Banken wehren sich gegen höhere Kosten für die Bafin
Der Fall der betrügerischen Insolvenz des Dax-Konzerns Wirecard hat die Politik dazu bewogen, ein neues Gesetz zu verabschieden. Der Entwurf sorgt für Kritik.
Der Fall der betrügerischen Insolvenz des Dax-Konzerns Wirecard hat die Politik dazu bewogen, ein neues Gesetz zu verabschieden. Der Entwurf sorgt für Kritik.
Die Pleite des Zahlungsdienstleisters Wirecard hat Anlegern horrende Verluste eingebracht. Welche Chancen haben sie, sich Geld zurückzuholen?
Das Vergleichsportal Check 24 hat in Frankfurt eine Bank eröffnet. Die beiden Geschäftsführer sehen ihr Haus im Vorteil gegenüber etablierten Instituten.
Die Schutzgemeinschaft für Kapitalanleger (SdK) wirft dem Bund schwere Versäumnisse im Fall Wirecard vor. Die Chancen der Aktionäre stehen gut. Für den Bund könnte es teuer werden.
Nach Ansicht der Esma hat es in der Wirecard-Affäre viele Versäumnisse in der Bafin gegeben. Die Kritik trifft auch Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD).
Die Insolvenz des Rezeptabrechners AVP hat viele Apotheken in Existenznot gebracht. Voraussichtlich werden sie wohl nicht bevorzugt ausgezahlt – und könnten dadurch viel Geld verlieren.
Die Existenz Tausender Apotheken ist bedroht. Warum hat niemand kontrolliert, ob der Rezeptabrechner AVP alle Vorgaben umsetzt?
Nach Angaben des Finanzdienstleisters Grenke gibt es keine Abweichungen bei der Bilanzprüfung. Indessen prüft die Finanzaufsicht Bafin die Bücher des Unternehmens.
Wirtschaftsprüfer haben im Skandal um den Münchener Finanzdienstleister Wirecard schlecht ausgesehen. Jetzt unterbreitet ihr ein Interessenverband Vorschläge, die Institutionen in der Rhein-Main-Region erheblich stärken würden.
Der Fall Wirecard lässt viele Fragen offen. Bei Kriminalität in diesen Fällen soll nachgesteuert werden, das Institut der Wirtschaftsprüfer fordert eine „zentrale, hoheitliche Eingreiftruppe“.
Short-Seller, M&A-Arbitrageure, wertgetriebene Anleger – sie alle sind aktivistische Investoren, die Unternehmen wie zuletzt Grenke extrem unter Druck setzen. Doch die Opfer können sich wappnen.
Es ist der wohl größte Betrugsskandal der Nachkriegsgeschichte. Die Aufsichtsbehörden führte der Dax-Konzern Wirecard an der Nase herum. Ein Untersuchungsausschuss soll nun aufklären, was schief lief.
Einen Tag vor Beginn des Wirecard-Untersuchungsausschusses legen die SPD-Minister Scholz und Lambrecht Reformvorschläge vor. Sie sehen vor, der Finanzaufsicht Bafin mehr Kompetenzen und die Kontrolle über Prüfungen zu geben.
Der Vorstand des Unternehmensfinanzierers Grenke wehrt sich gegen die Bilanzbetrug- und Geldwäsche-Vorwürfe des Spekulanten Fraser Perring. Indes werden weitere Anschuldigungen öffentlich.
Mitarbeiter der Finanzaufsicht dürfen mit bestimmten Aktien nicht mehr handeln. Das ist eine Konsequenz aus dem Wirecard-Skandal: Bafin-Mitarbeiter hatten besonders häufig mit Aktien des Zahlungsdienstleisters gehandelt.
Die Attacke des Leerverkäufers Fraser Perring hat die deutsche Leasingfirma Grenke schwer unter Druck gesetzt. Nun macht die Finanzaufsicht Bafin ernst.
Das Vergleichsportal Check24 hat bisher alles Mögliche vermittelt. Künftig gibt’s dort auch Konto und Karte.
Die Bankenaufsicht der Europäischen Zentralbank hatte eine interne Umstrukturierung in der Wirecard-Gruppe genehmigt, die nie durchgeführt wurde. Dabei standen auch die Themen Finanzierung und Geldwäsche auf der Checkliste.
Der Entwurf für eine EU-Verordnung zur Regulierung von Kryptowährungen schafft einen einheitlichen Gesetzesrahmen. Das Potential ist groß – doch für Stablecoins wie Libra werden hohe Hürden geschaffen.
Seit einigen Wochen ist der Rezept-Abrechner AVP aus Düsseldorf in einer wirtschaftlichen Krise. Nach dem Insolvenzantrag haben Staatsanwälte Ermittlungen aufgenommen – es besteht der Anfangsverdacht wegen Bankrott.
Die Deutsche Bank bereitet sich auf Zusammenschlüsse in der Branche vor. Credit-Suisse-Chef Thomas Gottstein sieht darin „sehr viel Sinn“.
Als Jäger wird der selbstironische Brite immer wieder selbst zum Gejagten, auch weil er gern aufschneidet. Angelegt hat er sich schon mit vielen Unternehmen, doch einer seiner Lieblingsgegner scheint die deutsche Finanzaufsicht Bafin zu sein.
Der große Rezeptabrechner AVP ist insolvent. Die Bafin erstattet Strafanzeige – und viele Apotheken fürchten, dass ihr Geld verloren ist. Für sie geht es um Hunderttausende Euro.
Das Leasingunternehmen Grenke steht nach dem kritischen Bericht eines Leerverkäufers unter Druck. Die Aussagen in der Sache widersprechen sich teils.
Ein Untersuchungsausschuss soll Versäumnisse von Regierung und Behörden im Wirecard-Skandal aufdecken. Der Ausschuss werde im Oktober beginnen können, heißt es aus der Opposition.
Die FDP interessiert sich für den Draht zwischen Finanzstaatssekretär Jörg Kukies und dem Commerzbank-Vorstand. Und mehr.
Olaf Scholz hatte einen guten Start als Kanzlerkandidat der SPD – jetzt bringen ihn Wirecard und Warburg-Bank in Bedrängnis. Die Opposition sieht „dringenden Gesprächsbedarf“. Am Mittwoch soll er nun Rede und Antwort stehen.
Wo eigenes Versagen zur Sprache kommen könnte, redet niemand gern: Der merkwürdig verdruckste Umgang mit dem Wirecard-Skandal hat seine Ursache im unrühmlichen Verhalten fast aller Verantwortlichen.
Einer der bekanntesten deutschen Fondsmanager soll sich kriminell um 9 Millionen Euro bereichert haben. Die Branche ist in Aufruhr. Was die Aufsicht sagt. Was dem Verdächtigten jetzt droht.
Der Finanzminister kündigt nach dem Wirecard-Skandal Reformen an. Er macht sich für eine „anlasslose“ Sonderprüfung von Unternehmen und Veränderungen bei den Wirtschaftsprüfern stark. Auch zur Rolle von Aufsichtsräten äußert er sich.
Mit einer Mischung aus Selbstverteidigung und Reue meldet sich der Chef der Bankenaufsicht im Wirecard-Skandal zu Wort. Seine eigene Zukunft sieht er klar.
Die Opposition im Bundestag will zur politischen Aufarbeitung des Wirecard-Skandals einen Untersuchungsausschuss einsetzen. Nach AfD, FDP und Linke sind nun auch die Grünen dafür.
Mit keiner Aktie haben Bafin-Mitarbeiter in den vergangenen anderthalb Jahren so viel gehandelt wie mit der von Wirecard. Die Bundesregierung prüft nach Informationen der F.A.Z. nun eine Verschärfung der Regeln für Bafin-Mitarbeiter.
Die Rolle des Wirecard-Aufsichtsrats wurde bislang kaum diskutiert. Würde das Kontrollgremium effizienter, könnte es Bilanzbetrug schnell erkennen und verhindern. Ein Sechs-Punkte-Plan von drei Gastautoren.
Eine spannende Entwicklung deutet sich an: Deutschlands Volksbanken bereiten sich offenkundig darauf vor, nun doch auch in diesem Jahr attraktive Dividenden auszuschütten. Manche Institute versprechen sogar 6 Prozent.
Auch Bafin-Mitarbeiter haben mit Wirecard-Aktien gehandelt – im laufenden Jahr sogar viel häufiger als im Vorjahr. Das Finanzministerium findet das „nicht ungewöhnlich bzw. nicht auffällig“.