Immer Ärger mit der Geldmenge
Banken schwimmen im Geld, aber die Wirtschaft will keine Kredite. Kann das gutgehen? Der Sonntagsökonom von Gerald Braunberger.
Banken schwimmen im Geld, aber die Wirtschaft will keine Kredite. Kann das gutgehen? Der Sonntagsökonom von Gerald Braunberger.
Noch mehr Kredit löst die Strukturprobleme Griechenlands nicht. Das hilft nicht gegen Korruption, Steuerhinterziehung, unfähige Verwaltung und Klientelpolitik. Wenn stattdessen weiter nur Renten und Gehälter gekürzt werden, droht der große Knall.
Eric Le Coz, zweitwichtigster Mann bei der Fondsgesellschaft Carmignac erwartet einen Aktienaufschwung und rät zum Diversifizieren.
Zentralbank-Präsident Mario Draghi will verhindern, dass sich EZB an einer Umschuldung für Griechenland beteiligt. Auch „Tricks“ zur Umgehung der monetären Staatsfinanzierung lehnt er ab.
Sowohl die Europäische Zentralbank als auch die Bank of England lassen ihre Leitzinsen unverändert. In London werden allerdings weitere Staatsanleihen aufgekauft.
Die Vorsitzenden der griechischen Koalitionsparteien haben sich dem Spardiktat der Troika weitgehend gebeugt, zu den verlangten Rentenkürzungen rangen sie sich aber nicht durch. Die Troika gibt dem Land noch 15 Tage Zeit, um diese zu beschließen.
Hoffnungen auf gute Nachrichten aus Griechenland haben den Dax am Mittwoch zeitweise auf ein neues Sechsmonatshoch steigen lassen.
Die Verhandlungen in Griechenland werden an diesem Mittwoch fortgesetzt - eine Einigung ist offenbar in Sicht: Nach Angaben des staatlichen Rundfunks ist eine 15-seitige Sparliste fertig, die Kürzungen in allen Bereichen vorsieht.
Angesichts der Hinweise auf eine Stabilisierung der Wirtschaft dürfte die Europäische Zentralbank den Leitzins am Donnerstag unverändert lassen. Zugleich wird allerdings erwartet, dass die EZB die Anforderungen für Einzelkredite reduzieren wird.
Die verbesserte Wirtschaftslage sowie das billige Geld der Notenbanken treiben die Kurse am amerikanischen Aktienmarkt. Welche Branchen profitieren, sagt der unabhängige Wall-Street-Ökonom Ed Yardeni.
Erfreuliche Konjunkturdaten und sinkende Anleiherenditen im Euroraum steigern die Risikofreude der Anleger. Der Bericht von den internationalen Finanzmärkten.
Nicht nur die Europäische Zentralbank kann Geld schaffen, sondern auch jede ganz normale Bank. Sie schöpft ihre Kredite aus dem Nichts. Aber ist das schlimm, wie Occupy behauptet?
Dank der Fusionsgespräche zwischen den Minengesellschaften Glencore und Xstrata hat sich die Anlegerstimmung in Bezug auf Rohstoffaktien deutlich gebessert. 2012 könnte ein gutes Jahr für die Minenindustrie werden, so Analysten.
Trotz Schuldenkrise steigen die Kurse an den europäischen Börsen in diesem Jahr wieder. Mit welchen Vorzügen Aktien aus Europa aufwarten können, zeigt das Bankhaus Sarasin in einer Studie.
Fast 500 Milliarden Euro sind als Target-Kredite in die Euro-Peripherie geflossen. Die Risiken steigen. Der Sonntagsökonom von Philip Plickert
Die Europäische Zentralbank schafft Sicherheiten zweiter Klasse: Nationale Notenbanken dürfen künftig auf eigenes Risiko Einzelkredite als Pfand akzeptieren.
Bislang hatte Griechenland vehement gegen den Vorschlag eines europäischen Sparkommissars protestiert. Nun aber will Athen Berichten zufolge einen Landsmann mit radikalen Befugnissen ausstatten, um den Haushalt zu ordnen.
Die südeuropäischen Länder versinken immer tiefer in dem Strudel aus Schuldenanstieg, Sparprogrammen, schrumpfender Wirtschaft und steigender Arbeitslosigkeit. Deutschland dagegen hält sich gut.
Viele Banken im Euroraum schildern ihre Lage im vierten Quartal des vergangenen Jahres als äußerst schwierig. Die Commerzbank schürt dagegen Hoffnung auf Besserung.
Die offenbar näher rückende Einigung in den Verhandlungen zwischen Griechenland und seinen Gläubigern schiebt den Dax an. Der Leitindex gewinnt am Donnerstag im frühen Handel.
Die Hoffnung auf ein erfolgreiches Ende der Verhandlungen über Finanzhilfen für Griechenland lassen die Kurse deutscher Aktien am Mittwoch steigen.
Wegen der weiter unklaren Lösung für Griechenlands Schuldenprobleme hat der deutsche Aktienmarkt am Freitag zunächst nachgegeben. Dazu bremsten die verhaltenen Vorgaben.
Ende Februar steht die zweite Geldschwemme der Notenbank an. Die Deutsche Bank erwartet eine Zuteilung von rund 500 Milliarden Euro. Im Durchschnitt hat sich die Prognose von 263 auf 325 Milliarden Euro erhöht.
Als erstes hat Angela Merkel beim EU-Gipfel die Stimmung bereinigt. Sparkommissar wäre gut, Kontrolle ist besser, sagt sich die Kanzlerin. Sie will nicht die Frau mit der Keule sein.
Wirecard macht mehr Umsatz, aber weniger Gewinn als erwartet, die GfK verpasst das Renditeziel. Der chinesische Autobauer SAIC steigert den Gewinn. Europäische Großbanken wollen die Kreditaufnahme bei der EZB verdoppeln, derweil amerikanische Banken die Bedingungen für die Kreditvergabe an europäische Geldhäuser verschärfen. China unterliegt abermals im WTO-Disput um Rohstoffexporte, Japans Industrieproduktion überrascht im Dezember positiv.
Die Occupy-Bewegung hat es gezeigt: Viele der jüngst in den Blick geratenen sozialen Bewegungen sind durch anarchistische Ideen geprägt. Ist nach dem Scheitern des Sozialismus der Anarchismus die linke Utopie der Zukunft?
Seit Dezember hat die Geldpolitik der EZB eine neue Dimension erreicht. Die Bundesbank hat über das Target-System fast eine halbe Billion Euro in die Euro-Peripherie verliehen. Nun stößt sie selbst an eine gefährliche Grenze.
Berlin fordert vor dem EU-Gipfeltreffen in Brüssel einen Sparkommissar für Griechenland. Aus Athen kommt heftiger Widerspruch. Unterdessen wird über eine Ausweitung des geplanten zweiten Hilfspakets diskutiert.
Nach der Rating-Herabstufung am Freitag will Italien am Montag mit Anleihen bis zu 8 Milliarden Euro einsammeln. Der Markt ist in guter Verfassung.
Schwache Darlehensvergabe im Euroraum: In Portugal sinkt die Menge der Unternehmenskredite binnen eines Monats um 5 Milliarden Euro. Für Deutschland erwarten Ökonomen keine Kreditklemme.
Ein Beauftragter der Euro-Länder soll endlich die griechische Schuldenlast in den Griff bekommen. Einem Bericht zufolge könnte er jederzeit ein Veto gegen finanzielle Entscheidungen der Athener Regierung einlegen. Derweil scheint das zweite Hilfspaket teurer zu werden als geplant.
Die aus dem Aargau angereiste Schulklasse, die Profi-Zuhörer in hohem Alter, daneben eine bunte Mischung in meist jüngerem Alter - das Open Forum in Davos ist die für den Normalbürger organisierte Variante des Elitetreffens.
Wird er der nächste französische Präsident? Sozialisten-Kandidat François Hollande führt in den Umfragen vor Amtsinhaber Nicolas Sarkozy. Sollte er im Mai wirklich gewählt werden, sind Konflikte mit Deutschland indes programmiert.
Der ehemalige EZB-Präsident Jean-Claude Trichet zieht in den Verwaltungsrat des Luft- und Raumfahrtkonzerns EADS ein. Da stellen sich einige Fragen.
Europas größter Luft- und Raumfahrtkonzern EADS wird künftig von dem deutschen Spitzenmanager Thomas Enders geleitet. Der derzeitige Chef der größten EADS-Tochtergesellschaft Airbus mit dem Spitznamen „Major Tom“ gilt als knallharter Manager.
Eugen Weinberg leitet die Rohstoffanalyse der Commerzbank. Er spricht darüber, dass Gold als sicherer Hafen nicht funktioniert hat, die Hoffnung für Industriemetalle und warum Saudi-Arabien einen Ölpreis von 150 Dollar braucht.