Angekündigter Berlusconi-Rücktritt beflügelt deutsche Aktien
Fest tendieren die deutschen Aktien am Mittwoch. Händler begründen die Gewinne mit dem angekündigten Rücktritt des italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi.
Fest tendieren die deutschen Aktien am Mittwoch. Händler begründen die Gewinne mit dem angekündigten Rücktritt des italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi.
Nach dem Preisrückgang im September verteuert sich das Edelmetall so stark wie seit sechs Wochen nicht mehr. Italiens Schuldensorgen treiben die Käufer an.
Nach den Kursverlusten der vergangenen Tage zeigen sich die Aktienkurse freundlicher. Wenige Stunden vor einer wichtigen Haushaltsabstimmung im italienischen Parlament halten sich aber viele Anleger zurück.
Leoni liefert ein starkes drittes Quartal ab, das Neugeschäft beflügelt das Konzernergebnis der Aareal Bank. Tognum, Hugo Boss, Tipp24 und die Comdirect erhöhen die Prognosen. Societe Generale und Toyota erleiden Gewinneinbrüche, die Gagfah zahlt keine Dividende, Roth & Rau rutschen in die roten Zahlen, Heidelberger Druck stellt alles auf den Prüfstand, Olympus gibt die Verschleierung von Verlusten zu. PPR will Brioni übernehmen, die Bank of America einen weiteren Anteil an CCB verkaufen Die deutschen Exporte steigen im September überraschend.
Die anhaltende Unsicherheit über Griechenland belastet den deutschen Aktienmarkt zum Wochenauftakt weiter.
Nach vier Generationen verkauft die Familie Oppenheimer ihre Beteiligung am Diamantenkonzern De Beers. Verwaltungsratsvorsitzender Nicky Oppenheimer musste zuletzt immer härtere Rückschläge hinnehmen.
Der Aktienkurs des amerikanischen Gutscheinportals stieg zum Handelsstart um 40 Prozent. Trotz des gelungenen Starts sieht sich Groupon weiter Zweifeln an seinem Geschäftsmodell gegenüber.
Die Wall-Street-Bank Goldman Sachs gilt als Schmiede für Supertalente. Der Sturz von Jon Corzine kratzt an diesem Mythos. Er ist nicht der einzige ehemalige Goldman, der gestrauchelt ist.
Aktien kaufen und einfach liegenlassen ist passé. Gegen die starken Schwankungen am Aktienmarkt kann sich der Anleger durch Streuung seines Vermögens absichern.
BMW, Fuchs Petrolub ProSiebenSat1, SGL und Swiss Re steigern den Gewinn. Der von Heidelbergcement, Qiagen und Sanofi-Aventis fällt. Adidas hebt die Jahresziele an, Rheinmetall und Pfeiffer Vacuum senken diese, Metro stellt die Prognose unter Vorbehalt. Die Griechenlandkrise trifft die BNP Paribas voll, die ING tritt auf die Kostenbremse. Die amerikanische Notenbank stellt eine weitere geldpolitische Lockerung in Aussicht, der Euro-Rettungsschirm verschiebt eine geplante Irland-Anleihe
Abschreibungen auf Griechenland-Anlagen bescheren der Commerzbank tiefrote Zahlen. Ansonsten liegen am Freitagmorgen zunächst vor allem neue Unternehmensergebnisse aus Amerika vor. Die wichtigsten davon sind Rekordzahlen von Starbucks, eine Prognoseerhöhung von LinkedIn, Entlassungen bei AMD und herbe Verluste bei AIG. Das Internet-Rabattportal Groupon hat zudem den Ausgabepreis für den eigenen Börsengang festgelegt. In Griechenland muss sich unterdessen Ministerpräsident Papandreou einer Vertrauensabstimmung stellen.
Die Angst vor einer Ausweitung der Euro-Schuldenkrise belastet am Donnerstag die europäischen Aktienmärkte. Griechenland soll vorerst keine weiteren Hilfen aus dem internationalen Rettungspaket erhalten.
Der Dax startet mit einem Plus von 0,4 Prozent auf 6.158 Punkte in den letzten Handelstag der Woche. Die Aktien der Commerzbank fallen allerdings nach schwachen Quartalszahlen um 3 Prozent.
Auch Fresenius zeigt ein starkes Quartal, Gea überrascht mit einem hohen Gewinnsprung und Hugo Boss bekräftigt die Prognose. Auch Hertz und Standard Chartered steigern den Gewinn, aber Sony rechnet mit hohen Verlusten. Ein griechischer Investor will Kaufhof übernehmen und die Autoverkäufe in Amerika sind im Oktober gestiegen.
In der Hoffnung auf weitere Stützungsmaßnahmen der Notenbank Fed für die schwächelnde amerikanische Konjunktur erholen sich die Kurse der meisten deutschen Aktien.
Dass das griechische Volk über das Rettungspaket abstimmen soll, hat die Anleger schockiert. Sie befürchten eine Eskalation der Krise.
Der Plan Griechenlands, eine Volksabstimmung abzuhalten, lässt den Kurs der europäischen Währung kräftig sinken. Viel Unruhe herrscht auch am Rentenmarkt.
Der Kurs des Euro rutschte am Dienstag drastisch ab. Die Ängste vor einem Auseinanderbrechen des Euro waren noch nie so groß. Die Konsequenzen wären für alle Beteiligten gravierend.
Die angekündigte Volksabstimmung in Griechenland und eine wachsende Unsicherheit über die Konjunktur in China ließen die Notierungen vieler Rohstoffe fallen.
Der Schneesturm im Nordosten der Vereinigten Staaten beleuchtet die gravierenden Mängel der amerikanischen Infrastruktur. Mehr Investitionen in das marode System sind nicht zu erwarten.
Die Staats- und Regierungschefs der G20 fahren mit einer schweren Hypothek zum Gipfel: Das Wachstum dürfte 2012 deutlich schwächer ausfallen als erwartet.
Die erheblichen Schwankungen an den Währungsmärkten haben auch bei vielen erprobten Handelsstrategien zu Verlusten geführt.
Ratingagenturen stufen den großen Terminbörsenmakler MF Global auf Ramschniveau herab. Vorangegangen waren hohe Verluste, die durch Wetten auf europäische Anleihen enstanden.
Unter der neuen Chefin Meg Whitman behält Marktführer Hewlett-Packard nun doch sein PC-Geschäft. Der grundlegende Konzernumbau ihres Vorgängers ist damit Geschichte.
Wollte Gerhard Gribkowsky Nachfolger von Formel-1-Boss Bernie Ecclestone werden? Ein früherer BayernLB-Mitarbeiter hatte diesen Eindruck – und gab weitere Einblicke in den Ablauf des 800-Millionen-Dollar-Geschäfts.
Die großen griechischen Finanzwerte verlieren mehr als 20 Prozent an Wert nach zunehmenden Hinweisen auf einen größeren Schuldenschnitt. An Athens Börse fallen die Kurse. Die übrigen Aktienmärkte reagieren gelassen auf den EU-Gipfel.
Die Unternehmen haben ihre Forschungsausgaben nach der Krise deutlich erhöht. Erfolg lässt sich aber nicht mit Geld erzwingen. Das hat der finnische Telekommunikationskonzern Nokia schmerzhaft erfahren.
Die schwachen Ergebnisse im Handelsgeschäft dämpfen die Hoffnung auf hohe Boni. Aber einige Banker erhalten immer noch üppige Garantiezahlungen.
An Europas Börsen steigen die Kurse zum Wochenschluss kräftig. Anleger hoffen auf Fortschritte in der Krisen-Bewältigung. In Deutschland sinkt der Ifo-Index weniger als erwartet.
Die Terminmärkte signalisieren eine Abwertung des Euro gegenüber dem Dollar. Angesichts der abschwächenden Geschäfte könnte die EZB sogar eine Zinssenkung ins Auge fassen.
Wie die neuesten Quartalszahlen zeigen, verdient Microsoft weiterhin gut. Mit der Aktie des weltgrößten Software-Konzerns ist aber trotzdem schon seit 1998 nichts zu verdienen.
Die amerikanische Großbank legt durch eine Zahlung in Millionenhöhe die Betrugsvorwürfe der SEC im Zusammenhang mit Hypothekenanleihen bei.
Es ist der zweite Quartalsverlust seit dem Börsengang. Die Bank schreibt den Wert von Investitionen ab und leidet unter der Zurückhaltung von Firmenkunden und Investoren.
Hyundai betreibt die größte Werft der Welt. Aber trotz der Größenvorteile zittern die Koreaner vor den Chinesen. Das drückt auf die Preise und freut die Reeder.
Das Geschäft europäischer Banken mit dem Dollar ist vor der Krise extrem gewachsen. Der Derivatemarkt boomt. Erste Banken erwägenen nun, an dieser Stelle zu reduzieren.
Bei Aktien und Devisen gibt es eine leichte Entspannung. Bei den Anleihen gibt es sie nicht.