Bundesregierung reagiert „mit Unverständnis“ auf Erdogan
Nachdem die Türkei unter anderem den deutschen Botschafter zur „unerwünschten Person“ erklärt hat, zeigt Berlin Unverständnis. Erdogan plant nächste Schritte im Streit.
Nachdem die Türkei unter anderem den deutschen Botschafter zur „unerwünschten Person“ erklärt hat, zeigt Berlin Unverständnis. Erdogan plant nächste Schritte im Streit.
Die Türkei ist von ausländischen Devisenzuflüssen abhängig. Die Art und Weise wie Staatspräsident Erdogan mit den Geldgebern umgeht, gefährdet das Land.
Präsident Erdogan ist zu einer Belastung für die Türkei geworden. Die Eskalation, die er vom Zaun gebrochen hat, mag für ihn selbst eine persönliche Genugtuung sein, sie schadet aber seinem Land.
Die wirtschaftliche Lage in der Türkei ist düster, die internationale Kritik an der türkischen Regierung wird lauter. Was macht der Präsident? Er greift zum Basketball.
In der Türkei grassiert die Armut, fast die Hälfte der Jüngeren ist arbeitslos. Fotos der Sommerresidenz von Erdogan an der Ägäis zeigen, welche Rechnung das zum Sparen genötigte Volk bezahlt.
Im Norden Syriens herrscht die Türkei über vier Gebiete mit einer Bevölkerung von vier Millionen Menschen. Neue Flüchtlingsströme, etwa aus Idlib, sollen vor allem dorthin gelenkt werden.
Die Medien in der Türkei hat Erdogan zum Schweigen gebracht. Wer sagt uns nun, an wen Waffen in Syrien gingen? Ein Krimineller, dessen Videos dem Präsidenten zu schaffen machen.
Der türkische Präsident Recep Erdogan dringt auf eine Zinssenkung. Das schickt die Währung abermals auf Talfahrt.
Die türkische Währung verliert immer mehr an Wert. Das Vertrauen der internationalen Finanzmärkte ist erschüttert. Welche Rolle spielt Präsident Erdogan dabei?
Präsident Erdogan spricht nicht nur absurde Verbote aus. Er leistet sich dabei schöne Versprecher. Bei Korruption und Polizeigewalt versteht er keinen Spaß: Man darf sie nicht dokumentieren.
Der Streit mit Amerika um die osmanischen Massaker an Armeniern vor mehr als 100 Jahren und neue kritische Bemerkung des Zentralbankchefs zur Zinspolitik haben die Finanzmärkte der Türkei zum Wochenstart in Aufregung versetzt.
Die Nutzung von digitalem Geld wird in der Türkei stark eingeschränkt, weil es angeblich irreparable Schäden anrichte. Grund für das Bezahl-Verbot dürfte vor allem die Schwäche der Landeswährung Lira sein.
Der türkische Staatschef will trotz hoher Inflation die Zinszügel lockern. An den Märkten kommt das schlecht an. Die Lira verliert deutlich.
In Ankara sprechen von der Leyen und Michel über die von der EU erhoffte „positive Agenda“ mit der Türkei. Es geht vor allem um außenpolitische und strategische Erwägungen. Die Opposition zeigt sich enttäuscht.
Ein türkischer Parlamentarier muss in Haft. Sein einziges Verbrechen: Er findet, Türken und Kurden sollten einander nicht länger töten.
Nach dem Zentralbankchef hat Präsident Erdogan nun dessen Stellvertreter entlassen. Auch sonst ist die Lage vor dem Besuch der EU-Spitze in Ankara angespannt.
Die Lira fällt und fällt und fällt, der türkische Präsident entlässt den Zentralbankchef. Dass er sein Glücksspiel gleichzeitig für sich selbst und für sein Land gewinnen kann, ist unwahrscheinlich.
Die städtische Elite verliert die alleinige Kontrolle über Leben und Politik der Türkei.
Lange ergriff Ankara Partei für die Uiguren in China. Heute steht die Partnerschaft mit Peking im Vordergrund. Das zeigt sich auch beim Besuch des chinesischen Außenministers.
Ein Einbruch der türkischen Lira und Sorgen über weitere Beschränkungen wegen des Coronavirus in Deutschland drückten die europäischen Aktien am Montag nach unten, wobei Banken und Reiseaktien den größten Schaden nahmen.
Die türkische Währung verliert über Nacht mehr als elf Prozent an Wert. Grund ist der überraschende Rauswurf des erst vor vier Monaten eingesetzten Notenbankchefs Naci Agbal. Auch sonst läuft es in der Türkei nicht rund.
Die Ablösung wurde per Präsidialdekret verkündet. Naci Agbal hatte den Leitzins drastisch angehoben. Präsident Erdogan ist kein Freund davon.
Die Entscheidung für eine überraschend starke Erhöhung der Leitzinsen ist ein bemerkenswerter Akt des Widerstands der türkischen Notenbank gegen höhere Mächte.
Wegen der Gefahr einer Inflation erhöht die türkische Zentralbank den Leitzins – und zwar gleich doppelt so kräftig wie erwartet.
Internationale Investoren gewinnen wieder Vertrauen in die Türkei. Grund ist der Schwenk zu einer glaubwürdigeren Geldpolitik.
Türkeis Präsident Erdogan hat das finanzpolitische Ruder herumgerissen, und ausländisches Kapital strömt in größerem Umfang zurück in das krisengeschüttelte Land. Ist damit alles wieder gut?
Führend bei der Anzahl der Privatflugzeuge des Staatspräsidenten und der Zählung inländischer Staatsfeinde: Erdogan hat acht Flugzeuge, wir haben mindestens vierzig Millionen Terroristen.
Die Erweiterung der Europäischen Union ist vorerst beendet. Wie soll nun verhindert werden, dass sich die Balkanstaaten Russland, China oder der Türkei zuwenden? In der EU wird darüber schon nachgedacht.
Die Türkei steckt noch immer in einer schweren Wirtschaftskrise. Nun reagiert die Zentralbank abermals, dabei war sie einst für eine straffe Geldpolitik bekannt - bis Erdogan intervenierte.
Der Druck auf die Türkei nimmt zu, mit ihrer Außenpolitik stößt sie an Grenzen. So sucht Erdogan wieder die Nähe zur Europäischen Union – um des Machterhalts willen. Deutschland versucht ihm dabei Brücken zu bauen.
Bislang konnte sich Recep Tayyip Erdogan auf die Bundesregierung verlassen. Nun aber könnte es für die Türkei auf harte Sanktionen hinauslaufen.
In Europa liegen die Zinsen bei null. Mit Fremdwährungsanleihen gibt es drei Prozent und mehr. Doch wie bekommt man die Risiken in den Griff?
Das kriselnde Land hat wirtschaftlich zuletzt vor allem durch Geldentwertung und Abwertung der Lira von sich reden gemacht. Damit soll Schluss sein. Nach dem Austausch des geld- und finanzpolitischen Spitzenpersonals steuert die Zentralbank unter Gouverneur Naci Agbal jetzt grundlegend um.
Er drängt seinen Schwiegersohn, der lange als Thronfolger aufgebaut wurde, zum Rücktritt vom Amt des Finanzministers. Plötzlich redet Erdogan von Demokratie. Was hat das zu bedeuten?
Das Land am Bosporus lebt über seine Verhältnisse. Präsident Erdogan verspricht Reformen. Doch kann man ihm trauen?
Präsident Erdogan hielt lange seine schützende Hand über seinen Schwiegersohn Berat Albayrak – selbst nachdem dem unpopulären Finanzminister eine Affäre nachgesagt wurde. Doch mit Trumps Abwahl hat sich das geändert.