt. Bitte hilf mir“: Die Armut wächst, Erdogan findet Gas und macht eine weitere Kirche zur Moschee.
Europas Währung gewinnt an Wert. Die EU zeigt in der Corona-Krise Einigkeit und die amerikanische Notenbank ändert ihre Politik. Was heißt das für deutsche Anleger?
Banken in der Türkei haben wegen des Kursrutsches damit begonnen, Gebühren für Barabhebungen ausländischer Devisen zu verlangen.
Die türkische Währung setzt ihre Talfahrt fort – seit Jahresanfang hat die Währung zum Dollar rund 18 Prozent an Wert verloren. Den Grund dafür sehen Analysten unter anderem in der mangelnden Inflationsbekämpfung der Zentralbank.
Mit dem Präsidenten und der AKP können viele nichts anfangen. Sie träumen von Freiheit, die sie in ihrem Land nicht bekommen. Viele wollen deshalb weg.
Erdogans Kehrtwende in Sachen Hagia Sophia kann nicht darüber hinweg täuschen, dass der türkische Präsident die Probleme seines Landes nicht mehr löst, sondern nur noch verschleiert.
Ankara ist in mehrere Kriege involviert. Der stellvertretende Vorsitzende der größten Oppositionspartei sieht das Erbe Atatürks gefährdet. Ein Gespräch mit Ünal Ceviköz.
In Syrien beginnt eine neue Phase des Konflikts. Ausländische Mächte kämpfen um Macht und Einfluss. Besonders intensiv tobt der Wettstreit zwischen Russland und Iran.
Der türkische Präsident hat ein Problem: Junge Wähler lehnen ihn ab. Er buhlt um ihre Gunst, auch im Internet. Doch da hat er gerade eine große Pleite erlebt.
Die Notenbank senkt den Leitzins nicht – überraschenderweise. Ist das das Ende des atemberaubenden Kurses von Zinssenkungen?
Der türkische Staatshaushalt lässt größere Hilfen für die Wirtschaft in der Corona-Pandemie nicht zu. Präsident Erdogan verliert in Umfragen an Rückhalt – und greift zu einem bewährten Mittel.
Am Kapitalmarkt geht die Sorge um, dass der türkischen Notenbank die Dollar-Reserven knapp werden.
Für einen Euro musste am Mittwoch der Rekordpreis von 7,61 Lira gezahlt werden. Zuvor hatte die Zentralbank den Leitzins um einen Punkt reduziert. Es war die achte Zinssenkung seit Mitte vorigen Jahres.
Die beiden wichtigsten Hilfsprogramme für Syrer in der Türkei enden in wenigen Monaten. Wenn die EU kein Geld zur Verfügung stellt, droht eine neue Fluchtbewegung nach Europa.
Immer wieder weist der türkische Präsident Erdogan auf die hohen Ausgaben für die syrischen Flüchtlinge in seinem Land hin. Wie viel Geld steht der Türkei tatsächlich zur Verfügung?
Der türkische Präsident wusste schon immer, wie man Konkurrenten ausschaltet und das Volk für sich gewinnt. Erdogans Prasserei aber fällt immer mehr Menschen auf.
Wenn der Hochsommer endet und die Touristen sich verabschieden, bleiben immer noch Tausende Deutsche an der türkischen Riviera. Sie schätzen das Klima, das Meer, die Freundlichkeit – selbst von Erdogan lassen sie sich nicht vertreiben.
Die chinesische Währung Yuan hat auf den niedrigsten Stand seit 2008 abgewertet. Auch die Talfahrt der türkischen Lira beschleunigt sich.
Das EU-Land macht Stimmung gegen den Bau eines Volkswagenwerks in der Türkei, um die Großinvestition ins eigene Land zu holen. Der Wortführer der Kampagne warnt das deutsche Unternehmen vor Erdogan.
Die türkische Zentralbank hat den Leitzins nach dem Wechsel ihres Gouverneurs durch Präsident Erdogan überraschend stark gesenkt. Die Finanzmärkte reagieren verhalten.
Die mühsam erkämpfte Unabhängigkeit der Kreditinstitute wird weltweit – teils brutal, teils subtil – eingeschränkt. Gehen in Zukunft Geldpolitiker und Regierungen Hand in Hand?
Am Montagmorgen steht der Kurs der türkischen Lira unter Druck. Die Entlassung des Notenbankchefs wird sehr ungünstig aufgenommen.
Inmitten des engen Gassengewirrs von Istanbuls „Großem Basar“ wird Kochgeschirr aus Kupfer und Silber geschmiedet, das auf Superyachten ebenso im Einsatz ist wie im britischen Königshaus.
Mehr als ein Jahr nach der Freilassung Deniz Yücels urteilen türkische Verfassungsrichter: Die persönliche Sicherheit und Freiheit sowie das Recht auf Meinungsfreiheit des „Welt“-Reporters sei verletzt worden. Dieser widmet sich indes neuen Aufgaben.
Für Erdogan geht es bei den Kommunalwahlen am Sonntag um alles. Deshalb hat die AKP ein Schwergewicht aufgestellt. Doch die Opposition will sich die Chance eines Sieges nicht nehmen lassen – und schickt ihren Hoffnungsträger ins Rennen.