Der deutsche Staat spart Milliarden
Die Flutschäden des vergangenen Sommers fallen deutlich niedriger aus als befürchtet. Aus dem Hilfsfonds ist bislang nur ein Bruchteil abgerufen worden.
Die Flutschäden des vergangenen Sommers fallen deutlich niedriger aus als befürchtet. Aus dem Hilfsfonds ist bislang nur ein Bruchteil abgerufen worden.
Deutsche Fonds verlangen einen durchgreifenden Umbau von Siemens. Das EU-Parlament will das Herkunftssiegel „Made in...“ zur Pflicht machen.
Viele Banken setzen international große Hoffnungen auf sogenannte „Coco-Bonds“. Nachdem in Deutschland der steuerliche Rahmen geklärt wurde, steht nun auch die Deutsche Bank in den Startlöchern.
Die Konjunktur zieht an, die Staatsschuldenkrise rückt in den Hintergrund: Das Bundesfinanzministerium geht laut einem Medienbericht davon aus, dass die Europäische Zentralbank bald die Leitzinsen anhebt.
Air Berlin verschiebt Bilanzpressekonferenz. Angeblich stehen große Veränderungen an. Griechenland könnte bald Anleihen begeben.
Will Wolfgang Porsche sein Vermögen dem Zugriff des deutschen Fiskus entziehen und so hunderte Millionen Euro Steuern sparen? Dokumente aus dem Finanzministerium legen das nahe. Über die Mühen ebenso kreativer wie legaler Steuergestaltung.
Zyperns Staats- und Regierungschef Nikos Anastasiadis hat die Staaten der Eurozone beschuldigt, ihre eigene Garantie für private Bankguthaben bis 100.000 Euro missachtet zu haben. Das Bundesfinanzministerium weist das zurück.
Der Garantiezins soll von 1,75 Prozent auf 1,25 Prozent sinken, und das schon von Beginn 2014 an, wenn es nach dem Bundesfinanzministerium geht. Das ist zu früh, warnen jetzt die Versicherer.
Seit Anfang des Jahres müssen Entwicklungshelfer Steuern zahlen. Zuvor profitierten sie von einer unübersichtlichen Rechtslage. Die Bundesregierung wusste jahrelang von der Nichtbesteuerung – griff aber erst jetzt ein.
Der Fiskus beteiligt sich an den Kosten für haushaltsnahe Dienstleistungen. Die Arbeit einer Putzfrau oder Kehrarbeiten des Schornsteinfegers sind steuerlich begünstigt.
Das Finanzministerium erteilt Forderungen nach einer Abschaffung der Selbstanzeige eine Absage. Erst sollte bereits Vereinbartes umgesetzt werden.
Angesichts immer neuer Steuerbetrugsfälle überbieten sich führende SPD-Politiker mit Drohungen. Aber nicht die ganze SPD ist gegen die Selbstanzeige: Auch SPD-Minister fürchten Einnahmeverluste.
Die Deutschen haben im vergangenen Jahr so viel an den Fiskus abgeführt wie noch nie zuvor: 570 Milliarden Euro. Wenn die Konjunktur weiter gut läuft, dürfte das erst einmal so bleiben.
Wer zahlt die teuren Rentenpläne der Koalition? Sozialministerin Andrea Nahles will in Zukunft den Staatshaushalt beanspruchen. In der CDU formiert sich Widerstand.
Bundesarbeitsministerin Nahles (SPD) und Bundesfinanzminister Schäuble (CDU) sind sich einig: Die Mütterrente und die Rente mit 63 sollen nicht zu höheren Beiträgen führen. Wie weit der Bundeszuschuss ab 2018 erhöht werden muss, bleibt offen.
Die Skepsis gegenüber dem Sparwillen der neuen Bundesregierung ist nicht gering. Laut einem Medienbericht schöpft sie den Verschuldungsspielraum schon im Ansatz aus.
Die Regulierung der Bankberatung kostet die Bürger viel Geld - und bietet kaum Schutz. Hier kommt ein Vorschlag, der sinnvoller wäre.
Die Deutschen geben nach wie vor wenig auf ihre Anlageberater. Im vergangenen Jahr beschwerten sich fast 11.000 Sparer darüber, keine angemessene Auskunft über ihre Anlagemöglichkeiten erhalten zu haben.
Die Sozialdemokraten haben sich offenbar längst noch nicht damit abgefunden, dass das Finanzministerium an die Union und damit an Wolfgang Schäuble geht. Er sei der „falsche Kandidat für das Amt“, wenn er in Brüssel nicht die Finanztransaktionssteuer durchsetze.
Die Beschlüsse der großen Koalition werden teuer: Die Gesamtkosten der schwarz-roten Koalitionsvereinbarungen sind vermutlich mehr als doppelt so hoch wie die offiziell eingestandene Summe.
Noch verfügen Renten- und Krankenversicherung über Milliarden-Reserven. Durch die schwarz-roten Regierungspläne könnten sie aber rasch schmelzen. Und die Sozialversicherungsbeiträge auf 42 Prozent steigen.
Der Freistaat Bayern zahlte bis September 3,1 Milliarden Euro in das System des Länderfinanzausgleichs. Die Zahlen unterstützen den Ruf nach einer Reform: Berlin kassierte 2,7 Milliarden Euro.
Die Behörden wollen ihre Aufklärung nach dem Schwabinger Kunstfund beschleunigen. Ab sofort werden zunächst 25 raubkunstverdächtige Werke der Gurlitt-Sammlung ins Internet eingestellt. Bund und Bayern gründen eine Taskforce.
Nach Informationen der F.A.Z. rechnet das Finanzministerium mit einem Steuerplus von insgesamt 16 Milliarden Euro bis 2017. Während der Bund nur gering profitieren wird, dürfen sich die Gemeinden über Mehreinnahmen freuen.
In die Debatte um die Exportstärke Deutschlands hat der Internationale Währungsfonds (IWF) angeblich von Deutschland angesichts der hohen Leistungsbilanzüberschüsse eine konkrete Obergrenze gefordert.
Deutschlands öffentliche Kassen haben im vergangenen Jahr einen Überschuss erwirtschaftet. Und die Steuereinnahmen steigen. Doch die SPD liebäugelt noch mit Steuererhöhungen.
2012 nahm der Fiskus knapp 3,1 Milliarden Euro zusätzlich durch die Arbeit der Steuerfahnder ein. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Plus von fast 40 Prozent.
Katharina Spieß war eine der Forscherinnen, die für Familienministerin Schröder die Effekte staatlicher Ausgaben für Familien untersuchte. Im Interview spricht sie über falsche Interpretationen, den Sinn des Elterngeldes und falsche Anreize durch das Betreuungsgeld.
Erhalten Riester-Sparer zu hohe Zulagen, buchen die Behörden diese einfach zurück. Laut der Zeitschrift “Finanztest“ auch gegen geltendes Recht.
Daten des Finanzministeriums zeigen: Die obere Hälfte der Steuerpflichtigen zahlt inzwischen 95 Prozent des Steueraufkommens. Nach der Wahl dürfte es kaum weniger werden.
Kai Konrad ist Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats beim Bundesfinanzministerium. Kürzlich hatte er sich kritisch zur Eurorettung geäußert. Prompt fand er sich in einer Pressemitteilung der AfD wieder - und liegt nun mit Wolfgang Schäuble über Kreuz.
Der Staat muss wegen der niedrigen Zinsen für seine Schulden weniger zahlen. Ökonomen bezweifeln aber stark, dass Deutschland insgesamt profitiert. Den Sparern entgehen Milliarden.
Die ursprüngliche Begeisterung der Politik für die Finanztransaktionssteuer erlischt langsam. Denn wer sich mit ihr beschäftigt, stößt auf Risiken und Nebenwirkungen.
enn./maf. BERLIN/FRANKFURT, 11. August. Das Bundesfinanzministerium hält eine Diskussion über neue Griechenland-Hilfen für überflüssig.
Berlin profitiert besonders vom Länderfinanzausgleich. Doch auch die Sparanstrengungen, höhere Immobilienpreise und die Gründerszene tragen zur überraschend guten Finanzlage der Bundeshauptstadt bei.
Die wochenlangen Überschwemmungen haben in Deutschland großen Schaden angerichtet. Bei der Bewältigung der Folgen will auch die EU helfen.