Deutsche Aktien deutlich fester
Nach dem Rücksetzer vom Vortag tendierten die deutschen Aktien wieder freundlich. Mit Blick auf den am Donnerstag beginnenden EU-Gipfel steigt abermals der Optimismus.
Nach dem Rücksetzer vom Vortag tendierten die deutschen Aktien wieder freundlich. Mit Blick auf den am Donnerstag beginnenden EU-Gipfel steigt abermals der Optimismus.
Gute Vorgaben haben den deutschen Aktien am Donnerstag vor dem mit Spannung erwarteten EU-Gipfel wieder über die Marke von 6000 Punkten verholfen.
Intel senkt die Umsatzprognose, MLP plant trotz Gewinnrückgang eine Sonderdividende, Pfizer und Boeing erhöhen die Dividenden. Die Deutsche Börse und die NYSE machen der EU weitere Zugeständnisse, die Telekom und AT&T prüfen Änderungen am T-Mobile-Deal. Die Hapag-Lloyd-Aktionäre wollen von Tui Anteile übernehmen, die DWS löst den Immobilien-Dachfonds Immoflex auf. Moody’s überprüft die Ratings spanischer Banken und Fitch kritisiert die EU-Gipfelergebnisse. Der Fiskalpakt ermöglicht doch keine automatischen Defizitverfahren.
Die Eurogruppe und sechs weitere EU-Staaten geben sich einen neuen Vertrag zur Gründung einer Fiskalunion. Schuldenbremsen und automatische Sanktionen Großbritannien macht bei den Änderungen der EU-Verträge allerdings nicht mit. Positiver als diese Enttäuschung ist dagegen die Meldung, wonach die Inflation in China stärker gesunken ist als erwartet. Von Unternehmensseite gibt es dagegen wiederum schlechte Nachrichten von Wacker Chemie, Toyota und Texas Instruments.
Nach einer Studie wächst in Deutschland die Inflationsangst, ein Nachtragshaushalt scheint 2012 aufgrund der Euro-Krise möglich, Österreich beschließt eine Schuldenbremse, die G20 dementieren aber die Bereitstellung eines Europa-Topfs des IWF. Die amerikanischen Verbraucherkredite steigen stärker als erwartet, Japans Leistungsbilanzüberschuss fällt weiter. Die Notenbanken Südkoreas, Indonesiens und Neuseelands lassen die Leitzinsen unverändert. Carl Zeiss Meditec übertrifft sein Umsatzziel.
Die von S&P angedrohte Herabstufung des Euroraums als ganzes scheint spektakulär, zeigt aber nur letztlich die Krise der Gemeinschaftswährung, die für einige Tage vergessen wurde.
SAP erhöht nach einem Zukauf die Umsatzprognose, RWE streicht Stellen, Thyssen-Krupp verkauft Blohm+Voss noch 2011, eine Verstaatlichung der Commerzbank ist angeblich denkbar. Deutschland soll zu Zugeständnissen beim ESM bereit sein, die Notenbanken den IWF zur Rettung der Eurozone stärken. Chinas Konjunktur schwächelt weiter, Zypern beschließt neben Italien ein hartes Sparprogramm. Das zweite Adventswochenende verlief im Einzelhandel eher ruhig.
Barroso will im Streit um die Eurobonds einlenken, die Asiatische Entwicklungsbank senkt ihre Wachstumsprognose für Ostasien. RWE besorgt sich frisches Geld, die Überschwemmungen in Thailand kosten die Swiss Re rund 600 Millionen Dollar und die australische Notenbank senkt den Leitzins.
Nach dem Abzug der internationalen Truppen droht Afghanistan der wirtschaftliche Zusammenbruch. Der Bergbau soll die Lücke schließen, denn das Land ist reich an Bodenschätzen.
Wenige Wochen nach einem Zukauf des amerikanischen Konkurrenten Oracle im sogenannten Cloud Computing schlägt SAP mit einem eigenen Milliarden-Deal zurück.
Die Euro-Länder können im Kampf gegen die Schuldenkrise nicht damit rechnen, dass China mit seinen 3,2 Billionen Dollar Devisenreserven ihnen kräftig unter die Arme greift. Chinas stellvertretende Außenministerin Fu Ying sagte, die Idee, China sollte Europa retten, sei nicht ausgereift.
Die Vereinigten Staaten werden erstmals seit 62 Jahren mehr Treibstoffe exportieren als importieren. Das steigert den Einfluss auf dem Energiemarkt in der Welt.
Die wichtigsten Notenbanken der Welt stellen den globalen Finanzmärkten in einer überraschenden und koordinierten Aktion mehr Geld zur Verfügung. Der Schritt kommt an den Börsen gut an.
Das Börsendebüt von Facebook wird an den Finanzmärkten mit so viel Spannung erwartet wie kaum ein anderes. Das Unternehmen traut sich zu, von der Börse insgesamt mit 100 Milliarden Dollar bewertet zu werden.
Die Risikoprämien für Bankanleihen sind auf ein Rekordhoch gestiegen. Doch für fällige Anleihen werden 2012 rund 800 Milliarden Euro gebraucht
Auch zur Wochenmitte gibt es wieder Neues zur Euro-Schuldenkrise: Die Euro-Länder wollen zur Verstärkung ihrer Krisenabwehr den IWF mit mehr Finanzkraft ausstatten. Und die Euro-Finanzminister haben eine weitere Nothilfe an Griechenland freigegeben. Auf Unternehmensebene hat die Deutsche Telekom weiter Probleme beim Verkauf von T Mobile USA. Denn die Einwände der amerikanischen Regulierer an AT&T gehen noch viel weiter als bisher bekannt. Erwähnenswert ist ansonsten auch die Herabstufung der Kreditwürdigkeit von Großbanken durch Standard & Poor“s.
Der deutsche Aktienmarkt ist am Freitag sehr freundlich in den Handel gestartet. Der Dax gewinnt zum Auftakt 1,27 Prozent auf 6.112,63 Punkte und ist damit auf Wochensicht auf bestem Wege, ein Plus von ungefähr zehn Prozent zu erzielen.
Vor dem mit Spannung erwarteten Euro-Finanzministertreffen zur Schuldenkrise geben die Kurse der deutschen Aktien leicht nach.
Nach den kräftigen Gewinnen vom Mittwoch ist der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag mit Verlusten in den Handel gestartet. Anleger gingen nach den kräftigen Kursgewinnen erst einmal etwas vorsichtiger zu Werke, heißt es.
Fitch droht den Vereinigten Staaten mit dem Verlust der Topbonität, Moody’s warnt vor einer Herabstufung nachrangiger Bank-Schulden in der EU. Deutschland und Frankreich kämpfen um die Besetzung des Posten des Chef-Volkswirts bei der EZB. Qiagen will weltweit bis zu 380 Arbeitsplätze streichen, Facebook nun angeblich zwischen April und Juni 2012 an die Börse gehen. Ein amerikanisches Gericht hat den Vergleich zwischen Citigroup und Börsenaufsicht in einem Hypothekenskandal gekippt.
Der deutsche Aktienmarkt ist am Mittwoch nach drei Handelstagen mit teils kräftigen Gewinnen schwach gestartet. Der deutsche Leitindex fällt im frühen Geschäft um 0,94 Prozent auf 5.745,37 Punkte.
Die drohende Herabstufung Deutschlands und praktisch aller anderen Eurozonen-Ländern drückt die Aktienkurse am Dienstag ins Minus gedrückt.
In China ist mit der Industrieproduktion ein wichtiger Vorlaufindikator zum ersten Mal seit drei Jahren geschrumpft. Dieser Hinweis auf eine Abschwächung der chinesischen Inlandsnachfrage dürfte die Sorge um die Lage der Weltwirtschaft weiter verschärfen. Auf Unternehmensebene ist interessant, dass T-Mobile USA bei einem Scheitern einer Übernahme durch AT&T offenbar die Gründung eines Joint Ventures überlegt. In der Schweiz hat unterdessen der Versicherungskonzern Zurich Financial Services sein Gewinnziel in Frage gestellt.
Hoffnungen auf Fortschritte in der Euro-Krise lassen Anleger zu Aktien greifen. Für Optimismus sorgte, dass Italien die Staatsfinanzen mit ein Sparpaket verabschiedet hat.
Die deutschen Aktien setzen ihren Erholungskurs am Montag fort. Neuer Optimismus hinsichtlich der Schuldenkrise stützt die Kurse.
Zum Auftakt der drei Monate dauernden Parlamentswahlen stagniert die Wirtschaft, das Budgetdefizit nimmt zu, und der Hohe Militärrat drückt sich vor Strukturreformen.
Kriegsspiele sind nicht zu stoppen. Die neuen Ego-Shooter wie „Call of Duty: Modern Warfare 3“ erzielen spielerisch Milliardenumsätze. Die Käufer sind meist junge Männer.
Ähnlich wie China gilt Indien als Wachstumsmarkt. Doch anders als dem Renminbi hilft das der Rupie wenig. Indiens Währung schwächelt sowohl gegenüber Dollar als auch Euro.
Der Dax verzeichnet am Freitag zum Handelsstart leichte Kursgewinne. Der Leitindex notiert am Morgen 0,5 Prozent im Plus bei 5451 Punkten.
Die Nachrichtenlage gestaltet sich am Freitagmorgen noch relativ ruhig. Negativ zu werten sind allerdings der Rückfall Japans in die Deflation sowie die Rückstufung der ungarischen Kreditwürdigkeit auf Ramschniveau durch Moody´s. Auf Unternehmensebene hat der Kupferkonzern Aurubis das Gewinnziel deutlich übertroffen. Singulus bestätigt die Prognosen und KWS startet mit einem deutlichem Umsatzplus ins Geschäftsjahr.
Nach acht Tagen in Folge mit Verlusten zeigen sich die Aktienkurse zu Handelsbeginn am Donnerstag abermals freundlich. Doch viele Börsianer bleiben skeptisch.
Nach dem Gefangenenaustausch mit Israel will die Hamas beim Versöhnungstreffen mit der Fatah die politischen Früchte ernten. Die Islamisten sehen sich als Sieger. Bei den Bewohnern des Gazastreifens ist die Freude verpufft.
Total hat vor der Küste Angolas die größte schwimmende Ölplattform der Welt eingeweiht. Mit der Investition will man unerschlossene Energiereserven mobilisieren.
Der amerikanische Pharmakonzern Merck muss abermals fast eine Milliarde Dollar zahlen wegen einer falschen Werbeaussage für das einstige Schmerzmittel Vioxx.
Die Commerzbank will die EBA-Kapitalanforderungen allein meistern, die Dexia-Rettungspläne sollen nicht realisierbar sein, die amerikanische Notenbank kündigt einen neuen Stresstest für Großbanken an und ist besorgt über die Risiken für die Wirtschaftserholung. Chinas Industrie schrumpft im November. Der IWF kündigt Liquiditätskredite zur Krisenvorbeugung an, Clariant drängt die Kleinaktionäre aus der Süd-Chemie und Merck &co. zahlen im Vioxx-Streit 950 Millionen Dollar.
Enttäuschende Konjunkturdaten aus China belasten den Aktienmarkt. Der HSBC-Einkaufsmanagerindex fiel auf 48 Punkte und damit unter die Wachstumsschwelle von 50 Punkten.