Der Euro droht abzurutschen
Auch wenn der Euro am Donnerstag aufwertet: Längerfristig rechnen Banken mit einem starken Kursrückgang. Bis 2017 könnte er wieder weniger als ein Dollar kosten.
Auch wenn der Euro am Donnerstag aufwertet: Längerfristig rechnen Banken mit einem starken Kursrückgang. Bis 2017 könnte er wieder weniger als ein Dollar kosten.
Ein Devisenstratege von Morgan Stanley sagt fundamentale Veränderungen der Währungsmärkte voraus. Grund dafür ist das Zusammenspiel von öffentlicher Verschuldung und der erwarteten Zinserhöhung der Fed. Der Eurokurs fällt weiter.
Schlechte Konjunkturdaten aus Amerika haben am Donnerstag die Märkte belastet. Der deutsche Leitindex ging 1,6 Prozent leichter aus dem Handel.
Amerika und Europa marschieren in entgegengesetzte Richtung. Fed-Chefin Janet Yellen hebt die Zinsen an, EZB-Präsident Mario Draghi will die Geldpolitik lockern. Es drohen heftige Turbulenzen.
Künftig wird die Fed den Leitzins wohl wieder anziehen. Das beflügelte den Dollarkurs – ganz im Gegensatz zu anderen Währungen. Doch Notenbank-Präsidentin Yellen betont die Unsicherheit vor der ersten Zinserhöhung.
Die deutschen Aktien haben am Donnerstag freundlich geschlossen. Die Aussicht auf weiten niedrige Leitzinsen in Amerika gaben positive Impulse. Verhaltenen Optimismus gab es hinsichtlich des Referendums in Schottland.
Die Kurse deutscher Aktien gaben am Dienstag nach. Anleger warten auf die Sitzung der amerikanischen Notenbank Fed und auf das Referendum in Schottland.
Die Aussichten am schwächelnden deutschen Aktienmarkt sind laut Experten auch in der neuen Woche bescheiden. Der Fokus dürfte weiter auf Konjunkturdaten und die Geldpolitik der Notenbanken gerichtet sein, während am Freitag der Alibaba-Börsengang ansteht.
Trotz der geopolitischen Risiken auf der Welt haben viele Börsen im August Kursgewinne erlebt. Auch die Schwellenländer erleben derzeit ein Comeback. Was Anleger daraus lernen können.
Deutschlands Aktienanlegern könnte eine unruhige Börsenwoche bevorstehen. Wie es für Dax und Co weitergeht, hängt vor allem von EZB-Chef Mario Draghi ab - und der hat zuletzt für Überraschung gesorgt.
Viele Anleger fürchten sich vor einem Absturz der Aktien. Doch das größere Risiko lauert bei Firmenanleihen.
Das Renditetief fällt auf unter ein Prozent. Doch Niedrigzinsen sind kein neues Problem. Seit 25 Jahren schon sinken die Zahlen. Und es ist noch kein Ende in Sicht.
Die sogenannte Volcker-Regel soll als Lehre aus der Finanzkrise den Eigenhandel der Banken massiv reglementieren. Doch den Geldinstituten gefällt das gar nicht. Sie wollen bei der amerikanischen Notenbank einen Aufschub erwirken.
Ist das nun das Ende des sechsjährigen Börsenaufschwungs? 800 Punkte oder acht Prozent hat der Dax seit seinem Höchststand Anfang Juli verloren. Die Sorgen wachsen.
Notenbanker und Wirtschaftswissenschaftler diskutieren gerade darüber, ob die Geldpolitik auch Spekulationsblasen bekämpfen soll. Sie kann das nahezu gar nicht, mischt sich nun Alan Greenspan ein.
Der deutsche Aktienmarkt zeigt sich am Dienstag relativ unbeeindruckt von den Krisen in der Ukraine und in Israel. Der Dax geht mehr als ein Prozent fester aus dem Handel.
Wie sieht die richtige Politik gegen Spekulationsblasen aus? Die Geschichte lehrt: Rasches Handeln ist notwendig, wobei sich Zinserhöhungen und Regulierungen ergänzen sollten. Ein Patentrezept gibt es allerdings nicht.
Amerikas Notenbank-Chefin Yellen sieht Aktien aus einigen Branchen als „hoch bewertet“ an. In Deutschland standen die Aktien von Drägerwerk und der Software AG unter Druck.
Die Bundesbank verlagert Teile ihres zweitgrößten Goldschatzes der Welt auf Druck der Politik aus dem Ausland in heimische Tresore. Einen Barren können Besucher am Wochenende in Frankfurt sehen und anfassen.
Die deutsche Nationalmannschaft könnte auch in der neuen Woche für mehr Euphorie sorgen als der deutsche Aktienmarkt. Der kommt zum Wochenanfang kaum vom Fleck.
Amerikas Notenbank könnte ihren Leitzins möglicherweise früher als bisher gedacht anheben. Diese Prognose liefert der Chef der regionalen Notenbank von St. Louis.
Auf mittlere Sicht werden die Vereinigten Staaten weiter relativ niedrige Zinsen haben. Die Börsenrally könnte also weitergehen, Skeptiker warnen aber noch vor der trügerischen Ruhe.
Der Handel am Feiertag bringt dem Dax die runde Marke zurück. Je weniger Leute handeln, desto schneller bewegen sich die Kurse.
In Amerika und Großbritannien könnten die Zinsen schneller steigen als erwartet. Im Euroraum nicht. Viele Analysten erwarten eine Leitzinserhöhung der EZB frühestens 2016. Davon profitieren die Staaten der Eurozone.
Mario Draghi hat die Börsen im Griff. Noch nie war der EZB-Chef so mächtig wie heute. Wie weit kann er den Dax noch treiben?
Als Zahlungsmittel werden Banknoten immer mehr durch elektronisches Geld ersetzt. Ökonomen fordern, das Bargeld noch weiter zurück zu drängen. Wird es in Zukunft nur noch elektronisches Geld geben?
Die Aktien des Versicherers Munich Re gehörten am Mittwoch zu den Verlierern des Tages. Der deutsche Aktienmarkt zeigte sich derweilen vor dem 1. Mai gut behauptet.
Die Bilanzsummen der Zentralbanken sind seit 2007 deutlich gestiegen. In den Vereinigten Staaten, Großbritannien und der Schweiz haben sie sich sogar verfünffacht.
Die großen amerikanischen Banken müssen damit klarkommen, dass die Notenbank Fed die Geldschleusen langsam schließt. Das scheint den meisten Häusern ganz gut zu gelingen.
Die Geldpolitik in Europa könnte noch lockerer werden. Das haben zumindest die drei Notenbanker Draghi, Weidmann und Liikanen durchblicken lassen. Ihnen gelang es allerdings nicht, den Euro so deutlich schwächer zu reden.
Andreas Höfert, Chefvolkswirt der UBS, lässt kein gutes Haar an der angelsächsischen Geldpolitik. Im Euroraum sorgt er sich um die Deflationsgefahr und den Ausgang der Europawahl. Und er verrät, worauf er im Zweifelsfall setzt.
Aussagen der neuen Fed-Chefin Janet Yellen haben die Märkte am Donnerstag verunsichert. Dennoch schloss der Dax nach guten amerikanischen Konjunkturdaten im Plus.
Die Kurse am deutschen Aktienmarkt fallen. Grund sind voraussichtlich baldige Zinserhöhungen der amerikanischen Notenbank.
Eine enttäuschende Dividendenankündigung lässt den Aktienkurs von Heidelbergcement am Mittwoch fallen. Ansonsten hält sich der Markt vor der Fed-Entscheidung gut.
Der Renditeabstand am Markt für Staatsanleihen erreicht einen mehrjährigen Höchststand. Amerikas Wirtschaft dürfte ordentlich wachsen, die Wirtschaft in Europa eher langsamer.
In der Ukraine überschlagen sich die Ereignisse. Auch deutsche Aktionäre sind angesichts der politischen Lage besorgt. Der deutsche Aktienmarkt fällt um rund 1,5 Prozent.