Ach, Amerika
Amerikas Finanzminister, die den Europäern gern Ratschläge geben, haben zu Hause versagt. Das Scheitern des Superausschusses symbolisiert eine tiefe wirtschaftspolitische Spaltung des Landes.
Amerikas Finanzminister, die den Europäern gern Ratschläge geben, haben zu Hause versagt. Das Scheitern des Superausschusses symbolisiert eine tiefe wirtschaftspolitische Spaltung des Landes.
Der Markt für klassische PCs schrumpft. Acer kämpft gegen Verluste, Dell ist gedanklich schon anderswo, HP sucht einen Weg und Lenovo macht das Rest-Geschäft.
Nach sechs Handelstagen mit Kursverlusten stiegen die Aktienkurse wieder. „Dies ist aber nur ein kurzes Aufbäumen“, heißt es mit Blick auf das lange Wochenende in Amerika.
Der Gewinn von Hewlett-Packard bricht ein, die Weltbank warnt vor Risiken für das Wirtschaftswachstum in Ostasien, aber in China könnte die Geldpolitik lockern. Hochtief verhandelt nur noch mit Chinesen über seine Flughäfen, die Börsen in Tokio und Osaka wollen fusionieren. Spanien verstaatlicht eine weitere Bank, Griechenland weitet die Staatsgarantien für seine aus. Nach MF-Global-Konkurs fehlen 1,2 Milliarden Dollar an Kundengeldern und der ehemalige AIG-Chef verklagt die Regierung wegen der Rettung des Unternehmens.
Demokraten und Republikaner haben sich im amerikanischen Kongress nicht auf einen Weg geeinigt, die Schulden abzubauen. Nun droht Präsident Barack Obama mit einem Veto, um Kürzungen durchzusetzen.
In Amerika spitzt sich der Budgetstreit zu. Die Gespräche zwischen Demokraten und Republikanern im Kongress über Maßnahmen zum Abbau des Schuldenberges sind wenige Tage vor dem Stichtag gescheitert.
Im Aufschwung haben viele Reeder zu viele Schiffe bestellt, weil der Welthandel brummte. Jetzt sinken ihre Erlöse - und der Handel trübt sich abermals ein.
Die Euro-Krise und die Schuldenprobleme in den Vereinigten Staaten drücken die Aktienkurse ins Minus. In Europa bereiten die hohen Renditen einiger Länder weiter Kopfzerbrechen.
Eine Einigung zwischen Republikanern und Demokraten über den Abbau der Staatsschulden ist nicht in Sicht. Sollte es nicht zu einem Konsens kommen, sollen automatisch 1,2 Billionen Dollar eingespart werden.
Das Straßennetz Kongos beschränkt sich meist auf üble Pisten. Aber an einigen Orten hält der Fortschritt Einzug: Wie eine befestigte Straße das Leben verändert.
Die Nachrichtenlage gestaltet sich am Freitagmorgen eher ruhig. Auf Unternehmensebene scheinen die Nachricht, wonach Suzuki weiter die Partnerschaft mit VW beenden will, noch am spannendsten. Interessant klingt auch der Einstieg von BMW beim Carbon-Hersteller SGL. Und bei den Wirtschaftsnachrichten gilt das für die Meldung, wonach in Deutschland der Preisauftrieb auf Erzeugerebene im Vormonat leicht rückläufig war.
Die Aktienkurse in Europa geben weiter nach. Die Ratingagentur Fitch hat am Vorabend vor den Auswirkungen der Schuldenkrise auf amerikanische Banken gewarnt.
Der amerikanische Flugzeugbauer Boeing hat den größten Auftrag für Verkehrsflugzeuge in seiner Geschichte abgeschlossen. Die indonesische Fluggesellschaft Lion Air will 230 Maschinen kaufen.
Anlagezielen, die bisher als „sichere Häfen“ galten, stehen immer öfter zur Disposition. Unterdessen kaufen die Notenbanken weiter in großem Stil Gold, vor allem die in den Schwellenländern.
Amerikas Schulden erreichen 15 Billionen Dollar. Ein Kongressausschuss ringt um die Etatsanierung. Nun schließen auch Republikaner Steuererhöhungen nicht mehr aus.
Wirecard und Philip Morris erhöhen die Prognosen, Ahold verdient mehr, der Umsatz von Applied Materials übertrifft die Erwartungen, Highlight bekräftigt das Gewinnziel. Air Berlin rechnet nicht mehr mit einem Betriebsgewinn, Voestalpine senkt die Prognose und BHP Billiton warnt befürchtet Belastungen durch Preisschwankungen. Moody’s stuft mehrere Landesbanken herab und Portugal wird 2012 wohl tiefer in die Rezession rutschen.
Wie nach den schwachen Vorgaben aus Amerika und Asien zu befürchten war, geben die Kurse am deutschen Aktienmarkt am Freitagmorgen weiter nach.
Die Angst vor der Euro-Krise hält die Anleger weiter vom Aktienmarkt fern. Für Unruhe sorgt vor allem, dass das Misstrauen nun auch auf Kern-Europa übergesprungen ist.
Dell gibt sich vorsichtig, Baloise warnt vor einem Gewinneinbruch. Bouygues erhöht die Umsatzprognose, Vivendi verzeichnet ein zweistelliges Gewinnplus. Bayer setzt auf die Expansion in Asien, Vodafone will angeblich das KPN-Geschäft in Spanien kaufen, Fresenius für 180 Millionen Euro FMC-Aktien. Die japanische Notenbank hält an ihrer Nullzinspolitik fest, Brüssel rudert bei der Regulierung der Ratingagenturen zurück und die Bundesbank spricht sich gegen eine Aufspaltung von Banken aus.
Viele Fonds verzeichneten im September hohe Mittelabflüsse. Inflationsdruck und die Furcht vor einem Konjunktureinbruch trafen insbesondere den chinesischen Markt.
Das amerikanische Verteidigungsministerium muss drastisch sparen - von Kürzungen von 20 Prozent ist die Rede. Verteidigungsminister Panetta warnt vor „verheerenden“ Folgen.
Die Furcht der Anleger vor einer Ausbreitung der Schuldenkrise setzt den Aktienkursen weiter zu. „Die nervösen Investoren sind sich der Ansteckungsgefahren nur allzu bewusst“, heißt es.
Insolvenzen amerikanischer Kommunen bleiben die Ausnahme. Die Verunsicherung auf dem Markt für ihre Schulden ist aber nicht verflogen.
Der Regierungswechsel in Italien gibt den Aktienkursen Auftrieb. Anleger hoffen, dass der Wirtschaftsexperte Mario Monti den Reformstau in Italien beenden wird.
Die Geldschöpfung durch Käufe von Wertpapieren und Kreditgewährung an Banken hat die Güterwirtschaft nicht überall erreicht.
Das legendäre Londoner Plattenlabel EMI wird nach acht Jahrzehnten und unzähligen Hits von Bands wie den Beatles oder Coldplay zerschlagen und verkauft. Sony übernimmt den Musikrechtekatalog, Universal das Tonträgergeschäft.
In Amerika bahnt sich der Konkurs einer größeren Kommune an. Der Verwaltungsbezirk Jefferson in Alabama zahlt keine Zinsen mehr für seine Schuldenlast in Höhe von von 3,1 Milliarden Dollar.
Mindestens 14 Millionen Dollar soll eine Gruppe von Internet-Betrügern bei Website-Betreibern erschlichen haben. Die hohe Summe kam mit unzähligen kleinen Beträgen zusammen. Die Masche war ein sogenannter Klick-Betrug mit manipulierten Personal Computern.
Nach den Skandalen um giftiges Spielzeug setzen chinesische Exporteure mehr auf Qualität. Auch die Käufer im Land sind bereit, dafür mehr zu bezahlen.
Am deutschen Aktienmarkt geben die Kurse weiter nach. Händler sagen, die Eurozonen-Krise führe zu weiterem Kapitalabzug von den Börsen der Mitgliedsländer.
Der deutsche Aktienmarkt liegt am Freitag im frühen Handel weiter auf Erholungskurs. Der Dax steigt zunächst um 0,5 Prozent auf 5.895 Punkte.
Ganz so prall gefüllt wie am Donnerstag ist der Terminkalender am Freitag nicht mit Quartalsberichten. Aber auch zum Wochenausklang legen etliche Unternehmen Zahlen vor. Was Gesellschaften wie Allianz, Salzgitter, Disney, SMA Solar, SKW, Wacker Neuson oder Telefonica bereits zu berichten hatten, lesen Sie in der Medienschau. Außerdem steht darin, warum S&P mit einer Frankreich-Rückstufung verwirrt, der Bund weniger neue Schulden aufnehmen muss und Italien zur Eile bei den Sparbemühungen ermahnt wird.
EADS und Euroshop erhöhen die Prognosen, Fielmann, Lanxess und Brenntag steigern den Gewinn. RWE und United Internet bestätigen die Prognosen, Siemens zeigt sich vorsichtig, Freenet und Cisco optimistisch. K+S senkt die Prognose, Fraport bleibt unter den Erwartungen und die Gewinne von Celesio und dem Credit Agricole brechen ein. Auch Rational verdient weniger. Sky Deutschland bleibt tief in der Verlustzone. Chinas Handelsbilanzüberschuss fällt deutlich niedriger als erwartet aus und Japans Maschinenbauaufträge ebenso.
Nach monatelanger Durststrecke steigt die Zahl der angekündigten Debüts an der amerikanische Börse. Die Bewertungen werden immer realistischer.
Vor allem die Fonds für deutsche und amerikanische Aktien haben hohe Mittelzuflüsse. Der Oktober war in diesem Bereich besonders gut.
Eons Gewinne schrumpfen, auch Henkel und Hannover Rück machen weniger davon. Eine schwache Nachfrage belastet Symrise und Klöckner & Co. Kuka übertrifft die Markterwartungen, Grammer macht mehr Gewinn. Fannie Mae braucht neue Milliardenhilfen, EnBW dementiert Gerüchte über Liquiditätsengpässe. Die Sachverständigen rechnen 2012 mit 0,9 Prozent Wachstum und der IWF warnt vor einem verlorenen Jahrzehnt für die Weltwirtschaft. Chinas Inflation ist zurückgegangen und Brasilien bietet Finanzhilfen für die Eurozone an.