„200 Dollar für das Fass“
Der Energieexperte Leonardo Maugeri fürchtet eine Blockade der Straße von Hormus durch das iranische Militär: "Die Folge wäre eine Krise von furchterregenden Ausmaßen.“
Der Energieexperte Leonardo Maugeri fürchtet eine Blockade der Straße von Hormus durch das iranische Militär: "Die Folge wäre eine Krise von furchterregenden Ausmaßen.“
Der Dax ist am Freitag mit leichten Kursgewinnen in den Handel gestartet. Der Leitindex Liegt am Morgen 0,5 Prozent im Plus bei 6125 Punkten.
Der Elektronik-Riese Samsung hat im vierten Quartal bei Umsatz und Gewinn die Erwartungen übertroffen. Der amerikanische Aluminiumgigant Alcoa muss dagegen die Produktion drosseln und die größte amerikanische Buchhandelskette Barnes & Noble hat eine Gewinnwarnung abgegeben. In Sachen Schulden-Krise verhandeln die Euro-Mitgliedsstaaten in Brüssel über eine Vertiefung der Währungsunion. Und Frankreich denkt einem Bericht zufolge über eine Verstaatlichung der Bank Dexia nach.
Der Präsident der Schweizerischen Nationalbank, Philipp Hildebrand, kämpft um seinen guten Ruf. Es geht um Devisengeschäfte von ihm und seiner Frau. Auf dem Spiel steht seine Glaubwürdigkeit als oberster Währungshüter der Schweiz. In Zürich gestand er jetzt Fehler ein.
Die Spielebranche steht vor einem Wachwechsel. Smartphones, soziale Netzwerke und der wachsende chinesische Markt steuern Umsatzrekorde an. Für die Hersteller bedeutet das: Die Karten werden neu gemischt.
Präsident Obama will in den nächsten zehn Jahren acht Prozent des bisherigen Verteidigungshaushalts einsparen. Laut neuer Militärdoktrin müssen die amerikanischen Streitkräfte künftig nicht mehr in der Lage sein, zwei große Landkriege gleichzeitig zu führen.
Hat der Schweizer Zentralbankchef Hildebrand illegale Insider-Geschäfte betrieben? Ein Kundenberater der Bank Sarasin belastet ihn laut Berichten schwer. Nun will er sich erklären.
Fünf Milliarden Dollar zogen Anleger 2011 aus dem Vorzeigefonds des Pimco-Stars Bill Gross ab. Doch auch sein Rivale Michael Hasenstab von Franklin Templeton hat kein leichtes Jahr hinter sich.
Die amerikanische Notenbank Fed will ihre Entscheidungen transparenter machen. Künftig wird sie die Zinsprognosen der Mitglieder ihres geldpolitischen Ausschusses einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen.
Beteiligungsgesellschaften wollen 740 Milliarden Dollar bei Investoren einsammeln. Das dürfte schwierig werden. Denn es regiert das Prinzip Vorsicht.
Die Träume der amerikanischen Kinobetreiber hat die Traumfabrik im vergangenen Jahr nicht erfüllt, im Gegenteil: In ihre Kinos kamen so wenige Besucher wie zuletzt 1995. Nun sollen es die Superhelden richten - nicht nur im Film.
Dem einstigen Fotoriesen Eastman Kodak droht nach dem Verfall des Aktienkurses nun der Ausschluss von der New Yorker Börse. Das könnte die schwierige Lage weiter verschärfen.
Die deutschen Aktien tendieren am Donnerstagmorgen knapp behauptet. Die Kapitalerhöhung der Unicredit belastet die Banken-Aktien.
Spaniens Banken sollen 50 Milliarden Euro fürs Hypothekengeschäft zurücklegen, die Société Générale plant weitere Stellenstreichungen, die Credit Agricole trägt Kapitalerhöhung der griechischen Tochter Emporiki und Irland erreicht seine Sparziele trotz eines Einbruchs der Steuereinnahmen. Die deutschen Einzelhändler verzeichnen das stärkste Umsatzplus seit 1994 und Chinas Dienstleister wachsen konstant. L’Oreal rechnet für 2011 mit einem Umsatzwachstum von mehr als vier Prozent, Seagate erwartet ein starkes Quartalsgeschäft.
Die Anleger bleiben verunsichert - vor allem mit Blick auf die Konjunktur und die Bonität der Staaten. Dies macht Gold weiter attraktiv.
BP ist kein Einzelfall: Die Risiken in der Ölindustrie wachsen sprunghaft. Wie zuverlässig arbeiten die Subunternehmer der Konzerne?
Die schlimmste Ölpest in der Geschichte der Vereinigten Staaten zieht einen weiteren Mammut-Prozess nach sich: Rund eineinhalb Jahre nach dem Untergang seiner Ölplattform im Golf von Mexiko verlangt der britische BP-Konzern vom Subunternehmen Halliburton 20 Milliarden Dollar Entschädigung.
Zur Zeit der Hyperinflation in den zwanziger Jahren druckten selbst Industrieunternehmen Geld. So hatte der Chemiekonzern BASF eine hauseigene Notenpresse. Der „Anilin-Dollar“ entwickelte sich vorübergehend zum beliebtesten Zahlungsmittel der Pfalz.
China ist zu einem wichtigen Geberland von Entwicklungshilfen geworden. Mit 110 Milliarden Dollar soll die Volksrepublik schon mehr Geld verliehen haben als die Weltbank - doch unklar ist, zu welchem Preis.
Noch ist es schwierig, in Yuan zu investieren. Doch Experten setzen auf Liberalisierungen, die das Angebot deutlich wachsen lassen könnten.
BP will von Halliburton wegen der Ölpest im Golf von Mexiko 20 Milliarden Dollar Entschädigung, Venezuela kappt die für Exxon um mehr als zwei Drittel. Singapurs Wirtschaft schrumpft, Brasilien spürt den Abschwung der Weltwirtschaft, aber Portugal übertrifft die Ziele bei der Steuereintreibung.
Solarworld erwartet in den Vereinigten Staaten eine schwierige Situation, LDK Solar will Sunways übernehmen. Porsche wird wegen der VW-Übernahme weiter verklagt, Venezuela muss Exxon Mobil mehr als 900 Millionen Dollar Schadenersatz zahlen Hyundai Heavy spürt den Konjunkturabschwung, Merck nur in Teilbereichen, die Bundesbank warnt vor einer Kreditklemme in den Euro-Krisenländern, aber Chinas Einkaufsmanagerindex steigt über 50 Punkte.
Iran hat nahe der Straße von Hormus eine selbst entwickelte Boden-Luft-Rakete getestet. In den nächsten Tagen soll auch eine Langstreckenrakete getestet werden, die Israel erreichen könnte.
Der Medienkonzern Time Warner sucht nach einer preiswerten Alternative zu seiner schicken Hauptverwaltung am Central Park. Das Time Warner Center könnte seinen Namensgeber verlieren.
China und Japan schließen einen Währungspakt. Langsam öffnet China seine Währung dem freien Markt und so kommen Anleger am Yuan bald nicht mehr vorbei.
Der Dax ist mit moderaten Gewinnen in den letzten und zudem verkürzten Handelstag des Jahres gestartet. Die asiatischen Aktienmärkte haben das Krisenjahr 2011 mit kräftigen Verlusten abgeschlossen.
Spekulationen auf eine bessere Weltkonjunktur geben dem Aktienmarkt Auftrieb. Nachdem Börsianer mit Gewinnmitnahmen gerechnet hatten, baut der Dax sein Vortagesplus aus.
Zum Auftakt des Börsenjahres legt der Aktienmarkt zu. Da viele internationale Anleger feiertagsbedingt fehlten, dürften die Kursveränderungen nicht überbewertet werden.
Australischer Dollar, schwedische und norwegische Krone: Hartwährungen sind in Krisenzeiten eine beliebte Vorsichtsmaßnahme. Aber auch immer mehr Fonds mit geringem Verlustrisiko machen Verlust.
Irans Militär berichtet von ausländischen Truppenbewegungen am Persischen Golf und warnt zugleich, nicht in das Manövergebiet einzudringen. Medienberichten zufolge planen die Vereinigten Staaten Waffenlieferungen an Verbündete in der Region.
Vor der Emission weiterer italienischer Staatsanleihen hat der Dax am Donnerstag leicht zugelegt, nachdem er am Vortag um zwei Prozent abgerutscht war.
Die Beteiligungsgesellschaft lässt kurz vor ihrem Börsengang die Konkurrenz weit hinter sich. Das Erfolgsgeheimnis: Die Zeitpunkte für den Verkauf von Beteiligungen sind gut gewählt.
Viele Supertanker passieren jeden Tag die Meerenge von Hormus. Weil Iran droht, den Seeweg zu blockieren, sind Anleger am Ölmarkt nervös.
Vor der Emission italienischer Anleihen haben sich Anleger am Mittwoch mit Engagements am deutschen Aktienmarkt zurückgehalten. Besonders Bankaktien stehen unter Verkaufsdruck.
Nachweihnachtliche Ruhe an der Börse: Am ersten Handelstag nach den Feiertagen haben die deutschen Aktienmärkte nahezu unverändert geschlossen. Die Umsätze fielen dünn aus, da an der Londoner Börse erst am Mittwoch wieder gehandelt wird.
Die Internationalisierung des Renminbi schreitet voran: China und Japan haben verabredet, statt des Dollar künftig vermehrt die Währungen beider Länder zu nutzen. Für Peking ist das einer der größten Imageerfolge der vergangenen Jahre.