Erdoğan gerät unter Beschuss
Mit dem Angriff auf die Sängerin Sezen Aksu hat sich der türkische Präsident verschätzt. Künstler unterstützen sie. Aksu antwortet auf Erdoğans brutale Rhetorik souverän mit einem Gedicht.
Mit dem Angriff auf die Sängerin Sezen Aksu hat sich der türkische Präsident verschätzt. Künstler unterstützen sie. Aksu antwortet auf Erdoğans brutale Rhetorik souverän mit einem Gedicht.
Die Inflationserwartung bei 23 Prozent, die Währung schwach: Nun drohen der türkischen Wirtschaft auch noch Stromausfälle und Produktionsstopps.
Der Leitzins der Türkei bleibt bei 14 Prozent. Das teilte die Zentralbank in Ankara am Donnerstag mit. Die Devisenmärkte zeigen sich etwas erleichtert.
Die Türkei will ihre Abhängigkeit von Dollar und Euro reduzieren. Mit den Vereinigten Arabischen Emiraten will man jetzt mehr in lokaler Währung abrechnen, wie auch schon mit China und Qatar. Abu Dhabi gibt nun einen großzügigen Überziehungskredit.
Die Analysten des World Gold Council haben sich damit beschäftigt, wie der Goldpreis sich in Zeiten mit hoher Inflation, aber auch mit steigenden Zinsen in der Vergangenheit entwickelt hat. Dabei gibt es offenbar oft ähnliche Muster.
Erdogan wurde wegen des langen Aufschwungs der Türkei immer wiedergewählt. Stürzt er jetzt über die Wirtschaftskrise?
Die Inflation in der Türkei steigt in wahnwitzige Höhen. Große Teile der Bevölkerung verarmen, weil Präsident Erdoğan an seiner Wirtschafts- und Währungspolitik festhält. Derweil schwindet sein Einfluss.
Die Verbraucherpreise in der Türkei steigen so stark wie zuletzt vor 20 Jahren. Präsident Erdogan und die Notenbank kämpfen gegen die hohen Inflationsraten – allerdings mit sehr fraglichen Mitteln.
Die türkischen Hoffnungen auf großen Einfluss in der arabischen Welt haben sich zerschlagen. Die Wirtschaft liegt am Boden. Präsident Erdogan braucht Hilfe – auch von ehemaligen Feinden.
Die türkische Lira hat enorm an Wert verloren. Doch Präsident Erdogan verteidigt weiter die Niedrigzinspolitik – und fordert die Bevölkerung auf, Goldersparnisse ins Bankensystem einzuspeisen.
Nach Monaten des Verfalls hat die türkische Lira einen dramatischen Kursanstieg hingelegt. Doch wie verlässlich ist die Erholung?
Der Absturz der türkischen Lira ist vorerst gestoppt. Dafür wagen die Notenbank und Präsident Erdogan allerdings ein Experiment, das zu scheitern droht.
Die Regierung in Ankara stemmt sich mit Währungseinlagen gegen die weitere Abwertung der türkischen Lira. Seit Montagabend ist die Lira gegenüber dem Dollar und dem Euro um bis zu 25 Prozent gestiegen.
Die Türkei steht wegen Erdogans Wirtschaftspolitik vor einem schweren Winter. Das Geld der Türken ist täglich weniger wert. Doch der Präsident zeigt sich uneinsichtig.
Die meisten Ökonomen empfehlen eine Anhebung, doch die Zentralbank senkt den Leitzins ein weiteres Mal. Der Kurssturz der türkischen Währung beunruhigt mittlerweile auch die deutsche Wirtschaft.
Vor fünf Jahren wurde in der Türkei auf ewige Sommerzeit umgestellt. Das Ergebnis: höhere Energiekosten, die niemand bezahlen kann. Reporter, die Bürger dazu befragen, erhalten Hausarrest.
Der wirtschaftspolitische Kurs des Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan belastet die Lira weiter. Zuletzt wurde die Bonität des Landes schon mehrfach herabgestuft.
Der Verweis von Präsident Erdoğans auf das Zinsverbot im Koran ist wie ein Fingerzeig: Die Türkei sucht sich von der Dominanz ihrer westlichen Handels- und Finanzpartner zu lösen.
Kapital der Währungsunion und Deutschland +++ Migration - offene Arme +++ Impfbereitschaft +++ Atom-Diskussion +++ Ghana: Hexe, hau ab! +++ Lüften und Masken +++ Herlinde Koelbl
Erdoğan treibt die Menschen in der Türkei in die Armut. Er sucht Schuldige, erst im Ausland, dann im Inland. Doch die Menschen wissen, wem sie die Misere zu verdanken haben.
Wieder negative Überraschungen aus der Türkei: Die Inflation übersteigt die Erwartungen, Ratingagenturen verlieren das Vertrauen in die Kreditwürdigkeit des Landes, Gewerkschaften klagen über schrumpfende Löhne.
Der türkische Staatspräsident Erdoğan schädigt die Wirtschaft seines Landes zielstrebig und ruiniert breite Schichten der Bevölkerung. Sein geld- und finanzpolitischer Kurs lässt den Wert der Lira ins Bodenlose stürzen.
Der türkische Präsident hält an seiner Politik fest, die Zinsen weiter zu senken. Damit schmälert er die Kaufkraft der Türken – und die Opposition ist schon siegesgewiss.
Der türkische Präsident Erdogan trennt sich angesichts der Währungskrise nach nur einem Jahr von seinem Finanzminister. Nun soll dessen bisheriger Stellvertreter die Talfahrt der Lira stoppen.
Erstmals seit Jahren interveniert die türkische Notenbank aktiv am Devisenmarkt. Sie will dem schwindenden Wert der Lira Einhalt gebieten. Analysten halten das für wenig aussichtsreich und sprechen von einer „Verzweiflungstat“.
Die türkische Lira hat seit Jahresanfang 45 Prozent ihres Werts verloren. Der türkische Staatspräsident wittert Manipulation. Jetzt hat er eine Untersuchung in Auftrag gegeben, an ein Gremium, das ihm unterstellt ist.
Lange Schlangen erboster Kraftfahrer, die Milchpreise steigen: Der Kurssturz der türkischen Lira verstärkt die Inflationserwartungen. Das macht Verbrauchern und Unternehmen das Leben schwer. Beamte dringen nicht zu Erdogan durch. Abu Dhabi hilft.
Die unorthodoxe Geldpolitik der Türkei macht der Lira große Probleme. Am Ende könnten Kapitalverkehrskontollen drohen, warnt Commerzbank-Experte Leuchtmann.
Dutzende Demonstranten wurden am Mittwochabend bei einem Protest gegen die Regierung in Istanbul festgenommen. Die türkische Lira war am Vortag um mehr als 15 Prozent auf ein Rekordtief eingebrochen. Seit Jahresanfang hat die Lira bereits mehr als 40 Prozent an Wert verloren.
Angefangen hatte sie im kurzlebigen Arabischen Frühling, nun wird die politische Eiszeit zwischen der Türkei und den Emiraten beendet. Gebracht hat die Konfrontation keiner Seite etwas.
Die türkische Lira verfällt, die Inflation steigt, die Heizkosten steigen stark an, und viele Menschen werden frieren. Präsident Erdoğan aber hält sich für einen großen Ökonomen.
Politisch liegt die Türkei mit Deutschland und der EU an vielen Stellen über Kreuz. Doch für Unternehmen und Investoren aus Deutschland überwiegen am Bosporus die Vorteile die Risiken.
Der Kulturmäzen Osman Kavala ist seit Jahren zu Unrecht in Haft, Syrer werden wegen Bananen ausgewiesen, und Kirschen sind eine gefährliche Sache: neue Nachrichten aus Erdoğans Reich.
Um die schlimmsten Folgen steigender Preise für Lebensmittel und Energie abzufedern, will die türkische Regierung jetzt den Mindestlohn erhöhen und Subventionen ausweiten. Die Leitzinsen könnten allerdings weiter sinken.
Azaz im Norden Syriens erlebt unter türkischem Schutz einen ungekannten Aufschwung. Doch längst nicht alle profitieren. Mancher fürchtet, dass seine Heimat ein Schicksal als Kolonie Ankaras droht.
Noch brummt das Geschäft deutscher Unternehmer mit der Türkei. Doch zwei Themen machen den Managern besonders große Sorgen.